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Cannabidiol (CBD) gegen Verhaltensauffälligkeiten

CBD-Verhaltensauffälligkeiten
Geschrieben von Lena Töws

Bei Verhaltensauffälligkeiten werden oft Antipsychotika und Antidepressiva verschrieben, die mit schweren Nebenwirkungen einhergehen. In Expertenkreisen findet daher die Verwendung von Cannabidiol immer mehr Gehör. Maßgebliche Erfolge konnten tatsächlich im Rahmen einer neuen Studie zur Therapie von schweren Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern und Jugendlichen erzielt werden.

Erste Tests mit CBD bei Verhaltensstörungen

Erstmals wurde Cannabidiol zur Therapie von schweren Verhaltensauffälligkeiten bei Jugendlichen und Kindern in einer Studie des Murdoch Children’s Research Institute (MCRI) aufgezeichnet. Ein Großteil der Testpersonen ist von einer Autismus-Erkrankung betroffen. Die Betroffenen sind wegen der Verhaltensprobleme häufig stark in ihrer Lebensqualität eingeschränkt. Zudem kommt noch, dass sie oft mit zusätzlichen Funktionsbeeinträchtigungen und verpassten Lernmöglichkeiten zu kämpfen haben.

Herauszufinden, ob CBD als natürliche Alternative für derzeitige Behandlungsmethoden dienen kann, war Ziel der vorliegenden Studie. Der Verlauf und die Ergebnisse dieser Studie sind im englischsprachigen Fachblatt „British Journal of Clinical Pharmacology“ veröffentlicht worden und können dort nachgelesen werden.

Details zur Studie

Die acht Testpersonen der Studie, im Alter von 8 bis 16 Jahren, hatten bereits in der Vergangenheit Behandlungen pädiatrischer Kliniken in Anspruch genommen. Die Studie umfasste einen Zeitraum von acht Wochen, in denen die Beteiligten Cannabidiol oder ein Placebo bekamen.

Die Wirkung war eindeutig: Die durch die geistige Behinderung erzeugten Verhaltensauffälligkeiten konnten auf einen stark reduzierten Ausmaß sinken. Außerdem konnten die Forscher eine bemerkenswerte Veränderung der Reizbarkeit, Aggression, Selbstverletzung und des Schreiens der Testpersonen feststellen. Es waren auch keine nennenswerten Nebenwirkungen vorhanden.

CBD als natürliche Alternative?

Medikamente, die bisher zur Behandlung gegen diese Art von Verhaltensstörungen eingesetzt wurden, können selten nachweisliche Behandlungserfolge erzielen. Außerdem leiden Betroffene an schweren Nebenwirkungen. Als Beispiel sind bei Antipsychiotika Gewichtszunahme oder ein metabolisches Syndrom zu nennen, die starke gesundheitliche Schäden hervorbringen. Personen mit diesen Verhaltensauffälligkeiten gehören ohnehin bereits zu der Risikogruppe für chronische Krankheiten.

Aufgrund dessen wird CBD schon seit geraumer Zeit zur Behandlung von Epilepsie bei Kindern verschrieben. Auch medizinische und psychiatrische Erkrankungen bei Erwachsenen werden mit CBD behandelt. Um jedoch den Anwendungsbereich von Cannabidiol weiter ausdehnen zu können, erfordert dies das Durchführen weiterer Studien. Eine Folgestudie ist bereits in Planung, um die aktuellen Ergebnisse zu überprüfen.

Quelle:

https://healthnewsnet.de/news-2/medizinisches-cannabis-gegen-verhaltensauffaelligkeiten-14010/

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Über den Autor

Lena Töws

Lena Töws

Lena ist seit Beginn des Jahres 2020 Teil des Autoren-Teams bei CannaTrust. Für das CannaTrust Magazin schreibt Lena regelmäßig informative Artikel, welche vor allem der Aufklärung unserer Nutzer dienen. Ihre Beiträge füllt sie daher stets mit wissenswerten Fakten aus der Welt der Cannabinoide gepaart mit interessanten und vor allem aktuellen Stories.