Krankheiten

Osteoporose

osteoporose
Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Osteoporose

Das gesamte Skelett eines Menschen besteht aus rund 206 Knochen. Sie bilden (gemeinsam mit den Knorpeln) unter anderem wortwörtlich das Rückgrat des aufrechten und stolze Gangs. Die Oberschenkelknochen, die größten Knochen im menschlichen Körper, können bis zu einer Traglast von 1,5 Tonnen halten.

Osteoporose, laienhaft auch Knochenschwund genannt, kann diese Rekorde, diesen stolzen Gang und dieses Rückgrat unseres Körpers sprichwörtlich pulverisieren. Aktuell leiden allein in Deutschland rund sechs Millionen Menschen an Osteoporose – und die Zahl der Betroffenen nimmt zu, nicht ab. Nach Schätzungen der WHO hat sich die Zahl der Patienten über den ganzen Erdball hinweg in den vergangenen zwanzig Jahren verdoppelt.

Jahrzehnte der Forschung führten zu dem Ergebnis, dass überall auf Knochenzellen Andock-Rezeptoren für Cannabidiol sitzen. CBD bei Osteoporose kann darüber zum Beispiel den Knochenstoffwechsel positiv beeinflussen.

Ursachen von Osteoporose

Osteoporose ist eine der häufigsten Krankheiten in westlichen Industrienationen. Wie bereits erwähnt, leiden in Deutschland 6 Millionen Menschen dran. So drastisch diese Zahl klingt, birgt sie doch einen positiven Punkt – es wird massiv in Behandlungs- und Heilungsrichtung geforscht. Dabei entdecken Forscher immer wieder Faktoren, die Osteoporose begünstigen, zumindest aber beeinflussen. Dazu zählen ein Mangel an Bewegung, regelmäßige Fehlernährung, Östrogenmangel, Rauchen, das Trinken von Alkohol und Koffein sowie die Einnahme von Kortison.

Osteoporose
Koffein begünstigt neben anderen Faktoren Osteoporose.

Dispositive Risikofaktoren stellen das Geschlecht (Frauen erkranken doppelt so häufig wie Männer), das Alter (je älter ein Mensch ist, desto höher das Risiko der Erkrankung) und die genetische, interfamiliäre Vorbelastung.

Wie Osteoporose-Mittel wirken

Osteoporose-Mittel haben in der Regel eine Wirkungsweise gemeinsam – sie alle stärken den Knochen. Sie werden sowohl zur Behandlung als auch zur Prävention verschrieben. Als „Hausmittel“ zur Vorbeugung, aber ebenso auch als Grundlage einer Behandlung, gelten das Vitamin D sowie Kalzium.

Pharmazeutisch-medizinische Medikamente wirken unter anderem auf Osteoklasten. Diese Zellen sind für den Knochenumbau verantwortlich. Mittel, die auf die Osteoklasten wirken, sollen die Knochendichte erhöhen. Auch das Hormon Östrogen erhöht die Knochendichte. Das Element Strontium wirkt im Körper ähnlich wie Kalzium. Das Problem dabei ist, dass die Schwere des Elements oftmals nur eine höher Dichte vortäuscht.

Osteoporose-Mittel wirken in der Regel nicht nur auf die Knochendichte, sondern haben allesamt einen langen Beipackzettel mit Nebenwirkungen. So lösen Östrogene vermehrt Wadenkrämpfe, grippeähnliche Symptome und Hitzewallungen aus. Bei Strontium können beispielsweise Kopfschmerzen, Durchfall oder auch Übelkeit die Folgen der Einnahme darstellen.

CBD bei Osteoporose – Wie wirkt Cannabidiol?

Der Erhalt der Gesundheit der Knochen ist die beste Vorbeugung gegen die Volkskrankheit Osteoporose. Diese Knochengesundheit wird laut aktuellen Studien durch das Endocannabinoid-System beeinflusst. Die Andockstationen, also die Rezeptoren, für CBD sind in den Knochenzellen vorhanden. Lokalisiert wurden diese Rezeptoren überwiegend in knochenbildenden und knochenresorbierenden Zellen. Durch die Einnahme von CBD bei Osteoporose werden die Rezeptoren dahingehend beeinflusst, dass die Knochenbildung angeregt wird. Dies hat den Effekt, dass der Osteoporose durch CBD entgegengewirkt und somit die Knochendichte in ein stabiles Gleichgewicht gebracht wird.

