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Stress

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Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Stress

Die Fachwelt kennt den vielbeschworenen Unterschied zwischen gutem und schlechtem Stress. Während den Menschen der gute Stress dabei hilft, schwierige Situationen und Herausforderungen unter angespannten Bedingungen zu meistern, kann der schlechte Stress auch in Situationen auftreten, die objektiv betrachtet nur subjektiv stressig sind.

Stress kann sich sowohl auf die Psyche wie auch auf die Physis auswirken. Durch Stress entstehen Effekte, die bestimmte Krankheiten wie Erkältungen[1] begünstigen können. Eine der häufigsten Folgeerkrankungen bei übermäßigem Stress sind Probleme mit dem Verdauungsapparat – angefangen von einfachen Verdauungsstörungen bis hin zu einem im wahrsten Sinne ausgewachsenen Magengeschwür.

Neben extrinsischen Auslösern haben Experten über die Jahre auch körpereigene Stresshormone wie das Adrenalin, das Noradrenalin oder auch das Cortisol ausgemacht. So verursachter Stress kann nicht nur zu „kleinen“ Erkrankungen wie Bruxismus (Dentalschäden durch Zähneknirschen) führen, sondern auch zu langfristigen Schäden an den Blutgefäßen. Neben den genannten Auswirkungen wird Stress als Mitverursacher bei Übergewicht[2] ins Spiel gebracht.

CBD bei Stress kann so vielfach lindernd und hilfreich sein, wie die Auslöser, die Symptome oder auch die Folgeerkrankungen sein können. Eine der Hauptwirkungen von CBD gegen Stress ist, dass es beruhigende Eigenschaften hat. Daneben kann CBD bei Stress auch zu einer Regulierung im Hormonhaushalt über das Endocannabinoid-System (ECS; Nervensystem) beitragen.

Ursachen von Stress

Grundlegend darf man bei Stressursachen zwischen psychischen und physischen unterscheiden. Zu den psychischen zählen sogenannte Stressfaktoren, die sich im Alltag oftmals als Ehrgeiz, Angst vor Ablehnung oder Verantwortung, schlechtes Zeitmanagement oder auch als mit Aktivitäten vollgepackte Wochenenden darstellen. Zusammenfassend kann man hierbei sagen, dass eine psychische Überbelastung ohne eine ausgleichende Entlastung zu Stress führen kann.

Körperlicher Stress, davon gehen Anthropologen aus, entstand ursprünglich, um in Gefahrensituationen schnell reagieren zu können. Sollte aber zum Beispiel ein Ungleichgewicht in der körpereigenen Produktion der Hormone Adrenalin, Noradrenalin oder Cortisol herrschen, in der Regel bei einer Überproduktion, kann es zu nicht provoziertem Stressausbruch kommen.

CBD bei Stress kann regulierend eingreifen. Zum einen in den Hormonhaushalt, zum anderen auch, um eventuelle psychische Faktoren schon im Vorfeld abzumildern. Wer durch die Einnahme von CBD vor Stressausbruch ruhiger ist, atmet beispielhaft einmal mehr in Ruhe durch, und kann anschließend weniger gestresst aus einer neuen Perspektive ein zuvor stressverursachendes Problem angehen.

Wie Mittel gegen Stress wirken

Ist, so Forscher, ein Konflikt der auslösende Faktor für Stress, muss dieser geklärt werden. Konfliktbasierter Stress kann sich in emotionalen, muskulären, kognitiven, sozialen sowie vegetativ-hormonellen Reaktionen zeigen. Mittel gegen diese Form des Stresses wären Stressbewältigungstechniken wie autogenes Training, die Feldenkrais-Methode, auf Achtsamkeit basierende Stressreduktion oder auch positive Selbstinstruktion.

Körperliche Betätigung wirkt laut vielen anerkannten Experten als ein besonders gutes Mittel gegen Stress. Dabei sollen Sportarten wie Laufen, Schwimmen oder Radfahren den Stress besonders gut abbauen.

CBD lindert Stress und wirkt damit als Anti-Stress-Mittel, da es unter anderem das Selbstwertgefühl dadurch hebt, dass es gemütserhellende Eigenschaften besitzt. Wer die Welt positiver sieht, sieht sich darin auch in einem besseren, entspannteren Licht.

CBD bei Stress – Wie Cannabidiol wirkt

An dieser Stelle sei vorausschickend erwähnt, dass CBD zwar aus Cannabis gewonnen wird, aber im Vergleich zum artverwandten THC nicht psychoaktiv wirkt, keine Rauschzustände verursacht und auch nicht abhängig macht.

  • 1. CBD Öl ist kein Wundermittel, kann aber helfen!

    Cannabis und der darin enthaltene Stoff "CBD" ist sicherlich kein Wundermittel, aber für viele Menschen ein natürliches Hilfsmittel bei über 65 verschiedenen Krankheitsbildern. CBD ist noch recht unerforscht, aber viele Wissenschaftler, Ärtze und Apotheker entledigen sich des Cannabis-Stigmas und erforschen die möglichen Wirkungen von Cannabidiol. Wichtig ist hier immer: Es kann helfen - muss aber nicht.

