Krankheiten

Diabetes

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Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Diabetes

In unserer heutigen Zeit der vielfach industriell hergestellten oder veredelten Nahrung ist Zucker wortwörtlich in aller Munde. Eine Folge daraus ist das vermehrte Auftreten der Zivilisationskrankheit Diabetes – auch Zuckerkrankheit genannt. Laut der WHO, also der Weltgesundheitsorganisation, stieg die Zahl der Menschen über 18 Jahren, die an Diabetes erkrankt sind, von 4,7 Prozent im Jahr 1980 auf 8,5 Prozent im Jahr 2014. In vielen Lebensmitteln ist heutzutage Zucker omnipräsent – egal ob als raffinierter Zucker, Fruchtzucker oder eine der vielen anderen versteckten Formen.

Diabetes gilt als Hauptgrund für eine Vielzahl an schweren Krankheiten. So führen Mediziner und Wissenschaftler vielfach Blindheit, Herzinfarkte, Amputationen der unteren Gliedmaßen, Nierenversagen und Schlaganfälle auf Diabetes als Ursache zurück.

Das Hanfprodukt Cannabidiol, kurz CBD genannt, gilt in der Fachwelt als eines der schonendsten und gleichzeitig effektivsten Mittel, um den Zuckerhaushalt bei Diabetikern wieder in ausbalancierte Bahnen zu lenken.

Ursachen von Diabetes

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Diabetes – Typ 1 und Typ 2. Die Ursachen für eine Erkrankung an Typ 1 Diabetes sind vielfach Autoimmunerkrankungen. Dabei zerstören Antikörper die das Insulin produzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse. Die meisten Menschen erkranken an Typ1-Diabetes in der Kindheit oder der Jugend.

Die Ursachen von Typ 2 Diabetes sind breiter gefächert als bei Typ 1. Der erbliche (genetische) Faktor spielt eine Rolle, ebenso wie Übergewicht und der damit oftmals Hand in Hand gehende Bewegungsmangel. Weiters kann eine Insulinresistenz, also die verminderte Insulinempfindlichkeit, ein Auslöser sein. Andere Faktoren sind eine gestörte Ausschüttung von Insulin und ebenso eine fehlerhafte Produktion gewisser Darmhormone.

Beiden gemeinsam ist die Anreicherung von Zucker im Blut und im Urin. Die landläufig als Zuckerkrankheit bekannte Diabetes kann bei einer zu späten Diagnose zu schwerwiegenden gesundheitlichen Auswirkungen führen.

Wie Diabetesmittel wirken

Ohne in den Medizinschrank zu greifen, gibt es einige goldene Regeln, wie man zum einen Diabetes vorbeugen kann und die man zum anderen auch als Erkrankter beachten sollte. Kontrollierte Gewichtsreduktion, aktive Bewegung, gesunde Ernährung und Vermeidung von negativem Stress sind hierbei grundlegend positive Verhaltensregeln.

Wer auf Medikamente zurückgreifen muss, weiß um die beiden Einnahmeformen – oral und intravenös. Orale Antidiabetika verzögern die Zuckeraufnahme aus dem Darm, steigern die Zuckerausscheidung im Urin, senken die Blutzuckerwerte nach den Mahlzeiten oder regen die Bauchspeicheldrüse zur Bildung von Insulin an. Alle pharmazeutischen Antidiabetika haben allerdings nachgewiesene Nebenwirkungen.

CBD bei Diabetes – Wie wirkt Cannabidiol?

Sowohl die Behandlung wie auch die Kontrolle von Diabetes kann durch Cannabinoide gefördert werden. Die Erfolgsgeschichte des CBD bei der Begleitung und Behandlung von Diabetes fußt laut einigen Studien darin, dass CBD eine positive Wirkung auf den Stoffwechsel habe. Auch die Produktion von Insulin werde von den Cannabinoiden angeregt. Zu einer ausgeglichenen Regulation von Glukose (Zucker) tragen speziell die Pankreas-Cannabinoid-Rezeptor-Zellen bei.

