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Studie: Verringerung des Krebsrisikos durch Cannabiskonsum?

Krebsrisiko Cannabis Studie
Geschrieben von Lena Töws

Bei der Durchführung einer Metaanalyse entdeckte der Professor Thomas M. Clark von der Universität von Indiana vor einigen Wochen einen Zusammenhang zwischen Cannabiskonsum und einem Rückgang verschiedener Krebsarten.

Faktoren, die das Krebsrisiko erhöhen

Zu einigen der vielen Faktoren, die das Krebsrisiko erhöhen können, zählen unter anderem:

  1. Fettleibigkeit
  2. Entzündungen im Körper

Auch Menschen, die an einer schlechten Insulinresistenz und Diabetes leiden, zählen zur Krebsrisiko-Gruppe, bei denen das Krebswachstum zudem schneller voranschreitet.

Analysen bei Cannabiskonsumenten

  1. Bei seinen Untersuchungen stellte Professor Clark fest, dass Cannabiskonsumenten eine vergleichsweise geringere Quote an Übergewicht zeigten.
  2. Auch bei Entzündungen fand Clark heraus, dass die meisten Cannabiskonsumenten eine geringere Entzündungsrate aufwiesen.
  3. Im Vergleich zu Nichtkonsumenten haben Cannabiskonsumenten eine verbesserte Insulinresistenz und damit ein geringeres Risiko, an Diabetes zu erkranken.

All diese Zusammenhänge könnten daher insgesamt zu einem verringerten Krebsrisiko beitragen.

Vorsicht geboten

Zwar vermutet Clark durch den Einsatz von Cannabis bei Krebspatienten die Todesrate in den USA (jährlich ca. 600.000 Menschen) senken zu können, jedoch sei in die verfügbaren Daten wenig Vertrauen zu setzten. Dies begründet er damit, dass es möglicherweise unterschiedliche Reaktionen unter den Krebsarten gibt. Seine Bedenken stützten sich auch darauf, dass für viele Krebsarten nur wenige oder keine Daten vorliegen.

Zwischen dem Cannabiskonsum und Krebs kann zwar eine Verbindung nachgewiesen werden, allerdings können Hintergründe und Ursachen nicht genau belegt werden, äußerte Clark. Aus diesen Gründen ruft er bei seiner Interpretation zur Vorsicht auf.

Abschließend fasst er zusammen:

“Die aktuelle Analyse unterstützt nicht den durchschnittlichen Freizeitkonsum von Cannabis als wirksames eigenständiges Heilmittel gegen Krebs. Die Ergebnisse deuten jedoch darauf hin, dass die Cannabis-Therapie zu den etablierten Krebsbehandlungsschemata nicht nur die Lebensqualität von Krebspatienten erheblich verbessert, sondern auch die Wirksamkeit der Behandlung verbessern könnte, ohne das Tumorwachstum zu stimulieren.”

Weitere Informationen zur Wirkung von CBD bei Krebs finden Sie hier:

Quelle:

https://www.liebertpub.com/doi/10.1089/can.2019.0095

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Über den Autor

Lena Töws

Lena Töws

Lena ist seit Beginn des Jahres 2020 Teil des Autoren-Teams bei CannaTrust. Für das CannaTrust Magazin schreibt Lena regelmäßig informative Artikel, welche vor allem der Aufklärung unserer Nutzer dienen. Ihre Beiträge füllt sie daher stets mit wissenswerten Fakten aus der Welt der Cannabinoide gepaart mit interessanten und vor allem aktuellen Stories.