Krankheiten

CBD bei Angststörungen

CBD Einnahme Angststoerungen
Geschrieben von Stefan K.

Forscher haben herausgefunden und in Studien aufgezeigt, dass CBD bei Angsstörungen eine Chance sein kann. Es hängt natürlich immer vom Menschen selber ab. Lassen Sie sich darauf ein und möchten Sie schauen, ob beispielsweise CBD Öl gegen Panik hilft?

Sobald wir Menschen eine Situation als bedrohlich einstufen, beginnen wir damit, das Grundgefühl der Angst zu empfinden. Als Auslöser für ein Angstgefühl können bestimmte Bedrohungsszenarien dienen. Häufig treten hier Bedrohungen in Erscheinung:

  • der körperlichen Unversehrtheit
  • des vermittelten Selbstbildes
  • der Selbstachtung

Beim Menschen, wie auch bei den meisten Tieren, übernimmt die Angst eine wichtige körperliche Funktion. Sie schärft die Sinne und kann kurzfristig die Körperkraft steigern.

Als Überlebens- und Schutzmechanismus wird durch die Angst ein angemessenes Verhalten auf die jeweilige Bedrohung initiiert. Um das Überleben des Individuums zu sichern, reagieren erfolgreiche Spezies relativ rasch mit dem Gefühl der Angst. Daher sind sozusagen Fehlalarme durchaus häufig.

Sie sind damit nicht alleine!

Cannabis und CBD kann hier eine Chance sein! CBD bei Ängsten kann sehr gut helfen. Auch bei Panikattaken könnte CBD Öl gut sein.

Ängste und Panikattacken immer mehr im Fokus

Ist die Angst allerdings nicht rational begründet oder für die tatsächliche Bedrohungslage als Reaktion inadäquat, sprechen Experten von einer sogenannten Angststörung. Der Fachbegriff dafür nennt sich Phobie. Zudem kennt die Fachliteratur auch eine zweite Hauptgruppe von Ängsten. Diese werden diffuse oder unspezifische Ängste genannt. Sie treten ohne Auslöser auf und sind spontan und zufällig. Phobien, so irrational diese auch sein können, haben in der Regel einen Auslöser.

Was sind überhaupt Angststörungen?

Als Affekt ist Angst eine körperinhärente Gemütserscheinung. Empfindet man diese allerdings übersteigert, spricht man von einer Angststörung. Bei einer sogenannten generalisierten Angststörung verspüren die Betroffenen ständig das Gefühl von Anspannung und Sorge. Das Gestörte daran ist, dass man die Sorge und höchste Anspannung bezüglich normaler, alltäglicher Ereignisse und Probleme empfindet. Worüber sich die Betroffenen sorgen, ist dabei austauschbar.

Manche empfinden eine Angststörung über Krankheiten von Angehörigen, einen eigenen Unfall oder bei gewissen Tieren.

Menschen, die unter generalisierter Angststörung leiden, sorgen sich im Übermaß – speziell dann, wann tatsächlich keine Gefahr besteht. Ihnen entgleitet auch die Kontrolle über Ihr Angstgefühl.

Psychologen gehen allgemein davon aus, dass erst dann eine generalisierte Angststörung vorliegt, wenn der Zustand über wenigstens sechs Monate anhält. Zudem zeigt die Erfahrung, dass gewisse Symptome vorhanden sind. Zu diesen gehören:

  • Schweißausbrüche
  • Herzklopfen
  • Schwindel
  • Magenkribbeln
  • Hitze- oder Kältegefühle
  • Sterbensangst
  • Muskelverspannungen
  • Reizbarkeit
  • Konzentrationsstörungen.
cbd-bei-angststörungen
Im Kreisel der Angst

Ursachen

Wie entstehen Angststörungen?

Experten gehen aktuell davon aus, dass Angststörungen vererbt werden können. Man spricht dabei von genetischen Einflüssen. Diese äußern sich zum Beispiel dadurch, dass man bei den Betroffenen immer in bestimmten Bereichen des Gehirns eine Überaktivität im Vergleich zu nicht betroffenen Menschen nachweisen kann.

Aktuelle Erklärungsmodelle gehen davon aus, dass bei den Patienten mit Angststörungen bestimmte Botenstoffe im Gehirn, die bei anderen für Entspannung sorgen, kaum bis gar nicht vorhanden sind oder erheblich schlechter wirken.

