Krankheiten

Neurodegeneration

cbd bei neurodegeneration
Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Neurodegeneration

CBD bei Neurodegeneration – Unter dem Begriff Neurodegeneration subsumiert man pathologische Prozesse, welche zum Verlust der Funktionen oder zur Zerstörung von Nervenzellen führen. Zu den bekanntesten neurodegenerativen Erkrankungen zählen zum Beispiel Morbus Alzheimer, Morbus Parkinson oder auch Chorea Huntington.

Neben Parkinson beschäftigt sich die Medizin auch mit anderen Formen der Demenz (ebenfalls Arten der Neurodegeneration). Einige davon sind altersassoziiert, andere nicht. Das bedeutet, einige der Formen von Neurodegeneration treten erst im fortgeschrittenen Alter auf. Neurodegenerationsarten, die unabhängig vom Alter auftreten, sind zum Beispiel die bereits erwähnte Huntington-Erkrankung sowie die amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, oder auch das früher vielfach in den Medien besprochene Creutzfeld-Jacob als infektiöse Prionen-Erkrankung („Rinderwahn“).

CBD bei Neurodegeneration kann unter anderem dank seiner protektiven Wirkung auf Nervenzellen dabei helfen, bei den angeführten und auch weiteren neurodegenerativen Krankheiten Symptome zu hemmen oder zumindest zu lindern.

Ursachen der Neurodegeneration

Bei Morbus Alzheimer gehen die Forscher davon aus, dass neben genetisch vererbten Punkten auch entzündliche Prozesse sowie Risikofaktoren wie Cholesterin, Bluthochdruck oder auch Diabetes diese Form der Neurodegeneration auslösen können. Andere Auslöser können Prionen, Aluminium oder Abfallstoffe im Gehirn sowie sogar Feinstaub sein.

CBD gegen Neurodegeneration kann bei gewissen Ursachen besser helfen als bei anderen. Zum Beispiel hat CBD auch bei neurodegenerativen Erkrankungen die positive Eigenschaft, entzündungshemmend zu sein. Das CBD wirkt auch bei Neurodegeneration über das Endocannabinoid-System (Nervensystem) auf den Stoffwechsel ein. Damit hilft CBD zum Beispiel gegen einen zu hohen Cholesterinspiegel.

Leidet man aber unter Parkinson, sind es andere Ursachen. Durch das Absterben von Nervenzellen wird bei Parkinson letztendlich ein Mangel an Dopamin bemerkbar. Darüber kommt es zu einem Ungleichgewicht in den Basalganglien. Somit liegt plötzlich der Botenstoff Glutamat im Überschuss vor. Davon ausgelöst kann es zur Verlangsamung der Denkprozesse oder unter anderem auch zu einem Tremor kommen.

Wie Mittel gegen Neurodegeneration wirken

Alzheimer als eines der Beispiele für Neurodegeneration wird unter anderem mit nichtsteroidalen Entzündungshemmern, Insulin, Vitaminen, Acetylcholinesterase-Hemmern oder sogar schon mit medizinischem Cannabis (THC, CBD) behandelt.

Es wird auch vermutet, dass ein gewisser Lebensstil zuträglich der Prävention gegen Alzheimer sei. So sprach sich eine Studie[1] dafür aus, dass schon geringe körperliche Ertüchtigungen wie Spazierengehen oder aktive Gartenarbeit dazu beitragen können, gegen Neurodegenerationen (in diesem Fall Alzheimer) zu helfen.

Psychopharmaka werden bei Neurodegeneration dann eingesetzt, wenn die Symptome und die Folgen der Krankheit mit innerer Unruhe, Aggressivität, Erregung oder auch Depression beschrieben werden können. Hier kann CBD bei Neurodegeneration dank seiner gemütsaufhellenden und beruhigenden Eigenschaften helfen.

CBD bei Neurodegeneration – wie Cannabidiol wirkt

Wie schon erwähnt ist Neurodegeneration ein Sammelbegriff für viele Krankheiten. CBD-Wirkungen bei Neurodegeneration können dennoch auch generalisierend dargestellt werden. CBD wirkt gegen Neurodegeneration ganz im Allgemeinen entzündungshemmend, regulierend, blockend sowie auch eindämmend. Mit diesen vier Eigenschaften des nicht psychoaktiven Cannabis-Produkts kann es auch durch den bekannten Entourage-Effekt (viele Cannabis-Inhaltsstoffe wirken zusammen) besonders auf Krankheiten der Nerven gut wirken.

CBD kann durch das Regulieren von Botenstoffen über das Endocannabinoid-System (ECS; Nervensystem) und dessen Rezeptoren zum Beispiel harte Schübe diverser neurodegenerativer Krankheiten lindern oder gar hemmen.

