Krankheiten

Schlafstörungen

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Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Schlafstörungen

Offene, tränende Augen, das Drehen und Wälzen von einer Bettseite zur anderen und keine Schlafposition verspricht Linderung oder gar Entspannung bei dem Versuch, endlich einzuschlafen. Laut aktuellen Studien leidet jeder dritte Erwachsene gelegentlich bis häufig an Schlafstörungen. Die Gründe dafür sind vielfältig – der Forschung sind laut aktuellem Kenntnisstand rund 100 verschiedene Schlafstörungen bekannt. Darunter fallen so offensichtliche wie Einschlaf- oder Durchschlafstörungen, aber auch eher unbekannte Dinge wie das Restless-Legs-Syndrom, bei dem die eigenen Gliedmaßen immer wieder durch unruhiges Zucken den Schlaf unterbrechen. Auswirkungen von Schlafstörungen reichen von schwerer Ermattung am Morgen über heftige Alpträume bis hin zum pathologischen Schlafwandeln.

Neben chemischen Keulen wie hoch dosierten Schlafmitteln oder homöopathischen Mitteln, die so gut wie keine nachweislichen Wirkungen haben, verwenden viele Menschen CBD bei Schlafstörungen. CBD steht oft für rein pflanzliche Produkte aus Hanf – dem sogenannten Cannabidiol.

CBD hilft auf natürliche Art, sowohl den Körper als vor allem auch den Geist zur beruhigen. Das „Herunterkommen“, sozusagen das Ausblenden bewusster Gedanken, wird durch die Verwendung von CBD massiv unterstützt.

Ursachen – woher kommen Schlafstörungen?

Schlafstörungen können leider aus einem großen Pool an Ursachen schöpfen. Daher kann die Ursachenforschung speziell für Leidtragende und deren Ärzte zu einer leidlich langwierigen Angelegenheit werden. Bis die Ursachen medizinisch oder beispielsweise durch eine psychiatrische Therapie gefunden und behandelt werden können, hilft es den Betroffenen, endlich wieder besser zu schlafen durch die Einnahme von CBD. Aber woher kommen die Schlafstörungen und was können die Ursachen überhaupt sein?

Behandelnde Mediziner sprechen immer wieder von mehreren möglichen Ursachen. Dazu zählen sie

  • psychiatrische Erkrankungen
  • Gehirnerkrankungen
  • nächtliche Störung der Atmung
  • körperliche Beschwerden
  • ungewollte Wirkungen von Drogen und Medikamenten
  • bestimmte Umstände an der Schlafumgebung
  • eingefahrene Schlafgewohnheiten
  • psychosoziale Probleme

Wie Schlafmittel wirken

Die Wirkungsweise von Schlafmitteln wird in der Regel für den Verbraucher sichtbar definiert durch die Einteilung in starke oder auch verschreibungspflichtige, und in mittelstarke bis schwache, sogenannte nicht verschreibungspflichtige Mittel und Präparate.

Starke Schlafmittel

Starke Schlafmittel fördern den Schlaf, wirken angst- und krampflösend, beruhigen und lassen die Muskeln erschlaffen und wirken schlaffördernd.

Schwache Schlafmittel

Wie die Bezeichnung vermuten lässt, sind bei den schwachen Schlafmitteln nicht nur die Wirkungen im Vergleich mit den starken geringer, dies trifft auch auf die Nebenwirkungen zu. Besteht bei den starken Schlafmitteln durchaus die Gefahr der körperlichen und psychischen Abhängigkeit, stellt dies hierbei kein Problem dar. Grundlegend kennt man bei den schwachen Schlafmitteln sogenannte Antihistaminika, Melatonin und selbstverständlich pflanzliche Schlafmittel. Antihistaminika sind zwar Medikamente gegen Allergien, haben aber auch eine einschläfernde Wirkung. Melatonin, das Schlafhormon, hilft in der Regel dabei, den natürlichen Biorhythmus des Körpers wieder zu normalisieren.

CBD bei Schlafstörungen – Wie wirkt Cannabidiol?

