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Große Empörung: Britische Landwirte müssen Hanfernte verbrennen

Britische Politik zwingt CBD zu verbrennen
Geschrieben von Lena Töws

Berichte enthüllten, dass die strenge Hanfgesetzgebung in Großbritannien Landwirte dazu zwingt, bis zu 80% der Hanf-Ernte zu verbrennen, einschließlich der Blüte, dem wertvollsten und CBD-reichsten Teil der Hanfpflanze. Nun rufen britische Unternehmen und Organisationen für medizinisches Cannabis zum Handeln auf.

Ein neuer Bericht verspricht Lösung

Das Dokument beschreibt die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile der Nutzung von Hanf. Es verspricht, “den von der Regierung versprochenen ökologischen Umschwung anzukurbeln und den wirtschaftlichen Aufschwung durch Aufstockung der Kassen” in die stark erschöpften Finanzen des Finanzministeriums zu bringen.

Der britische CBD-Markt hat derzeit einen Wert von 300 Millionen Pfund, wobei Schätzungen den Markt bis 2025 auf rund eine Milliarde Pfund bewerten.

In den letzten Wochen hat die Ministerin des Umweltministeriums (Department for Environment, Food and Rural Affairs, DEFRA), Victoria Prentis, über Lösungen für die Hanfpolitik diskutiert. Währenddessen hat sich der Abgeordnete George Freeman für eine Regulierung der Reform des Hanfes eingesetzt. Diese umschließt Innovation, Wachstum und Investitionen.

Großbritannien ist auf Import angewiesen

Da das britische Innenministerium vorgibt, kein CBD aus Hanfblüten zu extrahieren und deren Vernichtung vorschreibt, ist Großbritannien auf Importe angewiesen. In den Regalen großer Einzelhändler ist CBD wohl erhältlich, allerdings nicht aus eigener Landwirtschaft.

Hanf und extrahiertes CBD sind zwar nicht psychoaktiv, doch ist die britische Gesetzgebung mit kostspieligen und bürokratischen Lizenzen verbunden, die es schwierig machen, von der Hanf-Ernte finanziell zu profitieren. Das sehen britische Landwirte als unfairen Nachteil: Sie verlieren die Möglichkeit, den wachsenden CBD-Markt zu beliefern.

Paul North, Direktor von Volteface, sagte:

Es ist peinlich, dass Großbritannien eine Industrie hat, die derzeit 300 Millionen Pfund wert ist, aber die britischen Landwirte davon nicht profitieren.

Der CBD-Markt muss erschlossen werden. Dadurch würde der britische Anbau dem Vereinigten Königreich eine wichtige Wachstumsindustrie zur Verfügung stellen, die dem Land während der COVID-Erholung wieder auf die Beine hilft. Lassen Sie uns die britischen Landwirte unterstützen und Änderungen an dieser sinnlosen, dramatischen Situation vornehmen.

Die große Mehrheit der CBD-Produkte, die in den Regalen angeboten werden, werden aus der Schweiz importiert. Die Schweiz ist das einzig europäische Land, das nicht an den Europäischen Wirtschaftsraum gebunden ist und einen Grenzwert von 1% THC erlaubt, während die EU einen Grenzwert von 0,2% vorsieht.

Schweiz als Vorbild

In dem nun vorgelegten Bericht wird ein Modell nach Schweizer Vorbild gefordert, bei dem Landwirte Pflanzen mit einem THC-Gehalt von bis zu 1% anbauen können, sowie eine Vereinfachung der Lizenzierungspraxis. Resultierend könnten Landwirte CBD aus der gesamten Hanfpflanze gewinnen. Derzeit ist es den Landwirten nur erlaubt, die Stängel und Samen der Pflanze zu nutzen. Bis zu 80% der Ernte muss verbrannt werden, einschließlich der Blüte, dem wertvollsten und CBD-reichsten Teil der Hanfpflanze.

Quelle:

Outcry as British Policy Forces Businesses to Burn Hundreds of Millions Worth of CBD

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Über den Autor

Lena Töws

Lena Töws

Lena ist seit Beginn des Jahres 2020 Teil des Autoren-Teams bei CannaTrust. Für das CannaTrust Magazin schreibt Lena regelmäßig informative Artikel, welche vor allem der Aufklärung unserer Nutzer dienen. Ihre Beiträge füllt sie daher stets mit wissenswerten Fakten aus der Welt der Cannabinoide gepaart mit interessanten und vor allem aktuellen Stories.