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CBD für Hunde

CBD für Hunde
Geschrieben von Elena E.

CBD für Hunde

Ebenso wie Menschen, können auch Hunde von CBD profitieren. Das natürliche CBD verbindet sich mit den körpereigenen Rezeptoren des Hundes und stimuliert das Nervensystem der Tiere. CBD für Hunde kann so bei den Vierbeinern genau wie beim Menschen seine volle Wirkung entfalten. So können beispielsweise Stresssituationen, Entzündungen und der Bewegungsapparat positiv bereichert werden.

Die WHO stuft die Einnahme von CBD bei Hunden und auch bei Menschen als absolut ungefährlich ein. Daher wird CBD als Nahrungsergänzungsmittel für Hunde gesehen. Nebenwirkungen spielen bei der Einnahme von CBD keine Rolle. Um eine optimale Unterstützung durch den natürlichen Wirkstoff zu erzielen, ist jedoch stets eine vorherige Absprache mit dem Tierarzt empfehlenswert. Lesen Sie hier, was CBD bei Hunden bewirken kann und wie die Vierbeiner von dem natürlichen Wirkstoff profitieren.

Wirkung von CBD bei Hunden

Hunde können an unterschiedlichen Erkrankungen physischer oder aber auch psychischer Natur leiden. In wissenschaftlichen Studien konnte belegt werden, dass die unterstützende Einnahme von CBD zur Linderung verschiedener Symptome beitragen und die Gesundheit des Hundes fördern kann. Doch wie funktioniert CBD bei Ihrem Vierbeiner?

CBD kann bei Hunden seine volle Wirkung entfalten. Diese haben nämlich wie auch der Mensch ein Endocannabinoid-System (ECS). Dieses ist mit CB1 und CB2 Rezeptoren ausgestattet, die im ganzen Körper (im Gehirn, im Nervensystem, in Organen, Drüsen, im Verdauungstrakt, der Haut und Geweben) aktiv sind. Das körpereigene Cannabinoid-System ist dafür zuständig, den Körper zu regulieren und in Takt zu halten. So werden beispielsweise Stresssituationen und Schmerzen geregelt. CBD dockt bei diesen Rezeptoren an und kann deren Vorgänge regulieren und unterstützen. Mit der Zuführung von CBD können Sie Ihrem Hund daher helfen, die körpereigenen Systeme zu verbessern.

CBD kann bei vielen, verschiedenen Symptomen eine unterstützende Wirkung zeigen. Allgemein kann man zwischen physischen und psychischen Problemen des Hundes unterscheiden. CBD für Hunde kann helfen, diese Beeinträchtigungen zu reduzieren oder ganz zu eliminieren. Sprechen Sie vor der Einnahme mit dem Tierarzt.

Vor allem eine Reihe von physischen Problemen kann CBD bei Hunden eindämmen und helfen diese zu verbessern. Hunde leiden oft unter Schmerzen, welche sie uns nicht mitteilen können. Oft zeigen die Verbeiner erst dann Anzeichen von Schmerzempfinden, wenn dieses fast unerträglich ist. Anhand der Atmung, des Appetits oder einer Veränderung von Bewegungen oder Verhalten des Hundes, können Anzeichen von Schmerzempfinden beobachtet werden.

Ein Blick in die Augen oder auf die Körperhaltung des Vierbeiners kann oft verraten, ob das Tier aktuell Schmerzen empfindet. Zieht sich Ihr Hund zurück, möchte es nicht mehr spielen oder hat es sehr wenig Energie, kann oft eine physische Erkrankung die Ursache sein. CBD für Hunde kann helfen, Ihr Tier vor Schmerzen zu bewahren. Natürlich darf CBD nicht als Wunderheilmittel angesehen werden. Dennoch kann der natürliche Wirkstoff bei folgenden Problemen helfend ansetzen:

  • altersbedingte Symptome
  • Arthritis
  • Entzündungen und Schmerzen
  • epileptische Anfälle
  • Hauterkrankungen (Juckreiz, Haarausfall)
  • Infektionen
  • Krampfanfälle
  • Krebserkrankungen
  • Problemen mit Gehirn und Leber
  • Verdauungsstörungen und Erbrechen
  • Wundheilung

Zusätzlich können auch Hunde unter psychischen Problemen leiden. Denn auch bei Tieren kann es im Gehirn zu chemischen Ungleichgewichten kommen. CBD für Hunde kann bei diversen psychischen Verstimmungen von den Vierbeinern helfen, diese zu regulieren und im Idealfall zu überwinden. Angstzustände und Depressionen spielen bei Hunden oft eine erhebliche Rolle und schränken das Verhalten des Tieres ein. Bei Feuerwerk und anderen lauten Geräuschen können Hunde eingeschüchtert reagieren oder andere auffällige Verhaltensmerkmale zeigen. Auch depressive Hunde sind keine Sonderfälle.

Die Einnahme von CBD kann helfen, diese Stressmomente bei Hunden zu regulieren und die Belastung für das Tier zu reduzieren. CBD kann sowohl mit Adenosin- als auch Serotoinrezeptoren im Gehirn von Hunden interagieren und diese somit aktivieren. Es folgt eine Regulierung der psychischen Verstimmungen des Tieres.

Gleiches gilt für Unruhen. Wenn Ihr Hund beispielsweise beim Autofahren sich nicht ruhig verhalten kann, wird jede Fahrt zu einer Strapaze für Mensch und Tier. CBD setzt hier bei den richtigen Rezeptoren des Hundes an und reguliert die innere Unruhe des Vierbeiners. 