Anders als das psychoaktive THC bewirkt das CBD keinen Rauschzustand, sondern lässt den Körper in wohlwollender Ruhe zu sich kommen und vollkommen entspannen. CBD wird in Reinform sogar als Gegenmittel zum THC verwendet.

Das beruhigende Ergebnis des Cannabidiol fußt auf der Tatsache, dass es sehr muskelentspannend wirkt. Nach der Einnahme beispielsweise in Form von CBD-Öl tritt die Wirkung durchschnittlich nach etwa 20 Minuten ein. Der genaue Zeitpunkt hängt schlicht von der Menge und der körperlichen Konstitution des Einnehmenden ab. Anders als bei Rauschzuständen, bei denen bewusst die Kontrolle über den Körper aufgegeben wird, erzeugt das CBD eine vollkommen natürliche innere Ruhe und Müdigkeit.

Laut einer Studie der University of California vermeldeten teilnehmende Probanden, die an Insomnie litten, eine Verbesserung ihres Schlafes durch das Verwenden von CBD-haltigen Substanzen. In einem Bericht, verfasst von Forschern der University of Colorado[1], wird von einer 10-jährigen Patientin gesprochen, deren Schlafstörungen auf einer posttraumatischen Belastungsstörung fußten. Durch die Einnahme von CBD-Öl verbesserte sich sowohl die Menge als auch die Qualität des Schlafes.

Nicht unerwähnt sollte auch eine Studie der US-amerikanischen University of Michigan[2] bleiben. In dieser befragten die Forscher direkt Menschen, die bereits Cannabis als Therapiemaßnahme nahmen, zu ihren Schlafproblemen. Der Großteil der Befragten gab an, dass ihre Schlafprobleme durch Schmerzen ausgelöst würden. Die Einnahme von Cannabis half rund 80 Prozent der Teilnehmer dabei, ihre Schlafqualität sowie -quantität zu verbessern. Cannabis wurde dabei von beinahe allen als gute Einschlafhilfe bewertet.

Besser schlafen durch Cannabidiol – CBD als Schlafmittel

Die Schmerzreduktion ist eines der Erfolgsrezepte von CBD als Schlafmittel. Jeder kennt es: Wer mit Kopf-, Zahn- oder Gliederschmerzen im Bett liegt, findet einfach keinen Schlaf. Hierbei kann man mit CBD zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Zum einen werden die wachhaltenden Schmerzen dank des CBD gemildert, zum anderen dämmert man aufgrund der entspannenden Wirkung des natürlichen Hanfprodukts in einen befreienden Schlaf.

Diesen besseren Schlaf durch Cannabidiol erreicht man dadurch, dass sich speziell auch bei chronischen Erkrankungen in den Bereichen Muskeln und Gelenken eine Besserung durch CBD einstellt. Grundlegend geschieht dies dadurch, dass das Cannabidiol zum einen die Arterien erweitert und zum anderen, dass CBD den Blutdruck markant senkt. Somit bewerten auch Mediziner CBD als echte und vor allem wirksame Alternative zu Schlaftabletten.

Die Vorteile von CBD in beispielsweise Öl-Form gegenüber dem THC sind vielfältig. Zum einen wirkt THC psychoaktiv, CBD nicht. Dies ist auch der Grund dafür, das CBD hierzulande legal verkauft und erworben werden darf. Durch verschieden hohe Dosierungen können die Wirkungsweisen von CBD schwanken. Je geringer die Dosis, desto mehr hält es wach. Je stärker die Dosis, desto beruhigender bis einschläfernder wirkt es. Anwender können für sich selbst die passende Menge an CBD-Öl ganz ungefährlich durch Selbstversuche herausfinden. Eine Über- oder Unterdosierung schadet nicht.

Fazit

  • Dass CBD bei Schlafstörungen hilft, liegt also an verschiedenen Faktoren. Besonders bedeutend sind die Eignung von Cannabidiol als Schmerzmittel und die beruhigende Wirkung.
  • Ein Tipp könnte auch CBG Öl sein.


[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27768570 – 24.07.2019

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28926791 – 24.07.2019

Weitere Studien

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".