Beobachtet wurden aber auch psychologische Auslöser. Bei Menschen, die als Kinder keine oder eine schlechte Bindung zu Vertrauenspersonen wie den Eltern hatten, ist das Risiko, an Angststörungen zu erkranken, höher.

Symptome

Ein Symptom, das Patienten mit einer Angststörung aufweisen, ist, dass sie die Unmöglichkeit von absoluter Sicherheit besonders schwer ertragen. Dabei reagieren sie mit höchster Sensibilität auf Reize. Zum Beispiel nehmen die Betroffenen sogenannte mehrdeutige Reize, die überwiegend harmlos und nur selten bedrohlich sind, immer als höchst bedrohlich wahr.

Ein weiteres Indiz, von einer Angststörung betroffen zu sein, ist das Gefühl, sich nur mit präventiven Sorgen vor Enttäuschungen oder Unglücken schützen zu können.

Die Genetik und Neurochemie kennen auch biologische Ursachen. Als Hinweis auf genetische Ursachen werden immer wieder Zwillings- oder Familienstudien herangezogen. Dabei wurde festgestellt, dass ein Ungleichgewicht der Serotonin-, Noradrenalin-, Dopamin- und Adrenalin-Neurotransmitter ursächlich sein können. Ergebnisse aus der Neurochemie bestätigen diese Annahme.

Herkömmliche Behandlungsmöglichkeiten von Angststörungen

Aktuell werden die Fälle von Angststörungen mit Psychotherapien sowie mit Medikamenten behandelt. Bei ersteren kommen Verhaltenstherapien, die Tiefenpsychologie sowie gewisse Entspannungsverfahren zum Einsatz. Als hilfreich haben sich auch Selbsthilfegruppen sowie Sport gezeigt.

Angstlösende Medikamente, sogenannte Anxiolytika, werden ebenfalls eingesetzt. Dabei greift man auf selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer und Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahmehemmer zurück. Andere Mittel sind Buspiron oder auch Pregabalin. Man sollte bei den Medikamenten auf die verschiedenen Nebenwirkungen wie die Suchtgefahr achten.

Wie herkömmliche Mittel gegen Angststörungen wirken

Sogenannte Anxiolytika haben in der Regel eine angstlösende Wirkung. Die bekanntesten Wirkstoffgruppen hierbei sind Benzodiazepine, Thienodiazepine, H1-Antihistaminika, Antidepressiva oder auch Neuroleptika. Die Benzodiazepine wirken im Allgemeinen rasch, es besteht allerdings die Gefahr der Suchtentwicklung. H1-Antihistaminika wirken angstlösend, erzeugen keine Sucht, sollten aber von Personen über 65 Jahren nicht mehr verwendet werden.

Antidepressiva wirken stimmungsaufhellend. Das „Problem“, bis eine echte Wirkung gegen eine Angststörung auftritt, kann es Wochen dauern. Niederpotente Neuroleptika werden auch als Anxiolytika eingesetzt. Aber aufgrund der zahlreichen Nebenwirkungen verschreiben sie Ärzte und Ärztinnen nur in Sonderfällen.

Die herkömmliche Medikation ist wichtig zu verstehen, um einen Bogen auf die neue Möglichkeit zu werden: CBD Öl gegen Angststörungen!

CBD Öl gegen Panikattacken & Ängste

CBD, ein Cannabinoid aus dem Hanf, wird bei Menschen mit Phobien heutzutage immer beliebter. Das Cannabidiol (CBD) ist einer von mehr als 100 Inhaltsstoffen der Cannabispflanze. Neben dem CBD ist das THC der prominenteste Vertreter dieser Stofffamilie. Aber anders als THC wirkt das CBD nicht psychoaktiv, macht nicht abhängig und verursacht keine Rauschzustände.

Zumeist wird das tolle Cannabinoid als CBD Öl eingenommen. Dazu einfach die Tropfen unter die Zunge träufeln. Die richtige CBD Dosierung bei Angstzuständen gibt es nicht. Fangen Sie langsam an und arbeiten Sie sich hoch.

CBD gilt bei vielen von Angststörungen Betroffenen als positive pflanzliche Alternative zu synthetischen Medikamenten.

Wie wirkt CBD bei Angsstörungen?