  • 2. CBD spricht das Endo-Cannabinoid-System an

    Kein Mensch nimmt CBD ohne Grund ein! CBD gehört zu der Gruppe der Cannabinoiden, die in vielen verschiedenen Pflanzen und Lebensmitteln natürlicher Weise vorkommen. Diese Cannabinoide sprechen das Endo-Cannabinoid-System an, welches jeder Mensch besitzt. Über verschiedene Rezeptoren innerhalb dieses Systems werden dann die verschiedenen Baustellen im Körper natürlich reguliert, erneuert und repariert.

  • 3. Auch in der Muttermilch ist CBD enthalten!

    In einer Studie von 2017 wurde belegt, dass Cannabinoide nicht nur natürliche Bestandteile der Cannabis-Pflanze sind, sondern dass sie schon in der Muttermilch vorkommen. Sie sind nicht nur für wichtige neurologische Wachstumsphasen wertvoll, sondern haben noch weitere erstaunliche Funktionen. Ohne die Cannabinoide der Milch würden die Babys nicht mehr hungrig sein und weniger saugen! Erstaunlich, aber wahr.

  • 4. CBD ist der Allrounder unter den Cannabinoiden

    Obwohl jedes Cannabinoid für sich selber spezielle Wirkungsmechanismen hat und nicht ohne Grund besteht, ist CBD der Allrounder unter den Cannabinoiden. So kann es nicht nur entzündungshemmend, sondern unter anderem auch das Zellwachstum von kranken Zellen hemmen, anxiolytisch oder immunsuppressiv wirken. Somit empfiehlt es sich immer CBD zu sich zu nehmen und ergänzend dazu (z.B. in einem Vollspektrum Öl) auch andere Cannabinoide wirken zu lassen.

  • 5. CBD macht nicht high und bekämpft das THC

    Cannabidiol ist der sogenannte Antagonit des THC´s. THC steht für Tetrahydrocannabinol. Es wirkt psychoaktiv und ist in gezüchteten Cannabisblüten enthalten. Das CBD wirkt dabei gegen das "high" Gefühl. So ist in CBD Produkten nicht nur lediglich ein Spurenelement an THC (weniger als 0,2% THC) enthalten, sondern durch den hohen CBD Gehalt wird das "high" komplett eingedämmt. Auf diese Weise sind CBD Produkte völlig legal und für den Alltag geeignet.

  • 6. Die WHO hält CBD für unbedenklich

    Die Welt-Gesundheits-Organisation - WHO - hält CBD in einem kritischen 27-Seiten-Report für unbedenklich. So heißt es: „Reines CBD und Produkte daraus mit weniger als 0,2 % THC-Gehalt werden in keiner Weise in die Drogenkonventionen aufgenommen“. Als Grund wird genannt, dass bei CBD keine Gefahr der Abhängigkeit besteht und es kein Missbrauchspotenzial gibt. CBD ist somit genauso unbedenklich wie Wasser!

  • 7. CBD ist kein Dopingmittel und wird im Profisport genutzt

    Aufgrund seiner positiven Eigenschaften kann CBD zum Beispiel Entzündungen lindern oder die Regeneration fördern. Auf diesen Gründen nutzen vornehmlich in den USA viele Profisportler aus dem Football, Basketball oder Kampfsportarten das legale CBD. So gibt es sehr bekannte Profisportler, die für diese Präperate werben. Im August 2019 sorgte UFC Champion Nate Diaz für Aufsehen, als er vor einem Kampf einen CBD Joint rauchte und dies völlig legal war. CBD ist auf der Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur explizit ausgeschlossen und nicht aufgeführt.

  • 8. CBD kann auch verschrieben werden

    Natürlich ist Cannabidiol in der Schulmedizin noch nicht so verbreitet, da sich die Ärtze erst einmal über CBD informieren, Stigmatas ablegen und Erfahrungen sammeln müssen. Es gibt jedoch jetzt schon etliche Fachärzte und Allgemeinmediziner, die gerne auf Cannabis als Medizin zurückgreifen. Bei schwerwiegenden Fällen ist es keine Seltenheit, dass CBD verschrieben wird.

  • 9. CBD bzw. Cannabis kann die Umwelt reinigen

    Cannabis ist eine Pflanze, welche natürlicher Weise fast überall auf der Welt wachsen kann. Sie hat zudem die Eigenschaft, dass sie bis zu viermal so viel CO2 verbraucht wie Bäume. Zusätzlich zieht der Hanf Giftstoffe und radioaktive Chemikalien aus dem Boden! Cannabis kann somit die Umwelt reinigen und würde sehr viel zur Verbesserung des Klimas beitragen.

    https://pixabay.com/de/photos/hanfpflanze-hand-cannabis-sativa-3661210/
  • 10. CBD gibt es in unzähligen Darreichungsformen

    Der großen Allgemeinheit ist CBD in Form eines CBD Öls bekannt. Dies liegt daran, dass es leicht zu dosieren ist und gut aufgenommen werden kann. Aber es gibt noch viele andere CBD Produkte wie zum Beispiel E-Liquids, Salben, Cremen, Pasten, Blüten, Süßigkeiten, Lebensmittel oder Kristalle. Viele dieser Produkte finden Sie auf unserem kostenlosen Bewertungsportal Cannatrust.eu!

