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Depression

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Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Depression

Eine der häufigsten psychischen Erkrankungen in westlichen Zivilisationen ist die Depression. Prägend für das Krankheitsbild können in der Regel ein verminderter Antrieb, Lustlosigkeit, vermehrtes Grübeln oder auch eine allgemein gedrückte Stimmung sein. Wenn die Stimmung des Betroffenen sozusagen Richtung Nullpunkt tendiert, können dadurch auch das Selbstwertgefühl, die Empathie, das Empfinden von Freude und Lust sowie auch die berufliche Leistungsfähigkeit davon betroffen sein.

Depressionen äußern sich häufig auch durch verminderte Stressresistenz, Schlaf– sowie Essstörungen. An diesen Punkten kann CBD bei Depressionen Anwendung finden, denn das nicht psychoaktive Hanfprodukt Cannabidiol kann sich bei Betroffenen erhellend auf das Gemüt auswirken sowie beruhigend wie auch appetitanregend.

Nicht nur für die Betroffenen, auch für die Wirtschaftsleistung eines Landes können Depressionen eine Last sein. Da in den vergangenen Jahrzehnten die Zahl an Leidenden gestiegen ist, stiegen auch die Fälle von davon ausgehender Arbeitsunfähigkeit, stationären Behandlungen sowie Menschen, die in Frührente gehen mussten.

Ursachen von Depressionen

Die Ursachen bei Depressionen werden von Fachärzten in biologische und psychologische unterteilt.

Zu den biologischen Einflüssen zählen Faktoren wie eine genetische Prädisposition, ein Körperungleichgewicht bei monoaminergen Neurotransmitter wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin, Schwankungen im Vitamin D-Haushalt, Entzündungsprozesse bei schweren Krankheiten, Nebenwirkungen von Medikamenten oder Drogen, ein hormonelles Ungleichgewicht, soziokulturelle Überforderung, Schwangerschaften oder auch nach der Geburt (postnatale Depressionen).

Psychologische Faktoren, die zu einer Depression führen können, sind ein Gefühl der absoluten Hilflosigkeit, eine kognitive Verzerrung der Wahrnehmung der Realität, eine zu geringe positive Verstärkung bei gewissen Verhaltensmustern, soziale Traumata, ein erheblicher Mangel an bejahender sozialer Anerkennung, das Spiegeln elterlicher Niedergeschlagenheit und Depressionen oder auch das verstärkte Hintenanstellen eigener Interessen.

Speziell im Fall des Ungleichgewichts der angesprochenen Neurotransmitter kann CBD gegen Depressionen helfen. Durch das Einwirken des CBD auf das Endocannabinoid-Systems (ECS) kann ein Ausgleich im Spiegel der betroffenen Neurotransmitter hergestellt werden.

Wie Mittel gegen Depressionen wirken

Oftmals ist die Quelle einer Depression nicht leicht zu erkennen, vor allem deswegen, weil es wie bereits angesprochen durchaus eine Vielzahl an Ursachen gibt. Daher sind auch die Möglichkeiten des Entgegenwirkens bei Depressionen vielfältig. Neben der medikamentösen Behandlung gibt es Spezialisten, die unter anderem auf Meditation, Schlafhygiene, Bewegung, das Stimulationsverfahren, Lichttherapie oder auch stationäre Behandlungen sowie eine Psychotherapie setzen.

Depression
Meditation wird bei vielen Menschen mit Depression als Therapie verschrieben.

Antidepressiva, also Medikamente gegen Depressionen, können beispielsweise stimmungsaufhellend sowie antriebssteigernd wirken. Allerdings gibt es auch Antidepressiva, die sedierend, also beruhigend wirken. Einige davon lösen Ängste. Pharmazeutische Mittel gegen Depressionen können auch Nebenerscheinungen haben. Meist wirken diese auf das Nervensystem, die Sexualität sowie auf das Herz-Kreislauf-System.

