Krankheiten

Parkinson

parkinson
Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Parkinson

Parkinson zählt zu den degenerativen Krankheiten, da es dabei zu einem fortschreitenden Verlust, also zu einer Degeneration an Nervenzellen kommt. Letzten Endes schränkt die Krankheit nicht nur die Motorik ein, sie führt auch zu Zittern und ähnlichen Bewegungsstörungen.

Von Parkinson sind in der Regel ältere Menschen ab dem 50. Lebensjahr betroffen. In Deutschland leiden nach Schätzungen bis zu 400.000 Menschen an Parkinson. Grundlegend gehen Mediziner davon aus, dass die Symptome von Parkinson ausgelöst werden durch defekte Befehle, die das Gehirn aussendet. CBD bei Parkinson kann laut Experten zur Überwindung der Blut-Hirn-Schranke beitragen. Dies hat Studien zufolge Einfluss auf die Nervenzellen im Gehirn. Die Parkinson-Krankheit zeigt sich vor allem zu Beginn durch Symptome wie einer leichten Steifheit der Muskeln. CBD gegen Parkinson eingesetzt kann diese Muskelsteifheit lindern.

Das Cannabidiol, kurz CBD, wird natürlich aus der Hanfpflanze gewonnen. Im Gegensatz zum Artverwandten THC ist CBD legal, da es weder psychoaktiv wirkt noch Rauschzustände oder Abhängigkeiten auslöst.

Ursachen und Symptome von Parkinson

Parkinson wird nach aktuellem Forschungsstand in drei ursächliche und heterogene Gebiete unterteilt. Diese sind ein Mangel an körpereigenem Dopamin, eine zellulär-synaptische Störung und körperexterne Ursachen.

Im Gehirn wird der Botenstoff Dopamin hergestellt. Vereinfacht gesagt wird Dopamin im Kerngehirn, genauer in den Basalganglien produziert. Parkinson unterbindet dabei diese Produktion. Letztlich führt dieser Dopaminmangel zu motorischen Störungen und zu einer Verlangsamung der Gehirnprozesse. Im Umkehrschluss heißt das, dass ein Mehr an Dopamin die Krankheit hemmt. CBD bei Parkinson setzt man unter anderem deswegen ein, da das CBD nach dem Andocken an das Endocannabinoid-System (Teil des Nervensystems) die Produktion von Dopamin anregt.

In den vergangenen Jahren wurde die These, Parkinson hätte womöglich auch zelluläre Ursachen, begonnen zu untersuchen. Hier liegen noch zu wenige Studien vor, um einen Zusammenhang mit CBD gegen Parkinson herzustellen. Als externe Ursachen werden unter anderem Neurotoxine oder Schädel-Hirn-Traumata nach einem Unfall angenommen.

Wie Parkinson-Mittel wirken

Da Parkinson in den überwiegend diagnostizierten Fällen auf einem Mangel an Dopamin zurückgeführt wird, setzen die meisten Parkinsonmittel hier an. Therapeutische Maßnahmen führen dem Gehirn Dopamin in Form von L-Dopa und dopaminähnlichen Wirkstoffen zu. Diese sollen auch den direkten Abbau von Dopamin hemmen. Durch den Mangel an Dopamin entsteht im Gehirn ein Actylcholin-Überschuss, den die Medikamente ebenfalls ausgleichen sollen.

CBD bei Parkinson – Wie wirkt Cannabidiol?

Empirische, auf Patienteninterviews basierende Studien legen den Schluss nahe, dass CBD Öl bei Parkinson das Wohlbefinden der Betroffenen bedeutend steigern kann. Speziell vom Rückgang von quälenden Schmerzzuständen wurde immer wieder berichtet. Hinzu kommt, dass CBD Öl den Appetit fördern kann und das Schlafverhalten verbessert, da der Abbau der Schmerzen die Angst davor, diese unvermittelt im Schlaf zu erleiden, erheblich senkt. Diesen Effekt erzielt das Cannabidiol bei Parkinson, da CBD nicht nur krampflösend wirkt, sondern auch schmerzstillend.