Eine der bekanntesten und herausragendsten Eigenschaften des Hanfprodukts Cannabidiol ist, dass es schmerzlindernd ist. Somit kann CBD speziell Patienten helfen, die in einem bereits fortgeschrittenen Krankheitsstadium sind und in diesem unter heftigen Schmerzen zu leiden haben. So wird unter anderem die Einnahme von harten Schmerzmitteln verringert und einer etwaigen Abhängigkeit von diesen vorgebeugt.

CBD bei Osteoporose kann zudem die Beweglichkeit eines Betroffen auf einen Weg in Richtung Normalzustand bringen, da es die Schmerzen, die jede einzelne Bewegung auslöst, abmildert. Knochenbrüche sind eine Last, mit der Osteoporose-Patienten oftmals leben lernen müssen. Auch hier greift CBD ein. Es verstärkt nicht nur den Knochenaufbau, sondern gibt dem umliegenden Muskelgewebe Festigkeit. Schmerzhafte Knochenkrümmungen (krummer Rücken) werden durch diesen Effekt ebenfalls abgemildert.

Zwei Arten von Osteoporose

In der Medizin differenzieren die Experten zwischen primärer und sekundärer Osteoporose. Frauen leiden dank der geschlechterspezifischen postmenopausalen Auswirkungen häufig an der primären Variante. Hierzu zählt auch die Altersosteoporose. Hormonelle Störungen oder die Folgen von Stoffwechselerkrankungen bedingen die sekundäre Osteoporose.

Nach der Menopause (Klimakterium) leiden allein in Deutschland rund ein Drittel aller Frauen an besagter primärer Osteoporose. Diesen Anteil erreicht die Gruppe der männlichen Bevölkerung erst ab dem 70. Lebensjahr.

Studien und Anwendungsmöglichkeiten

Nachweise, dass CBD bei Osteoporose ein wirksames Mittel ist, finden sich in einer Vielzahl von aktuellen Studien[1]. Die Ergebnisse hierbei verdeutlichen, dass CBD die sogenannten CB2-Rezeptoren des körpereigenen Endocannabinoidsystem bindet, die für den Knochenabbau zuständig sind.

Cannabinoid-Rezeptoren sind ein so spannendes Thema, dass sich auch weitere Studien[2] mit deren Konzentration im Knochen auseinandergesetzt haben. Diese belegen, dass CBD den Knochenstoffwechsel positiv anregt. Wie oben bereits angesprochen, können Oberschenkelknochen bis zu 1,5 Tonnen an Gewicht tragen. Eine weitere Studie[3] postuliert dazu, dass die Einnahme von CBD-Ölen diese Maximalbelastungsgrenze nach oben verschiebt. Die gleiche Studie kommt zu einem weiteren Ergebnis. CBD kann Osteoporose auch präventiv entgegensteuern, da es den Heilungsprozess bei Knochenbrüchen erheblich beschleunigt.

Noch hat das CBD nicht alle seine positiven Eigenschaften in der Bekämpfung von Osteoporose freigelegt. Weitere Forschungen sind also wichtig.

Die heute bekannten Darreichungsarten von Cannabidiol reichen von Ölen über Kapseln bis hin zum schonend zu kochendem Tee. Bei der Dosierung schwanken selbst erfahrene Ärzte, da die Dosis an CBD nicht nur von der körperlichen Konstitution, dem Gewicht und sogar von der Tagesverfassung des jeweiligen Menschen abhängt, sondern auch von der Art der Darreichung. Experten wie auch erfahrene Anwender raten „Neulingen“, mit einer Maximaldosis von 20 Milligramm zu beginnen. Diese Menge entspricht rund drei Tropfen, welche zu drei verschiedenen Tageszeiten eingenommen werde sollen. Wer sich Sorgen wegen einer Überdosierung macht, den kann man beruhigen. Dadurch, dass im CBD keine Toxine nachgewiesen wurden, kann es nicht zu einer Überdosis kommen.

Fazit

  • CBD kann bei Osteoporose sowohl vorbeugend (durch Unterstützung des Kochenaufbaus) als auch gegen die Symptome (schmerzlindernd) wirken.


[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3001217/ – 25.07.2019

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3423262/ – 25.07.2019

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25801536 – 25.07.2019

Weitere Studien

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".