{"id":18412,"date":"2020-10-30T11:11:00","date_gmt":"2020-10-30T11:11:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/2020\/10\/30\/studie-cannabis-macht-frauen-aengstlicher-als-maenner\/"},"modified":"2022-08-08T10:11:32","modified_gmt":"2022-08-08T08:11:32","slug":"studie-cannabis-macht-frauen-aengstlicher-als-maenner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/studie-cannabis-macht-frauen-aengstlicher-als-maenner\/","title":{"rendered":"Studie: Cannabis macht Frauen \u00e4ngstlicher als M\u00e4nner"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Cannabis gilt als entspannend und angstl\u00f6send.<\/strong> Genau aus diesem Grund wird es von gestressten Menschen gerne angewendet. Jedoch kann auch der gegenteilige Effekt eintreten, indem der Gebrauch zu vermehrter <a href=\"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/cbd-bei-angststoerungen\/\" class=\"rank-math-link\">Angst<\/a> und Unruhe f\u00fchrt. In einer k\u00fcrzlich publizierten Studie wurde nun festgestellt, dass <strong>Frauen nach dem Konsum von Cannabis offenbar h\u00e4ufiger unter \u00c4ngstlichkeit leiden als M\u00e4nner<\/strong>. Diese Erkenntnisse sollten bei der Anwendung unbedingt beachtet werden. Zwar gab es diesbez\u00fcglich bereits Untersuchungen, diese ber\u00fccksichtigten aber nur den sehr regelm\u00e4\u00dfigen, nicht aber den sporadischen Konsum. Zudem wurde bislang nur untersucht, wie sich das Rauchen von Hanfprodukten auswirkt, nicht aber andere Applikationswege.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Bef\u00fcrworter einer Legalisierung von Cannabis nutzen mitunter das Wort \u201eFeierabend Joint\u201c, der ihrer Ansicht nach ebenso erlaubt sein sollte wie das \u201eFeierabend Bier\u201c. Aus der Wortsch\u00f6pfung wird schnell klar, dass Cannabis vor allem f\u00fcr die Entspannung nach einem stressigen Tag herangezogen wird. Auch loben viele Nutzer den angstl\u00f6senden Effekt des Pflanzenstoffs. Immer wieder berichten\u00a0\u00a0Anwender aber \u00fcber vermehrte \u00c4ngstlichkeit nach dem Konsum von Cannabis. <strong>Forscher der Johns Hopkins Universit\u00e4t (USA)<\/strong> fanden nun heraus, dass Frauen h\u00e4ufiger mit diesen Symptomen reagieren.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Placebokontrollierte und doppelblinde Studie mit Verdampfern und Brownies&nbsp;<\/h2>\n\n\n\n<p>Insgesamt vier\u00a0doppelblinde, placebokontrollierte<a class=\"rank-math-link\" href=\"https:\/\/onlinelibrary.wiley.com\/doi\/10.1111\/adb.12968\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Studien<\/a>\u00a0f\u00fchrten die US-Wissenschaftler durch. <strong>Teilgenommen haben gesunde Frauen und M\u00e4nner, <\/strong>die <strong>gelegentlich Cannabis konsumieren,<\/strong> in den vergangen 30 Tagen aber davon abgesehen haben.\u00a0In den Studien erhielten die Teilnehmer entweder Cannabis oder ein Placebo (Cannabis mit entfernten <a href=\"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/cannabinoide\/\" class=\"rank-math-link\">Cannabinoiden<\/a>), das durch einen Vaporizer (Verdampfer) inhaliert oder in als Kuchen (Brownie) verzehrt wurde. Die <strong>THC Dosis reichte dabei von 5 mg bis 25 mg<\/strong>. Vor und nach dem Konsum wurden die Probanden bez\u00fcglich folgender Faktoren untersucht bzw. befragt:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><strong>\u00c4ngstlichkeit\u00a0<\/strong><\/li><li><strong>Kognitive und psychomotorische Leistungsf\u00e4higkeit<\/strong><\/li><li><strong>Kardiovaskul\u00e4rer Zustand (u. a. Blutdruck, Herzfrequenz)<\/strong><\/li><li><strong>Blutkonzentration von THC und seine Abbauprodukte (nach dem Konsum)<\/strong><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Bei den Studienteilnehmer, die <strong>tats\u00e4chlich Cannabis erhielten<\/strong>, konnte eine <strong>erh\u00f6hte Herzfrequenz<\/strong> festgestellt werden. Auch war die<strong> kognitive und psychomotorische Leistungsf\u00e4higkeit <\/strong>bei ihnen <strong>herabgesetzt.<\/strong> Besonders interessant war der Unterschied bei der \u00c4ngstlichkeit.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Frauen zeigten signifikant h\u00e4ufiger \u00c4ngstlichkeit und Nervosit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p>Die <strong>weiblichen Studienteilnehmer<\/strong> gaben signifikant <strong>h\u00e4ufiger<\/strong> an, unter <strong>\u00c4ngsten, allgemeiner Unruhe und Nervosit\u00e4t zu leiden als M\u00e4nner.<\/strong> Auch litten die Frauen \u00f6fter unter <strong>subjektivem Herzrasen<\/strong>. Das bedeutet, dass sie zwar das Gef\u00fchl hatten, ihr Puls sei sehr hoch, Untersuchungen aber ergaben, dass die Herzfrequenz nicht wesentlich erh\u00f6ht war. Zwar sind weitere, <strong>tiefergehende Studien notwendig<\/strong>, die Studienautoren raten aber bereits jetzt zu einem <strong>vorsichtigen Umgang mit Cannabis,<\/strong> sofern man die <strong>genannten Symptome <\/strong>bei sich feststellt. Kommuniziert werden m\u00fcsse vor allem, dass <strong>bei klinischer Anwendung von Hanf m\u00f6glichst niedrigere Anfangsdosen verwendet werden. <\/strong>Dies, so die Hoffnung der amerikanischen Forscher, k\u00f6nnte die unangenehme Symptomatik bei Betroffenen reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Quelle:<\/h3>\n\n\n\n<p>www.forbes.com\/sites\/emilyearlenbaugh\/2020\/10\/08\/women-may-be-more-likely-to-get-anxiety-from-occasional-cannabis-use-than-men-study-finds\/#6e6d0ee93f3d<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Cannabis gilt als entspannend und angstl\u00f6send. Genau aus diesem Grund wird es von gestressten Menschen gerne angewendet. 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