Andere Patienten berichten von einem weiteren Vorteil, den die Einnahme von CBD Öl oder auch anderer CBD Produkte bei Parkinson haben kann. So würde laut den Patienten der Krankheitsverlauf von Parkinson durch CBD verlangsamt.

Viele herkömmliche, pharmazeutische Medikamente gegen Parkinson (darunter auch heftige Schmerzmittel), wirken wie das THC sogar psychoaktiv. Da dies viele Betroffene aber partout vermeiden wollen, ziehen sie CBD bei Parkinson vor. Die trance-ähnlichen Nebenwirkungen von harten Schmerzmitteln treten nicht auf, wenn man stattdessen CBD gegen Parkinson einnimmt.

Mehr als eine Handvoll Studien zum Thema „Zusammenspiel von Parkinson und CBD Ölen“ kamen zu dem Schluss, dass letztgenanntes zum Erhalt von Zellen beitragen kann. Dabei wurde herausgefunden, dass die antioxidative Wirkung von CBD bei Parkinson die Nervenzellen sowie die Neuronen schützen kann. Zusätzlich fiel den Forschern auf, dass viele der Probanden, die CBD gegen Parkinson bekamen, einen Rückgang der Muskelverspannungen meldeten.

Für viele an Parkinson erkrankte Menschen stellen die motorischen Störungen des Bewegungsapparates eine der schlimmsten Belastungen ihres Alltags dar. Bisherige Forschungsergebnisse legen den begründeten Verdacht nahe, dass CBD bei Parkinson eine rasche regulierende Wirkung hat, was unter anderem das Zittern oder manche unkontrollierte spastische Bewegung vermindert oder lindert. Sogar die Sprachstörungen, die bei vielen Betroffenen den Umgang mit der Familie oder den Beruf erheblich erschweren, konnten durch den Einsatz von CBD erheblich abgeschwächt werden.

Wichtig zu erwähnen bei den positiven Eigenschaften von CBD bei Parkinson ist, dass die oben angeführten möglichen Effekte grundlegend nur bei einer täglichen Behandlung mit einer hohen Dosis eintreten können. Probanden berichteten, dass die positiven Eigenschaften von CBD Öl gegen Parkinson erst ab einen Richtwert von 300 mg eintraten. Ab dieser Dosierungsgrenze schafften es die CBD-Produkte aber, das Wohlbefinden der Patienten erheblich zu steigern.

CBD-Produkte wie CBD Öl, CBD Liquide, CBD Salben oder CBD Cremes konnten in keiner Studie Parkinson heilen oder die Krankheitsursachen entscheidend beeinflussen. Bisher konnte man feststellen, dass CBD bei Parkinson ausschließlich gegen die Symptome hilft.

Wichtig ist noch zu erwähnen, dass ärztlicher Beistand bei einer so schweren Krankheit wie Parkinson immer mehr als ratsam ist. Auch wegen möglicher Wechselwirkungen zwischen CBD und möglicherweise neuen und revolutionären Parkinson-Medikamenten sollte immer Rücksprache mit dem behandelnden Arzt gehalten werden.

Fazit

  • CBD bei Prakinson ist vor allem aufgrund der schmerzlindernden und nervenschonenden Effekte sinnvoll.
  • Vor allem die motorischen Störungen und die Beeinträchtigung des Spachapparats können durch CBD verbessert werden.
  • Bei Parkinson-Erkrankungen liegt die nötige CBD-Dosis deutlich über herkömmlichen Dosierungen.
  • CBD kann Parkinson nicht heilen, wirkt jedoch gut gegen die Symptome.

Weitere Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25237116

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21545415

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15837565

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17196181

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25160710

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18801821

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21323909

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/12617697

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27531971

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28412918

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".