CBD & Cannabis News

Studie: CBD wirklich nicht giftig?

Ist CBD Öl giftig
Geschrieben von Gunnar R.

In einer groß angelegten und ethisch nicht unumstrittenen Tierstudie soll nun endgültig geklärt werden, ob CBD wirklich keine giftigen Auswirkungen auf den Körper hat. Entsprechende Bedenken wurden in der letzten Zeit durch verschiedene Behörden geäußert. Die von zwei Pharmaunternehmen organisierte Untersuchung ist die größte Studie, die bislang zum Thema CBD Toxizität durchgeführt wurde. Im kommenden Monat sollen die Ergebnisse vorliegen. Mit einem hoffentlich klaren Ergebnis.

Aktuell kommt aufgrund verschiedener wegweisender Entscheidungen Bewegung in den internationalen Hanfmarkt. Dabei gilt es, die Bedenken potenzieller Neukunden auszuräumen und das Vertrauen in das Naturprodukt weiter zu stärken.

Schweine, Mäuse, Ratten und weitere Tiere: Auf ihnen lastet die Hoffnung einer ganzen Branche. Denn obgleich in jüngerer Vergangenheit viele weitreichenden Entscheidungen zugunsten von CBD getroffen wurden (wie die Entscheidung der UN, Cannabis von der Liste der gefährlichen Suchtstoffe zu streichen), gibt es weiterhin Zweifel, ob die Verbindung nicht doch schädliche Wirkungen haben könnte. Bedenkenträger finden sich auf beiden Seiten des Atlantiks, allen voran 

  • die US-amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration) sowie 
  • die Food Standards Agency (FSA) aus Großbritannien.

Studien soll Beweis liefern: CBD schadet dem Körper nicht 

In den USA und Großbritannien befürchtet man vor allem schädliche Auswirkungen auf die Leber. Widerlegt werden soll dies durch die britische Firma Farmaceutica Wellness in Zusammenarbeit mit dem GLP Neuroscience Center in Kentucky. Laut eigenen Aussagen geht es den beiden Pharmaunternehmen vor allem darum, Sicherheit bei künftigen Genehmigungsanträgen für neuartige Lebensmittel auf Hanfbasis zu schaffen.

Das lässt man sich einiges kosten: 2 Millionen US-Dollar nehmen die Wissenschaftler für die ethisch nicht unbedenkliche Untersuchung in die Hand. Schließlich handelt es sich um die klassische Form von Tierversuchen, wenn auch nicht zu kosmetischen Zwecken. Hierzu führt Farmaceutica Geschäftsführer Julius Bond weiter aus:

„Dies ist kein Standardtest, der nur mit drei Nagetiere durchgeführt wird. Wir testen Hunderte von Tieren, 15 verschiedene Arten, Männchen und Weibchen, Ratten, Mäuse, Schweine und andere. Unser Ziel ist es – mit den von uns veröffentlichten Ergebnissen – den Aufsichtsbehörden keinen Zweifel daran zu lassen, dass CBD nicht toxisch ist.

Boomender Weltmarkt braucht Planungs- und Rechtssicherheit 

Viele zehn Milliarden Dollar umfasst der weltweite CBD-Markt mittlerweile. Mit steigendem Volumen werden auch die Ansprüche an die Produktsicherheit höher. Entsprechend gespannt warten Hanf-Unternehmen, Experten und Kunden auf die Ergebnisse der Studie, die im kommenden Monat vorliegen sollen. Begonnen hatte man das Experiment im September. In die Untersuchung involviert sind überdies eine Universität und ein durch die Regierungen zertifiziertes Labor. Keine Studie zum Thema CBD Toxizität war bisher so groß angelegt. Hierzu lässt Julius Bond wissen: 

„Wir machen mehr als nur eine neuartige Lebensmittelstudie. Denn dies würde nicht mehr ausreichen, um eine Genehmigung für neuartige Lebensmittel zu erhalten und genügend Informationen bereitzustellen, damit die Aufsichtsbehörden keinen Zweifel an der Sicherheit der Produkte haben“.

Übrigens hat die Studie auch einen klangvollen und sehr aussagekräftigen Namen. Die Untersuchung findet wie erwähnt in Großbritannien und den USA – also beidseits des Atlantiks – statt. Nur konsequent also, dass man die Studie schlicht TRANS-ATLANTIC genannt hat

Quelle:

www.businesscann.com/will-this-2m-transatlantic-toxicity-trial-of-15-animal-species-prove-cbd-is-safe/

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Über den Autor

Gunnar R.

Gunnar R.

Gunnar arbeitet seit der ersten Stunde für CannaTrust und konnte mit dem Projekt sein Enthusiasmus für Cannabis, speziell CBD, in Wort und Schrift umsetzen. Als Wirtschaftsjournalist hat Gunnar bereits für renommierte Medien wie Stern, Spiegel oder die Süddeutsche Zeitung geschrieben. Darüber hinaus verfügt er durch seine Mitarbeit an der größten medizinischen Online-Enzyklopädie Europas über ein überaus detailliertes Verständnis für Wirkungsweisen von Medizinprodukten.