Wie oben bereits dargelegt, kann ein Ungleichgewicht im körpereigenen Serotoninhaushalt zu Angststörungen und Panikattacken führen. Die Disharmonie des Serotonins wird in der Regel im Gehirn ausgelöst. Mittlerweile gibt es Studienergebnisse, die den Schluss nahelegen, dass CBD dabei helfen kann. CBD bei Angst kann über die Einflussnahme auf den 5-HT1A-Rezeptor im Gehirn wirken.

Der 5-HT1A-Rezeptor wird in Fachkreisen auch der Serotoninfüller genannt. Das bedeutet, dass Stoffe, die sich an diesen Rezeptor anbinden, eine angstlösende Wirkung entfalten können.

Hilft CBD gegen Angststörungen? Forschungen haben bislang gezeigt, dass der CBD artverwandte, aber illegale Stoff THC, die Cannabinoid-Rezeptoren CB1 und CB2 aktiviert. Die psychoaktive Wirkung des THCs ist laut den Forschern der Grund für die nützliche aber verbotene Wirkung bei Angststörungen.

Die Mechanismen, wie und ob CBD bei Angststörungen wirkt, sind noch nicht bis zur letzten Erkenntnis erforscht.

Aktuelle Studienlage: Ist CBD Öl angstlösend?

Ebenso wie das THC nimmt das CBD Einfluss auf die Rezeptoren CB1 und CB2. Speziell die Einwirkung auf den CB1-Rezeptor wirft ein positives Bild auf das CBD bei Angststörungen und Panikattacken.

Auch die Einflüsse des CBDs über das Endocannabinoidsystem (ECS) zeigen, dass hier ein positiver Aspekt bei der Behandlung von Angststörungen und Panikattacken herrschen kann. Wissenschaftler gehen hier davon aus, dass die stressreduzierende Wirkung des CBDs mit den paralimbischen und limbischen Gehirnbereichen zusammenhängt. Damit könnte CBD speziell die sozialen Angststörungen reduzieren.

Eine Tierstudie[1] hat gezeigt, dass das Stärken des ECS mittels CBD eine effektive Strategie bei der Bekämpfung von psychischen Folgen und verhaltensbezogenem Stress sein kann. Das CBD wirkt hier so, dass es die Signalübertragung erleichtert und damit den raschen Stressabbau fördert.

Eine aktuelle Studie[2] der Universität Leipzig beschäftig sich mit der Wirkung von CBD bei Angststörungen. Die Studie wurde randomisiert durchgeführt. Über eine Placebogruppe wurden die Ergebnisse geprüft. Im Rahmen der Untersuchung wurden 40 Probanden, die zum Zeitpunkt der Erhebung alle unter einer sozialen Phobie litten, untersucht. Am Anfang wurde jeweils der individuelle Angstwert der Teilnehmer gemessen. Nach 30 Tagen der Einnahme entweder eines CBD Öls oder eines Placebos wurde erneut gemessen. Von den 40 Teilnehmern verließen drei aus persönlichen Gründen das Experiment. Am Ende zeigte sich, dass sich bei 17 von 19 der verbliebenen CBD-Gruppenmitgliedern die Angstwerte signifikant verbessert hatten. Kritisch anzumerken ist, dass die Studie zwar unter Aufsicht von Dozenten, aber dennoch von Studenten und Studentinnen durchgeführt wurde.

Drei unabhängig voneinander durchgeführte Studien[3][4][5] zeigen, dass die Grundbausteine der Cannabis-Sativa-Pflanze eine nachgewiesene positive Wirkung auf Patienten mit einer Angststörung haben.

Zahlreiche Angststörungen gehen auf eine Depression zurück. CBD ist eine Möglichkeit, Depressionen, und somit präventiv Angststörungen zu verhindern. Durch die damit einhergehende beruhigende Wirkung ist es auch möglich, dass der Blutdruck, der Puls und damit der Stress durch CBD bei Angststörungen gemindert werden.

Im Rahmen einer Doppelblindstudie[6] wurde Patienten aus einer Gruppe CBD und aus einer anderen Placebos verabreicht. Jene, die CBD erhielten, zeigten einen deutlich gesenkten Cortisolspiegel. Der damit verbundene gesunkene Stresslevel beruhigte und reduzierte auch Ängste.

Wie schnell wirkt CBD Öl bei Panikattacken?

Das CBD gibt es in verschiedenen Darreichungsformen. Dabei stellt sich CBD Öl als langfristige Lösung bei Angststörungen heraus.

