{"id":18757,"date":"2021-10-05T07:42:00","date_gmt":"2021-10-05T07:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/2021\/10\/05\/scharfe-kontrollen-gegen-cbd-in-nrw\/"},"modified":"2022-01-26T09:26:08","modified_gmt":"2022-01-26T09:26:08","slug":"scharfe-kontrollen-gegen-cbd-in-nrw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/scharfe-kontrollen-gegen-cbd-in-nrw\/","title":{"rendered":"Scharfe Kontrollen gegen CBD in Nordrhein-Westfalen"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein D\u00fcsseldorfer Kioskbesitzer hatte <a href=\"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/cbd-tee\/\">CBD Tee<\/a> verkauft. Er hatte ihn im Internet bestellt und war davon ausgegangen, dass es sich um ein legales Produkt handelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Urteil: F\u00fcnf Monate auf Bew\u00e4hrung<\/h2>\n\n\n\n<p>Was genau war passiert? Bei dem Kioskbesitzer waren bei einer Kontrolle 35 Dosen CBD Tee beschlagnahmt worden, eine Gesamtmenge von 35 g Cannabis. <strong>Seines Wissens war der Verkauf von Cannabisprodukten legal, solange sie nicht zu Rauschzwecken missbraucht werden k\u00f6nnen. <\/strong>Ein <a href=\"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/thc\/\">THC<\/a>-Gehalt von 0,2 Prozent sei zul\u00e4ssig. Die beschlagnahmte Ware wurde im Labor getestet und wies einen Gehalt von 0,44 Prozent auf. Der Gesamtgehalt der beschlagnahmten Menge betrug 0,15 g THC.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Entscheidung des Gerichts<\/h3>\n\n\n\n<p>Das Gericht entschied eher zu Gunsten des Beklagten, da es von Fahrl\u00e4ssigkeit des Kioskbetreibers ausging und von einem Verbotsirrtum. Allerdings gab es einen Punkt, der gegen den Kioskbetreiber sprach: Die Ware war f\u00fcr Kinder zug\u00e4nglich. Nach Aussage des Amtsgerichts ist die Strafe bereits rechtskr\u00e4ftig. Der Angeklagte hatte auf Rechtsmittel verzichtet.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Deutsche Beh\u00f6rden gehen streng gegen illegale Cannabisprodukte vor<\/h3>\n\n\n\n<p>Nicht nur die Beh\u00f6rden von Nordrhein-Westfalen gehen gegen Verst\u00f6\u00dfe gegen das Bet\u00e4ubungsmittelgesetz streng vor, <strong>auch das Amtsgericht Freiburg verh\u00e4ngte letztes Jahr \u00fcber einen Betreiber dreier Hanfshops eine Verwarnung mit einem Strafvorbehalt \u00fcber 2000 EUR<\/strong>, da er <a href=\"https:\/\/cannatrust.eu\/wiki\/cbd-blueten\/\">CBD Bl\u00fcten<\/a> mit einem THC-Gehalt unter 0,2 Prozent verkauft hatte. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft h\u00e4tten diese Bl\u00fcten theoretisch beim Konsum in gro\u00dfen Mengen zum Rausch f\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Gutachten eines Sachverst\u00e4ndigen konnte jedoch diesen Tatvorwurf ausr\u00e4umen<\/strong>. Es f\u00fchrte aus, dass daf\u00fcr 10 bis 20 Zigaretten in sehr kurzer Zeit geraucht werden m\u00fcssten, was nur sehr ge\u00fcbten Raucher gel\u00e4nge und die Lunge sehr beanspruchen w\u00fcrde. Da CBD-Bl\u00fcten und CBD-Harze jedoch ein nicht verkehrsf\u00e4higes Bet\u00e4ubungsmittel aus der Gattung der Cannabispflanzen darstellen, war es nach Ansicht der Richterin dabei unerheblich, dass der THC-Gehalt unter dem Grenzwert und somit sehr niedrig lag. Cannabis wurde in die drei Anlagen des Bet\u00e4ubungsmittelgesetzes aufgenommen und gilt daher per se als Bet\u00e4ubungsmittel, auch wenn das Produkt gar nicht berauscht.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Illegale Hanfprodukte<\/h2>\n\n\n\n<p>Der THC-Gehalt von Hanfprodukten, die zu Rauschzwecken konsumiert werden, liegt um ein Vielfaches h\u00f6her, meistens bei 10 bis 15 Prozent, es gibt sogar Z\u00fcchtungen in den USA und Kanada, die sogar \u00fcber 30 Prozent THC enthalten.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\"><strong>Quelle:<\/strong><\/h4>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.apotheke-adhoc.de\/nachrichten\/detail\/panorama\/cbd-tee-verkauft-fuenf-monate-auf-bewaehrung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener nofollow\">https:\/\/www.apotheke-adhoc.de\/nachrichten\/detail\/panorama\/cbd-tee-verkauft-fuenf-monate-auf-bewaehrung\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein D\u00fcsseldorfer Kioskbesitzer hatte CBD Tee verkauft. 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