{"id":18188,"date":"2020-06-15T09:40:00","date_gmt":"2020-06-15T09:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/2020\/06\/15\/cbd-produzenten-erhalten-steuerruckzahlung\/"},"modified":"2022-01-26T09:26:13","modified_gmt":"2022-01-26T09:26:13","slug":"cbd-produzenten-erhalten-steuerruckzahlung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/cbd-produzenten-erhalten-steuerruckzahlung\/","title":{"rendered":"Schweiz: CBD-Produzenten erhalten Steuerr\u00fcckzahlung"},"content":{"rendered":"\n<p>Werner B\u00f6sch, Hanfbl\u00fctenproduzent aus der Schweiz, stellt im Jahr mehrere 100 kg Hanf her, bei dem der berauschende Anteil vom THC &#8211; Wert unter einem Prozent liegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach drei Jahren juristischen Kampfes &#8211; die Waren galten als Tabakersatzprodukt und wurde mit 25 % besteuert &#8211; hat das Bundesgericht im Februar diese Besteuerung als verfassungswidrig und somit unzul\u00e4ssig erkl\u00e4rt. Die gesetzliche Grundlage fehle, weil CBD-Produkte zwar geraucht werden k\u00f6nnen, hier aber kein Risiko besteht, dass es anstatt von Tabak konsumiert werde. Somit d\u00fcrfen Hanfbl\u00fcten<strong> nicht als Tabakprodukte besteuert<\/strong> werden, so die Begr\u00fcndung der Richter aus Lausanne.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">CBD  Steuer &#8211; Eidgen\u00f6ssische Zollverwaltung (EVZ)<a class=\"rank-math-link\"> <\/a>muss zahlen<\/h2>\n\n\n\n<p>Die EVZ hat seit der Urteilsverk\u00fcndung <strong>keine Steuern<\/strong> mehr erhoben. Was jedoch unklar blieb, war die Frage der <strong>R\u00fcckerstattung<\/strong>. Diese war nicht Gegenstand der Gerichtsverhandlung. Nach erneuter Analyse wurde nun beschlossen, allen Herstellern zumindest <strong>einen Teil der bisher bezahlten Tabaksteuern<\/strong> zur\u00fcck zu erstatten. Dies teilte die Sprecherin Donatella Del Vecchio mit.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut Del Vecchio bel\u00e4uft sie sich auf <strong>33 Millionen Franken<\/strong> \u2013 inkl. Verg\u00fctungszinsen. Die Produzenten und Verk\u00e4ufer sollen von der EVZ einen Brief mit den Neuigkeiten erhalten.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Gewinn ist eher mittelm\u00e4\u00dfig<\/h3>\n\n\n\n<p>Die verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe Tabaksteuer hatte vielen Produzenten &#8222;das Genick gebrochen&#8220;. Um zumindest eine Marge erzielen zu k\u00f6nnen, mussten die Produkte relativ <strong>teuer verkauft werden<\/strong>. Eine Rechnung macht es deutlich: Wenn ein Beutel Fr. 28,50 kostete, so sind darauf schon<strong> 11 Franken Steuern<\/strong> angefallen. Nach Abzug von Miete, Personalkosten und Strom blieb oft nur ein geringer Teil \u00fcbrig.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Herrn B\u00f6sch rechnet sich daf\u00fcr umso mehr die <strong>Steuerverg\u00fctung<\/strong>, die er nun zur\u00fcckerh\u00e4lt. Diese wird immerhin eine Million Franken betragen, die er h\u00f6chstwahrscheinlich als Gewinn behalten darf. Trotzdem m\u00f6chte der CBD-Produzent auch seine <strong>Kunden<\/strong> <strong>davon profitieren lassen<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Laut der Sprecherin Del Vecchio w\u00e4re es der EVZ nicht m\u00f6glich zu \u00fcberpr\u00fcfen, inwiefern der Kunde davon profitieren k\u00f6nnte. Es sei auch nicht weiter geplant, inwiefern und ob solche Produkte wieder in Zukunft steuerpflichtig erkl\u00e4rt werden. B\u00f6sch <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/legales-cannabis-bund-muss-produzenten-millionen-zurueckzahlen-ld.1559854\" target=\"_blank\" aria-label=\" (opens in a new tab)\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\" class=\"rank-math-link\">\u00e4u\u00dferte <\/a>hierzu:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eWir wollen einen geregelten CBD-Markt und regul\u00e4r Steuern zahlen. Aber die Ans\u00e4tze sollen in einem vern\u00fcnftigen Verh\u00e4ltnis stehen\u201c<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kommt die Liberalisierung von Cannabis &#8222;light&#8220;?<\/h3>\n\n\n\n<p>Nach dem gro\u00dfen Boom im Jahr 2016 kamen in den Jahren 2017 und 2018 so viele H\u00e4ndler auf den Markt, dass das <strong>Angebot gr\u00f6\u00dfer war als die Nachfrage.<\/strong> Dies hatte zur Folge, dass es zu diversen <strong>Konkurrenz-K\u00e4mpfen zwischen den H\u00e4ndlern<\/strong> kam und teilweise auch zu <strong>Sabotageaktionen <\/strong>gef\u00fchrt hatte. So verloren einige Unternehmer ihre <strong>Existenz<\/strong>, da sie sich fehlkalkuliert hatten. Daher gingen wiederum einige H\u00e4ndler auf <strong>illegale Gesch\u00e4fte<\/strong> r\u00fcber, die deutlich attraktiver waren, wenn man sich die Zahlen ansieht.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlussendlich ist das, das Ziel der Cannabis-H\u00e4ndler die <strong>Liberalisierung von Cannabis<\/strong>. Dann w\u00fcrde sich nicht nur Arbeitspl\u00e4tze schaffen lassen, sondern auch Steuern k\u00f6nnten generiert werden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Werner B\u00f6sch, Hanfbl\u00fctenproduzent aus der Schweiz, stellt im Jahr mehrere 100 kg Hanf her, bei dem der berauschende Anteil vom THC &#8211; Wert unter einem Prozent liegt. 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