Bislang wurden, wenn CBD bei Depressionen eingesetzt wurde, noch keine erkennbaren Nebenwirkungen festgestellt. Grundlegend sollten vor der Einnahme von CBD gegen Depressionen die Meinungen der behandelnden Fachärzte eingeholt werden.

CBD bei Depression – Wie Cannabidiol wirkt

CBD wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Im Gegensatz zum artverwandten THC wirkt CBD nicht psychoaktiv, löst keine Rauschzustände aus und verursacht keine Abhängigkeit. Viele Studien belegen, dass CBD eine anxiolytische Wirkung aufweist. Das heißt, dass CBD bei Depressionen und auch anderen Krankheiten angstlösend und antipsychotisch wirkt. Forscher führen diese Wirkung von CBD auf das bereits angesprochene ECS zurück. CBD wirkt dabei wie die körpereigenen CB1- und CB2-Rezeptoren. Dass sich durch die Gabe von CBD Öl Ängste lindern lassen, zeigt eine aktuelle Studie [1], bei der auch eine Placebo-Kontrollgruppe beteiligt war.

Über das Endocannabinoid-System sei noch erwähnt, dass dieses unter anderem für die Ausschüttung des „Glückshormons“ Serotonin im Körper zuständig ist – dabei speziell der CB1-Rezeptor. Das 5-Hydroxy-Tryptamin, so der korrekte wissenschaftliche Name von Serotonin, wirkt dabei als Botenstoff und ist ein Steuerelement für menschliche Emotionen. Hinzu kommt, dass das Serotonin auch den Appetit, unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und ganz allgemein unsere Stimmung beeinflusst. Damit kann das CBD über das ECS genau auf diesen Eigenschaften positiv einwirken.

Abseits der Beeinflussung des ECS kann CBD bei Depressionen auch dahingehend helfen, wenn die Krankheit von einer Entzündung ausgeht. Der Grund, warum CBD hierbei hilft, ist, dass CBD entzündungshemmend wirkt.

Auch Nebenwirkungen oder sehr hohe Dosen bestimmter Medikamente können Depressionen auslösen oder diese zumindest begünstigen. Falls dies durch Schmerzmittel ausgelöst wurde, kann CBD hierbei regulierend helfen. Zum einen wirkt CBD ebenfalls schmerzlindernd oder in manchen Fällen auch schmerzhemmend. Es kann also diese Art der Medikamente ablösen. Sollten die Schmerzen allerdings so heftig sein, dass pharmazeutische Schmerzmittel unabdingbar sind, kann die zusätzliche Gabe von CBD Öl oder CBD Liquiden zumindest dafür sorgen, dass die Dosen der „harten“ Schmerzmittel signifikant gesenkt werden können. Dies kann zu einer Verhinderung oder zu einer Verbesserung von Depressionen führen.

Was für Schmerzmittel gilt, gilt auch für jene Formen von Depressionen, die zum Beispiel von psychoaktiven Drogen ausgelöst wurden. In der Forschung ist man sich mittlerweile einig, dass CBD als Gegenstück zum THC dessen psychoaktive Wirkung auf den Menschen kompensieren kann. Von einer vergleichbaren Wirkung gehen Forscher auch bei anderen Drogen aus, die auf die Psyche wirken.


Fazit

  • Wer an Depressionen leidet, kann grundlegend auf die gemütsaufhellende Wirkung von CBD setzen.
  • Durch die Beeinflussung über das ECS kann CBD bei Depressionen die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin erheblich begünstigen.
  • Depressive Menschen leiden häufig an Appetitlosigkeit – dagegen hilft die Einnahme von CBD regelnd, da Cannabinoid appetitanregend wirken kann.
  • Die Wirkung von CBD bei Depressionen, die hauptsächlich für die Einnahme spricht, ist jene, dass CBD angstlösende Effekte hat.

[1] https://www.cbd-anxiety-study.com/ – 18.09.2019

Weitere Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21916860

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24923339

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19839936

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24180398

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20002102

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21111017

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20332000

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19394765

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22373123

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19732971

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24652522

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26711860

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27010632

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24923339

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".