Die Wirkungsweise von CBD im Detail unterscheiden Experten in die beiden Diabetestypen. Diabetes Typ 1 kann Studien zufolge durch CBD verzögert werden. Auch die krankheitsbedingten Symptome werden durch das Cannabidiol merklich reduziert. Der Grund dafür ist die dem CBD inhärente Anti-Autoimmun-Wirkung. Das Typ 1 Diabetes oftmals von fehlgeleiteten körpereigenen Antikörpern ausgelöst wird, die bestimmte Beta-Zellen angreifen, die für die Insulinproduktion zuständig sind, kann CBD abwenden. Es verhindert die Zellzerstörung. So wird ein normaler Stoffwechsel im eigenen Körper gewährleistet. Damit verbessert CBD bei Diabetes Typ 1 die Glukosetoleranz und lindert Entzündungen der Bauchspeicheldrüse.

Das CBD wirkt entzündungshemmend – das ist wohl die größte Stärke des Hanfprodukts bei der Behandlung von Typ 2 Diabetes. Bei diesem Typ produziert die Bauchspeicheldrüse nicht genug Insulin für einen reibungslosen Stoffwechsel. Auslöser sind hierbei oftmals chronische Entzündungen. Wie erwähnt fördern die entzündungshemmenden Eigenschaften von CBD bei Diabetes Typ 2 die Regulierung des Blutzuckers und somit auch eine Verbesserung der Insulinresistenz.

Aus Ergebnissen empirischer Studien schlussfolgern Wissenschaftler, dass beispielsweise CBD-Öle die Metabolisierungsrate erhöhen können und somit jene Fettleibigkeit bekämpfen, die beispielsweise durch Diabetes ausgelöst wird.

Diabetes-Prävention durch Cannabidiol

Eine Vielzahl an CBD-Studien beschäftigen sich bereits mit den Auswirkungen der Einnahme von CBD bei Diabetes. Der überwiegende Teil der aktuellen Forschergemeinschaft bestätigt jene Ergebnisse die zeigen, dass CBD nicht nur zur Diabetes-Prävention einen bedeutenden Beitrag beisteuert, sondern auch bei der therapeutischen Behandlung ein wichtiger Baustein ist. Stabilisierende Wirkungen auf den Blutzuckerspiegel im menschlichen Körper haben Ärzte und Wissenschaftler auch in sogenannten Kontrolltests festgestellt. Dabei gab es eine Gruppe an Personen, die CBD verabreicht bekamen, und eine Gruppe, die ein sogenanntes Placebo erhielt. Letztlich ließ sich eine enge Verbindung von CBD mit den CB1-Rezeptoren nachweisen, die eine enge Verbindung zur Insulinproduktion haben.

Weitere Studien kamen nach ausführlichen Tests zu dem Schluss, dass das CBD-Öl zum einen bewirkt, dass die Insulinproduktion sich erhöht, zum anderen auch bei Patienten, bei denen die Krankheit bereits ausgebrochen ist, hervorragende therapeutische Erfolge erzielt. Die Schmerzen, die zum Beispiel Typ 2 Diabetes nach längerer Krankheitsdauer auslösen kann, können durch CBD angenehm abgemildert werden.

Aktuelle Forschung

Wenn die Menschen in den westlichen Industrienationen nicht radikal ihre Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten ändern, wird uns leider Diabetes als regelmäßige Alltagserscheinung erhalten bleiben. Es gibt aber einen Hoffnungsschimmer – CBD. Vielversprechende Studienergebnisse legen nahe, dass CBD zum einen die Behandlung erfolgreich unterstützen kann, zum anderen besteht berechtigte Hoffnung, dass CBD sogar den Ausbruch von Diabetes selbst verhindern kann. Letztlich kann nur nochmals betont werden, dass die therapeutischen Vorteile CBDs die wenigen Nebenwirkungen, speziell im Vergleich zu chemisch-pharmazeutischen Medikamenten, aufwiegen.

Fazit

  • CBD kann erwiesenermaßen dabei helfen, einer Diabetes-Erkrankung vorzubeugen.
  • Auch bei der Behandlung von Diabetes kann CBD unsterstützend wirken.
  • Die beste Diabetes-Vorbeugung ist dennoch eine zuckerarme Ernährung und regelmäßige Bewegung.

Studien zu Diabetes & CBD

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".