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Studie zeigt: CBD womöglich als Antibiotikum einsetzbar

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Geschrieben von Dennis Mattern

CBD als Antibiotikum? Durch die steigende Popularität von CBD Produkten und der immer häufiger zu verzeichnenden Anwendung von Cannabidiol bei verschiedenen Krankheiten und Symptomen steigt auch das Interesse seitens der Forschung. In einer aktuellen Studie eines Forschungsteams in Australien konnte gezeigt werden, dass CBD offenbar eine deutlich antibiotische Wirkung zeigt – Ein neuer Durchbruch im Bereich der Wirkungsweisen von CBD.

Die Liste der therapeutischen Möglichkeiten von Cannabinoiden wird also immer länger. Die im australischen Bundesstaat Queensland durchgeführte Studie sollte prüfen, inwiefern CBD vor allem bei antibiotikaresistenten Keimen wirken kann. In der heutigen Zeit ist nämlich genau dies ein Problem: Immer mehr Bakterien und Keime sind resistent gegen Antibiotika, die über Jahrzehnte erfolgreich eingesetzt wurden.

  • 1. CBD Öl ist kein Wundermittel, kann aber helfen!

    Cannabis und der darin enthaltene Stoff "CBD" ist sicherlich kein Wundermittel, aber für viele Menschen ein natürliches Hilfsmittel bei über 65 verschiedenen Krankheitsbildern. CBD ist noch recht unerforscht, aber viele Wissenschaftler, Ärtze und Apotheker entledigen sich des Cannabis-Stigmas und erforschen die möglichen Wirkungen von Cannabidiol. Wichtig ist hier immer: Es kann helfen - muss aber nicht.

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  • 2. CBD spricht das Endo-Cannabinoid-System an

    Kein Mensch nimmt CBD ohne Grund ein! CBD gehört zu der Gruppe der Cannabinoiden, die in vielen verschiedenen Pflanzen und Lebensmitteln natürlicher Weise vorkommen. Diese Cannabinoide sprechen das Endo-Cannabinoid-System an, welches jeder Mensch besitzt. Über verschiedene Rezeptoren innerhalb dieses Systems werden dann die verschiedenen Baustellen im Körper natürlich reguliert, erneuert und repariert.

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  • 3. Auch in der Muttermilch ist CBD enthalten!

    In einer Studie von 2017 wurde belegt, dass Cannabinoide nicht nur natürliche Bestandteile der Cannabis-Pflanze sind, sondern dass sie schon in der Muttermilch vorkommen. Sie sind nicht nur für wichtige neurologische Wachstumsphasen wertvoll, sondern haben noch weitere erstaunliche Funktionen. Ohne die Cannabinoide der Milch würden die Babys nicht mehr hungrig sein und weniger saugen! Erstaunlich, aber wahr.

  • 4. CBD ist der Allrounder unter den Cannabinoiden

    Obwohl jedes Cannabinoid für sich selber spezielle Wirkungsmechanismen hat und nicht ohne Grund besteht, ist CBD der Allrounder unter den Cannabinoiden. So kann es nicht nur entzündungshemmend, sondern unter anderem auch das Zellwachstum von kranken Zellen hemmen, anxiolytisch oder immunsuppressiv wirken. Somit empfiehlt es sich immer CBD zu sich zu nehmen und ergänzend dazu (z.B. in einem Vollspektrum Öl) auch andere Cannabinoide wirken zu lassen.

  • 5. CBD macht nicht high und bekämpft das THC

    Cannabidiol ist der sogenannte Antagonit des THC´s. THC steht für Tetrahydrocannabinol. Es wirkt psychoaktiv und ist in gezüchteten Cannabisblüten enthalten. Das CBD wirkt dabei gegen das "high" Gefühl. So ist in CBD Produkten nicht nur lediglich ein Spurenelement an THC (weniger als 0,2% THC) enthalten, sondern durch den hohen CBD Gehalt wird das "high" komplett eingedämmt. Auf diese Weise sind CBD Produkte völlig legal und für den Alltag geeignet.

  • 6. Die WHO hält CBD für unbedenklich

    Die Welt-Gesundheits-Organisation - WHO - hält CBD in einem kritischen 27-Seiten-Report für unbedenklich. So heißt es: „Reines CBD und Produkte daraus mit weniger als 0,2 % THC-Gehalt werden in keiner Weise in die Drogenkonventionen aufgenommen“. Als Grund wird genannt, dass bei CBD keine Gefahr der Abhängigkeit besteht und es kein Missbrauchspotenzial gibt. CBD ist somit genauso unbedenklich wie Wasser!