Die präventiv isolierende Wirkung von CBD auf Nervenzellen ist bei Neurodegeneration deswegen so wichtig, da so auch Entzündungen entgegengewirkt wird. Dadurch lindert CBD bei Neurodegeneration auch die Schmerzen, die von einer etwaigen Entzündung ausgegangen sind.

Bei Neurodegeneration kann es auch zu heftigen Spastiken kommen. Mit der Einnahme von CBD Öl, dem Vapen von CBD-Liquiden (E-Zigarette) oder dem präventiven Auftragen von CBD Cremes oder CBD Salben kann einem Spasmus, ausgelöst durch Neurodegeneration, durchaus auch entgegengewirkt werden.

Mit zu den schwerwiegendsten Folgen einer Neurodegeneration können auch psychische Probleme zählen. Dazu gehören neben heftigen Panikattacken auch Angststörungen sowie Depressionen. CBD bei Neurodegeneration, aber auch bei anderen Gelegenheiten, hat sich als probates Mittel zur Behandlung dieser Probleme erwiesen. CBD mit seiner gemütserhellenden Eigenschaft setzt diese gegen die Tristesse bei Patienten, die unter den oben angeführten Symptomen leiden, ein. Die beruhigende Eigenschaft des CBD wirkt speziell bei Panikattacken.

Oftmals werden bei einer Therapie bei Neurodegeneration hoch dosierte Psychopharmaka eingesetzt. Es gibt Fälle, bei denen Patienten diese entweder körperlich nicht vertrugen oder davon in einem gewissen Maße abhängig geworden sind. Mittels der Zugabe von CBD bei Neurodegeneration zu handelsüblichen Psychopharmaka kann man deren Dosen häufig senken und somit auch eine Abhängigkeit davon oftmals verhindern.

In einer Studie[2], publiziert im Online-Magazin „MIAMI´S COMMUNITY NEWSPAPER“, spricht die Autorin davon, dass CBD der Neurogenese, also der Bildung von Nervenzellen aus Stamm- sowie Vorläuferzellen, unterstützend unter die Arme greift. CBD, so die Ergebnisse der Studie, wirkt bei Neurodegeneration antioxidativ, entzündungshemmend und als Mittel, dass oxidativen Stress, Stickoxidsynthase sowie mitochondriale Dysfunktionen reduzieren kann.

Damit würde CBD gegen neurodegenerative Krankheiten wie zum Beispiel Alzheimer, ALS oder auch MS hilfreich sein. CBD würde laut der Studie bei Patienten mit Alzheimer auch zu einer Verbesserung der Konzentrationsfähigkeit führen. Die sehr ausführliche Untersuchung legt auch den Schluss nahe, dass CBD bei Neurodegeneration die Schlafqualität der Betroffenen erheblich verbessert. Ein gesonderter Teil der Forschungen zeigen auch, dass CBD bei Neurodegeneration in letzter Konsequenz auch gegen Apoptose, also gegen den Zelltod, schützen könnte. Der Grund dafür ist, dass CBD das Glutamat hemmt, das wegen des Auslösens von Reizüberflutung bei Nervenzellen zu Apoptose führt.

Im Abstract der oben angeführten Studie steht auch, dass durch Tierstudien, publiziert im International Journal of Neuropsychopharmacology, gezeigt wird, dass CBD das Gehirnwachstum speziell im Hippocampus fördert.  Somit könne, sagt die Forscherin, durch CBD Produkte das Fortschreiten von Demenz [als Neurodegeneration] verlangsamt werden.

Fazit

  • CBD bei Neurodegeneration ist ein durch Studien belegtes hoffnungsvolles Instrument, präventiv, akut aber auch bei Folgekrankheiten von Neurodegeneration seine positiven Eigenschaften voll zur Entfaltung bringen zu können.
  • Die Schutzfunktion von CBD auf Nervenzellen kann ein wichtiger Baustein bei der Therapie von Neurodegeneration sein.
  • Bei schweren psychischen Folgekrankheiten von Neurodegeneration wie Depressionen kann die Einnahme von CBD zu einer signifikanten Verbesserung der allgemeinen Gemütslage beitragen.


[1] https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1106082 – 25.09.2019

[2] https://communitynewspapers.com/featured/cannabis-neurogenesis-and-neuroprotectant/ – 25.09.2019

Weitere Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26264914

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19228180

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22625422

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24012796

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21870037

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23893294

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26845349

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27441365

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27889412

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27441365

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27918106

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28012949

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28043732

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28110213

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".