CBD kann im Allgemeinen entkrampfend und entzündungshemmend wirken. Es wird auch als THC-Antagonist angewandt, da es neben seinen entspannenden Eigenschaften auch antipsychotisch wirkt. Die grundlegenden Wirkungsweisen von CBD helfen beim Stress, dem Körper die nötige Ruhe wiederzugeben. Die verschiedenen Darreichungsformen wie CBD Öl, CBD Liquid, CBD Salbe oder auch CBD Creme sollen den Menschen dabei helfen, die für sie passende Form des Konsums zu finden.

CBD bei Stress kann den vorgelagerten psychischen Belastungen grundlegend entgegenwirken, da CBD unter anderem über das ECS Einfluss auf das Adrenalin (Botenstoff) ausübt. Neben der harmonisierenden Wirkung von CBD auf den Adrenalin-Spiegel spielt auch das Cortisol eine wichtige Rolle. Cortisol als Botenstoff ist unmittelbar an der Stressreaktion mitbeteiligt. Cortisol ist für die menschliche Kampf- und Fluchtreaktion von großer Bedeutung – es kann also positiven Stress auslösen.

Ein erhöhter Cortisol-Spiegel allerdings kann neben einer Gewichtszunahme auch zu Stimmungsschwankungen und Angstgefühlen führen, die beide Stress auslösen können. Je höher der Cortisolspiegel ist, desto höher der Stress. In einer sogenannten Doppelblindstudie[3] wurde einer Hälfte von Probanden CBD und der anderen Hälfte ein Placebo verabreicht. Bei der CBD-Gruppe zeigte sich unter anderem, dass der Cortisolspiegel deutlich gesunken war und diese deutlich weniger Stress verspürten.

CBD-Stress

An dieser Stelle sei kurz erwähnt, dass CBD bei Stress durchaus viele nützliche und wohltuende Effekte haben kann, aber dass CBD auf keinen Fall eine Lösung dabei ist, gegen ein permanent hohes Stresslevel anzugehen. Sollte letzteres das Ziel sein, kann CBD bei Stress die Auslöser sowie die Stresssymptome lindern und damit vorbereitend für eine Therapie einen ersten Schritt heraus aus der Stressspirale sein.

Auslöser von Stress können sowohl Angstgefühle wie auch Schlafstörungen sein. Wer permanent unter angstgetriebener Anspannung steht, steht automatisch unter Dauerbelastung und diese führt zu Stress. CBD gegen Angststörungen und Panikattacken[4] mildert das Stressniveau deutlich ab. Andauernder schlechter Schlaf kann durch psychische Probleme, körperliche Gebrechen oder auch Schmerzen verursacht werden. Der Stress, trotz wenig Schlafes in den Wachphasen leistungsfähig (Schule, Uni, Beruf) zu sein, kann überwältigend sein. CBD kann ein probates Mittel bei Schlafstörungen[5] und im Endeffekt auch bei Stress sei. Wer ausgeschlafen ist, ist in der Regel weniger gestresst, sprich, man ist entspannter.

Vielfach werden bei Stress Schlafmittel oder auch Antidepressiva verschrieben. Diese synthetischen Arzneien wirken aber in der Regel nicht ohne Nebenwirkungen[6]. CBD Öl zum Beispiel kann durchaus ähnliche Auswirkungen wie die genannten Mittel haben, ohne allerdings über heute bekannte Nebenwirkungen zu verfügen.

Fazit

  • CBD bei Stress kann auf vielen Ebenen hilfreich sein.
  • Es kann prophylaktisch sowohl die auslösenden Faktoren bei psychisch motivierten sowie bei physiologisch ausgelöstem Stress abmildern, da CBD bei Stress beruhigend und gemütsaufhellend wirkt.
  • Im Gegensatz zu pharmazeutischen Antidepressiva sind bei CBD gegen Stress bis heute keine signifikanten Nebenwirkungen bekannt. Speziell bei stressfördernden Angst- sowie Schlafstörungen hilft CBD dabei, diese Leiden zu lindern.


[1] https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJM199108293250903 – 14.10.2019

[2] https://www.frontiersin.org/articles/10.3389/fpsyg.2014.00434/full – 14.10.2019

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8257923 – 14.10.2019

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5412699/ – 14.10.2019

[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6326553/ – 14.10.2019

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4970636/ – 14.10.2019

Weitere Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20439721

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18433869

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21068301

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24353209

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15525997

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21663537

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24882055

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25355210

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19616342

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24141570

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23426383

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23298518

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24335217

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".