  • 7. CBD ist kein Dopingmittel und wird im Profisport genutzt

    Aufgrund seiner positiven Eigenschaften kann CBD zum Beispiel Entzündungen lindern oder die Regeneration fördern. Auf diesen Gründen nutzen vornehmlich in den USA viele Profisportler aus dem Football, Basketball oder Kampfsportarten das legale CBD. So gibt es sehr bekannte Profisportler, die für diese Präperate werben. Im August 2019 sorgte UFC Champion Nate Diaz für Aufsehen, als er vor einem Kampf einen CBD Joint rauchte und dies völlig legal war. CBD ist auf der Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur explizit ausgeschlossen und nicht aufgeführt.

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  • 8. CBD kann auch verschrieben werden

    Natürlich ist Cannabidiol in der Schulmedizin noch nicht so verbreitet, da sich die Ärtze erst einmal über CBD informieren, Stigmatas ablegen und Erfahrungen sammeln müssen. Es gibt jedoch jetzt schon etliche Fachärzte und Allgemeinmediziner, die gerne auf Cannabis als Medizin zurückgreifen. Bei schwerwiegenden Fällen ist es keine Seltenheit, dass CBD verschrieben wird.

  • 9. CBD bzw. Cannabis kann die Umwelt reinigen

    Cannabis ist eine Pflanze, welche natürlicher Weise fast überall auf der Welt wachsen kann. Sie hat zudem die Eigenschaft, dass sie bis zu viermal so viel CO2 verbraucht wie Bäume. Zusätzlich zieht der Hanf Giftstoffe und radioaktive Chemikalien aus dem Boden! Cannabis kann somit die Umwelt reinigen und würde sehr viel zur Verbesserung des Klimas beitragen.

    https://pixabay.com/de/photos/hanfpflanze-hand-cannabis-sativa-3661210/
  • 10. CBD gibt es in unzähligen Darreichungsformen

    Der großen Allgemeinheit ist CBD in Form eines CBD Öls bekannt. Dies liegt daran, dass es leicht zu dosieren ist und gut aufgenommen werden kann. Aber es gibt noch viele andere CBD Produkte wie zum Beispiel E-Liquids, Salben, Cremen, Pasten, Blüten, Süßigkeiten, Lebensmittel oder Kristalle. Viele dieser Produkte finden Sie auf unserem kostenlosen Bewertungsportal Cannatrust.eu!

Das Team der “University of Queensland” testete also Cannabidiol an Mäusen, welche nachweislich antibiotikaresistente Keime in sich trugen. Das Ergebnis war erstaunlich, denn durch die Gabe von CBD konnte man die Zahl der Keime deutlich senken. Besonders interessant für die Forscher war aber vor allem die Tatsache, dass die Wirkung des CBD auch nach 20 Tagen Exposition der Bakterien nicht abnahm. Genau dieser Zeitraum gilt nämlich als Grenze für herkömmliche Antibiotika. In der Regel entwickeln Bakterien nämlich nach ca. 20 Tagen Exposition mit Antibiotika eine Resistenz gegen diese. Somit könnte Cannabidiol nicht nur ein weiteres Antibiotikum darstellen, sondern ein deutlich vielseitigeres und über einen längeren Zeitraum einsetzbares Mittel.

Es ist aber auch festzuhalten, dass es sich hier erst um eine einzelne Studie handelt. Diese gibt zwar deutliche Hinweise auf eine entsprechende Wirkungsweise von CBD, muss aber natürlich erst noch durch weitere große klinische Studien verifiziert werden.

Mark Blaskovich (leitender Forscher der Studie und leitender Forschungschemiker am Center for Superbug Solutions) sagte nun selbst dazu:

Bisher haben wir nur gezeigt, dass es auf der Hautoberfläche topisch wirkt. Es wäre gut, wenn wir zeigen könnten, dass es systemische Infektionen behandelt, wie zum Beispiel Lungenentzündungen oder komplizierte Gewebeinfektionen, bei denen eine orale oder intravenöse Gabe erforderlich ist.

Wie auch in vielen anderen Ländern standen die australischen Forscher übrigens leider wieder einmal vor dem Problem, an die nötigen Substanzen zu kommen. Der Wirkstoff CBD ist in Australien bisher weitestgehend illegal und langwierige Genehmigungsprozesse erschweren die Forschung in diesem Gebiet ungemein. Ebenfalls zu bemerken ist, dass aufgrund dieser Regelung lediglich synthetisches CBD bei der Studie verwendet werden konnte.

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Dennis Mattern

Dennis Mattern

Dennis ist ein essenzieller Bestandteil des CannaTrust-Teams. Er ist seit Tag 1 beim Projekt dabei und ist seines Zeichens COO und Account Manager bei CannaTrust. Mit CBD und anderen Cannabinoiden hat er selbst schon zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Vor allem aber in seiner Familie nutzen mehrere Personen CBD regelmäßig gegen ihre chronischen Erkrankungen.