Krankheiten

Metabolisches Syndrom

Metabolisches Syndrom CBD Wirkung
Geschrieben von Stefan K.

CBD beim metabolischen Syndrom

Viele Krankheiten, die das Herz-Kreislauf-System schädigen oder es gefährden, werden von Ärzten und Wissenschaftlern unter dem Begriff metabolisches Syndrom subsumiert. Als eigentlicher Krankheitsleidträger wird beim metabolischen Syndrom in der Regel aber das Herz an sich verortet.

Die Bezeichnung „metabolisch“ wird in diesem Zusammenhang über stoffwechselbedingte Ursachen definiert. Ursächlich verantwortlich für diese so zusammengefassten Krankheiten kann vieles sein – darunter unter anderem Bluthochdruck, ein erhöhter Blutzuckerspiegel oder auch Fetteinlagerungen im Bauch.

CBD beim metabolischen Syndrom kann laut einer Studie[1] zum Beispiel dazu beitragen, dass das Risiko, an dieser Krankheit irgendwann zu leiden, sinkt. CBD kann über das Endocannabinoidsystem auf den Stoffwechsel des Körpers positiv reglementierend Einfluss nehmen.

Das metabolische Syndrom definieren sowohl die WHO wie auch das National Cholesterol Education Program leicht unterschiedlich. Die WHO definiert das metabolische Syndrom über Hypertonie (erhöhten Blutdruck), Dyslipidämie (Fettstoffwechselstörung), Adipositas und Albuminausscheidung im Urin. Das NCEP fügt noch einen erhöhten Nüchternglukose-Spiegel hinzu.

Ursachen des metabolischen Syndroms

Noch sind sich die Forscher nicht zweifelsfrei sicher, was genau das metabolische Syndrom ursächlich auslöst. Dass aber Übergewicht und Bauchfett dazu maßgeblich beitragen, scheint sehr gesichert zu sein. Vermutet wird, dass viele Faktoren zusammen die Krankheit bedingen. Neben einem ungesunden Lebensstil soll auch eine genetische Prädisposition dazu beitragen. Durch ein Mehr an Essen steigt die Chance, dass sich vermehrt Fette sowie Cholesterin in den Blutgefäßen ablagern können.

Der Stoffwechsel, also auch der Abtransport von Fetten und Cholesterin, wird über das Endocannabinoid-System (ECS) mitgesteuert. An dieser Stelle zum Beispiel kann CBD beim metabolischen Syndrom helfen, die Symptome zu lindern.

Das metabolische Syndrom wird auch dadurch gekennzeichnet, dass die Ausscheidung von Salzen über die Niere (NaCl) gestört ist. Somit bleiben große Mengen Natrium im Körper. Dieses ist aber ein Förderer eines hohen Blutdrucks, der die Organe (Herz) schädigen kann. Der Bluthochdruck kann auch kleine Verletzungen in der Gefäßinnenwand verursachen, in die sich Fette oder auch Cholesterin einlagern können. So wird das Herz-Kreislauf-System immer weiter angegriffen.

Auch das Rauchen von Tabak wird von vielen Experten als eine Ursache des metabolischen Syndroms anerkannt. Diskutiert wird allgemein darüber, in welchem Umfang auch genetische Faktoren für den Ausbruch der Krankheit eine Rolle spielen. Letztlich ist es der Lebensstil, der die Krankheit am meisten beeinflusst.

Wie Mittel beim metabolischen Syndrom wirken

Da es in den meisten Fällen von metabolischem Syndrom an der ungesunden Lebensweise der Betroffenen liegt, dass die Krankheit auftritt, setzen viele Maßnahmen hier an. Experten raten zu einer Gewichtsreduktion, zu einem Mehr an Bewegung, zur Reduktion von Alkohol, zu einem Weniger an gesättigten Fettsäuren und zu einer ballaststoffreichen Kost.

CBD beim metabolischen Syndrom kann den Betroffen vor allem auch dadurch helfen, da es appetitregelnd in den Alltag eingreifen kann. Über das ECS teilen Botenstoffe dem Gehirn mit, wann man satt ist. Falls diese Botenstoffe in zu geringem Maße ausgesandt werden, isst man immer weiter. CBD kann die Ausschüttung der Botenstoffe positiv beeinflussen.