Als Betroffener sollte man sich bei der Einnahme von CBD an die beste Dosis herantasten. Daher kann es, bis die potentielle Wirkung einsetzt, einige Zeit dauern.

Ein rascheres Ergebnis können CBD Liquide anbieten. Diese werden über einen Vaper (E-Zigarette) aufgenommen. Studien besagen, dass hier das CBD zu 30% schneller aufgenommen werden kann.

Kommt eine Panikattacke, dann sollte man also schnell ein paar Tropfen nehmen und am Liquid ziehen.

Welche CBD Tropfen gibt es?

Wie schon erwähnt, werden CBD Öle in unterschiedlichen Dosierungsstufen angeboten. Es gibt 5, 10, 15, 20 oder 30% CBD Tropfen. Aber welches CBD Öl wirkt bei Angststörungen?

Dies hängt ganz von der körperlichen Konstitution des Betroffenen ab. Schauen Sie mal in unsere Übersicht an Ölen auf unserer neutralen Bewertungsplattform:

Unsere Erfahrungen – wie viele CBD Tropfen bei Angst?

Als Startpunkte für eine persönliche Dosierungseinstellung könnten folgende Möglichkeiten angedacht werden.

  • Sollte man an Stress und nervösen Zuständen im Rahmen einer diagnostizierten Angststörung leiden, kann man mit 10 Tropfen eines 5%igen CBD Öls dreimal täglich beginnen.
  • Sollten die Angstzustände Hand in Hand mit ausgeprägten Beschwerden gehen, kann man mit 3 Tropfen 10 oder 15%igem CBD Öl dreimal täglich starten.

Sinnvoll ist es, die Dosierung mit dem behandelnden Arzt zu besprechen.

CBD bei Angststörungen von Tieren

Nicht nur das Tier Mensch, auch andere Tiere können selbstverständlich von Angststörungen betroffen sein. Nicht nur bei unseren direkten Verwandten, den Primaten, auch bei unseren Hausmitbewohnern, den Hunden und Katzen, kann CBD dazu beitragen, Ängste oder Angststörungen zu lindern.

Ängstliche Tiere neigen zu destruktivem Verhalten. Hunde bellen, Katzen kratzen. Beide Tiergattungen neigen auch zu Verlustängsten. An Tagen wie Silvester oder bei Gewittern können die Tiere Angststörungen vor lauten Geräuschen bekommen. CBD kann hierbei helfen, die Ängste der Haustiere zu dämpfen oder erst gar nicht ausbrechen zu lassen.


Fazit

  • Angst ist eine meist sehr nützliche Reaktion. Tritt sie allerdings übersteigert und ohne Grund auf, spricht man von einer Angststörung. CBD kann dabei helfen, sowohl die körperlichen sowie die psychischen Auslöser zu dämpfen. Damit kann CBD einen Beitrag zur Steigerung des Wohlbefindens von Menschen mit Angststörungen leisten.


Häufige Fragen:

  1. Kann CBD Angst auslösen?

    Nein. CBD kann Ängste sogar bekämpfen. Angst auslösen könnte nur das psychoaktive THC.

  2. Kann CBD Öl Ängste bekämpfen?

    Ja. Über das Endo-Cannabinoid-System kann CBD Öl gegen Ängste wirken. Es aktiviert Köper-Rezeptoren und bringt den Haushalt der Botenstoffe in den Einklang.

  3. Welches CBD Öl gegen Panik und Ängste?

    Kaufen Sie ein seriöses Produkt zu günstigen Preisen mit guten Bewertungen. Nutzen Sie dazu die Bewertungsplattform auf CannaTrust.eu!


[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6326553/ – 21.07.2020

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3079847/ – 21.07.2020

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4604171/ – 21.07.2020

[4] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/8257923/ – 21.07.2020

[5] Leinow, L. & Birnbaum, J. (2019). Heilen mit CBD. Das wissenschaftlich fundierte Handbuch zur medizinischen Anwendung von Cannabidiol. Riva Verlag: München.

[6] https://www.cbd-anxiety-study.com/wp-content/uploads/2019/06/cbd-studie.pdf – 21.07.2020

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

Wie gut fandest du diesen Beitrag?

Klicke auf ein Stern um zu bewerten!

Durschnitts Bewertung 4.4 / 5. Anzahl Bewertungen: 11

Noch keine Bewertung! Gib die Erste Stimme ab.

Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".