Zusammenfassend kann man sagen, dass CBD Hunde entspannter, gleichzeitig aktiver und beweglicher macht. Die Aktivität des Tieres wird verbessert und ein Hund kann sich wieder schneller und flinker bewegen. Zusätzlich kann der Vierbeiner Pausen wieder effektiv nützen und sich in bestimmten Situationen ruhig verhalten. Allgemein kann man davon ausgehen, dass CBD die Gesundheit des Tieres unterstützt. Das Immunsystem des Hundes wird durch den natürlichen Stoff geboostet.

Anwendung und Dosierung von CBD bei Hunden

Der Körper des Hundes nimmt CBD gleichermaßen wie der menschliche Organismus auf. Dennoch ist es mit CBD bei Hunden etwas trickreicher, dem Vierbeiner den Wirkstoff als gut zu verkaufen. Mit etwas Hilfestellung im Anfangsstadium werden Sie schnell den Trick heraus haben, wie Ihr Hund CBD am liebsten einnimmt. Lesen Sie hier, wie Sie dabei vorgehen:

Einnahme von CBD für Hunde

Während der Mensch CBD unter anderem über Inhalation oder über die Haut aufnehmen kann, ist der Hund auf die orale Einnahme angewiesen. Hunde wollen weder Cremes auf ihrer Haut, noch wollen Sie Dämpfe einatmen. So bleibt hier CBD Öl für Hunde oft die beste Wahl.

Sollte man sich für CBD Öl entscheiden, ist es am effektivsten, dieses direkt auf die Mundschleimhaut des Hundes zu tropfen. Das Öl ist in einer Flasche mit Tropfpipette erhältlich. Durch die Schleimhaut gelangt das CBD rasch in den Blutkreislauf und kann seine Wirkung bei dem Vierbeiner schnell entfalten. Da das Öl jedoch oft einen bitteren Geschmack hat und von Hunden meistens ungerne angenommen wird, kann man CBD auch ins Futter mischen. Spezielle CBD-Leckerlis ersparen Ihnen diesen Vorgang.

Die richtige Dosierung von CBD Öl bei Hunden

Haben Sie das richtige Produkt gefunden, kommt es nun auf die Dosierung an. Im Normalfall gewöhnt man den Hund zunächst erst einmal an die Einnahme von CBD. Der richtige CBD-Gehalt des Öls hängt vom Körpergewicht des Hundes ab. Die meisten Produkte in diesem Bereich enthalten diese Information direkt auf der Verpackung. Ähnlich wie beim Menschen sollte man CBD Öl bei Hunden zu Beginn eher vorsichtig dosieren und dann erst bei Bedarf langsam nach und nach steigern.

Bei größeren Hunden bis zu 30kg Körpergewicht darf es generell natürlich ein bisschen mehr sals bei einem 5kg-Hund sein. Die perfekte Dosierung hängt jedoch auch hier vom Individuum und natürlich der zu behandelnden Indikation ab. Am besten sprechen Sie die individuelle Dosierungen von CBD Öl für Hunde mit dem behandelnden Tierarzt ab.

Ein spezifisches Fallbeispiel für den nur kurzen Einsatz von CBD bei Hunden ist die bei Vierbeinern äußerst unbeliebte Silvesternacht. Das laute Knallen und Krachen löst bei den Tieren meist Angst und Furcht aus. Die beruhigende Wirkung des pflanzlichen CBD kann Ihrem Tier helfen, diese Nacht in ruhigem Zustand zu überstehen. Verabreichen Sie Ihrem Hund bereits einige Tage vor Neujahr jeweils einen Tropfen CBD Öl. Die Panik vor Feuerwerken wird bei Ihrem Vierbeiner merklich geringer ausfallen.

Hat CBD bei Hunden Nebenwirkungen?

CBD hat bei einer richtigen Dosierung keine Nebenwirkungen. Die WHO stuft CBD als völlig ungefährlich ein. CBD wird daher als Nahrungsergänzungsmittel für Hunde gesehen und kann völlig gefahrlos verabreicht werden. Auf eine richtige Dosierung ist jedoch zu achten. Im schlimmsten Fall kann es beim Hund zu Anzeichen von Übelkeit, Durchfall, Erbrechen oder Müdigkeit kommen. Sobald die Dosierung jedoch wieder herabgesetzt wird, verschwinden die Nebenwirkungen. Viele Tierärzte empfehlen CBD während der Schwangerschaft einer Hündin nicht zu verabreichen.

CBD für Hunde – Studienlage und Erfahrungen

Immer mehr durchgeführte Studien an Universitäten, welche die Einnahme von CBD bei Hunden untersuchen, erklären eine positive Bereicherung des Wirkstoffes für den Hund. Daher greifen auch Tierärzte immer häufiger zu dem natürlichen Wirkstoff, um das Tier von Schmerzen oder anderen Krankheiten zu befreien.

Außerdem werden immer mehr positive Erfahrung bei der Einnahme von CBD bei Hunden von privaten Hundebesitzern bekannt. Vor allem in prekären Alterslagen des Hundes wurde davon berichtet, dass die Einnahme von CBD für den Hund empfehlenswert sein kann. Laut Hundebesitzer sei CBD in der Pubertät des Hundes empfehlenswert, da der natürliche Wirkstoff Aufmerksamkeitsyndrome reduzieren und Ungeduld verhindern kann. CBD hilft somit, dass Hunde weniger ungeduldig, unruhig und umweltsensibel reagieren. Hundebesitzer haben außerdem wahrgenommen, dass ihre Vierbeiner mit CBD entspannter werden.

Fazit

  • Wie auch der Mensch besitzen Hunde ein Cannabinoid-System.
  • Aus diesem Grund kann CBD bei Hunden sehr erfolgreich eingesetzt werden.

Weitere Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31067185

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30687726

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30580232

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30342565

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30083539

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30026641

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Tierarzt abzusprechen. “

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