CBD beim metabolischen Syndrom – Wie Cannabidiol wirkt

CBD beim metabolischen Syndrom kann unter anderem den bereits beschriebenen Bluthochdruck positiv beeinflussen. Davon sind laut der Deutschen Hochdruckliga zwischen 20 und 30 Millionen Menschen hierzulande betroffen. CBD gegen Bluthochdruck kann auch vorbeugend gegen das metabolische Syndrom helfen. CBD Öl oder auch CBD Liquide beruhigen den Körper. Die entspannende CBD Wirkung und der stressreduzierende Effekt der CBD Produkte haben einen sehr positiven Einfluss darauf, dass Bluthochdruck gar nicht erst entsteht.

Da Fettleibigkeit eine ursächliche Rolle beim metabolischen Syndrom zukommt, sollte Abnehmen für die Betroffenen ein wichtiger Heilungsschritt sein. CBD beim metabolischen Syndrom ist in der Lage, die Patienten bei einer gewollten Gewichtsreduktion zu unterstützen. Fettleibigkeit wird von vielen Medizinern als Sucht anerkannt. Es gilt also, während des Abnehmprozesses sich sozusagen von einer „Droge“ zu entwöhnen. Es ist allgemein bekannt, dass CBD bei Suchterkrankungen bereits sehr erfolgreich eingesetzt wurde.

Zum Abnehmen kann CBD beim metabolischen Syndrom auch dadurch beitragen, da es über den Anstoß der Produktion von Botenstoffen gewisse Zellen dazu veranlassen kann, sowohl Fette wie auch Proteine abzubauen. Die positive Beeinflussung des Stoffwechsels durch CBD beim metabolischen Syndrom kommt der körperimmanenten Fettverbrennung zugute.

Wiederum über das ECS kann CBD beim metabolischen Syndrom positiv in Erscheinung treten. Durch das Hemmen, Blockieren oder Eindämmen der Erneuerung von Fettzellen, kann CBD bei einer Diät unterstützend vor dem metabolischen Syndrom schützen.

Arterienverkalkung wird ebenso wieder in Zusammenhang mit dem metabolischen Syndrom genannt. Durch die Verengung der Blutgefäße können Herz- und Kreislauf-Probleme ausgelöst werden. CBD kann diesem Auslöser des metabolischen Syndroms entgegenwirken. CBD wirkt beim metabolischen Syndrom gegen die Arterienverkalkung, weil es eine gefäßerweiternde Eigenschaft besitzt. Hinzukommt, dass viele Herzprobleme durch Entzündungen, bedingt durch die Arterienverkalkung, ausgelöst werden. CBD wirkt beim metabolischen Syndrom entzündungshemmend.

Metabolisches Syndrom

Da auch das Rauchen von Tabak zu den Auslösern des metabolischen Syndroms zählt, raten Mediziner unter anderem auch deswegen dazu, damit aufzuhören. Für viele Süchtige ist dies leichter gesagt als getan. CBD beim metabolischen Syndrom hilft auch dadurch, dass es Tabaksüchtigen dabei unterstützt, von ihrer Sucht erfolgreich loszukommen. Es gibt eine Studie[2] aus dem Jahr 2013, bei der die erhobenen Daten den Schluss zulassen, dass durch die Einnahme von CBD bei den Rauchern das Verlangen nach einer Zigarette um ganze 40 % gesunken ist.

Fazit

  • Ein Allheilmittel stellt CBD für nichts dar, auch nicht für das metabolische Syndrom. Dennoch kann CBD gegen das metabolische Syndrom helfen, da es einen Großteil der möglichen Ursachen bekämpfen kann – aber nur zusammen mit dem Willen des Betroffenen, auch etwas an der Lage zu verändern.
  • Bei vielen ist das Rauchen ein starker Mitgrund – hier kann die Einnahme speziell von CBD Öl bei der Entwöhnung und auch bei der Bewältigung der Suchtsymptome helfen.
  • Durch die Regulierung des Appetits kann CBD beim Abnehmen, einem wichtigen Heilungsschritt beim metabolischen Syndrom, die Betroffenen unterstützen.


[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26548604 – 24.09.2019

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23685330 – 25.09.2019

Weitere Studien

http://www.amjmed.com/article/S0002-9343%2813%2900200-3/abstract

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22430005

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21484568

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".