Krankheiten

Arthrose

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Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Arthrose

Schmerzen in den Gelenken sind oftmals ein untrügliches Zeichen für eine der weitverbreitetsten Volkskrankheiten in Deutschland – Arthrose. Je älter man wird, desto höher ist das Risiko, an Arthrose zu erkranken. Hierzulande leiden mehr als 60 Prozent der Menschen über 65 Jahren daran. Schmerzen, also die markantesten Arthrose-Symptome, verspüren allerdings nicht alle davon.

Neben vielen pharmazeutisch-chemischen Schmerzmitteln hilft vor allem die Einnahme von CBD bei Arthrose, also dem legalen Cannabidiol aus der Hanfpflanze, dagegen. CBD bei Arthrose wurde schon in früheren Zeiten angewandt, allerdings hat die auf unwissenschaftlichen Schnellschüssen fußende Prohibition diesen für Leidende so hilfreichen Weg weit zurückgeworfen. Speziell die entzündungshemmende Wirkung von CBD ist eine wahre Wohltat für geplagte Gelenke.

Ursachen von Arthrose

Experten und Fachleute unterteilen die Arthrose in eine primäre und in eine sekundäre. Vereinfacht ausgedrückt, bei der primären Arthrose sprechen Mediziner von einer knorpelinhärenten Ursache, die auf biologischen Ursachen fußt. Von sekundärer Arthrose spricht man, wenn die Ursachen für die Gelenks- und Knorpelschäden extrinsischen Ursprungs sind. Dazu zählen unter anderem mechanische Überbelastungen, metabolische Störungen oder Entzündungen.

Der Verlauf einer Arthrose wird in vier Stadien unterteilt. In Stadium 1 dünnt sich die Knorpelschicht aus. Stadium 2 kennzeichnet die Ersetzung des Knorpels durch minderwertigen Faserknorpel. Zystenbildung fällt in dieses Stadium. Das 3. Stadium wird von Ulicerationen begleitet, es tritt also bereits ein tiefgreifender Substanzdefekt auf. Randwülste bilden sich im 4. Stadium. Der abgeflachte Knochen versucht so, den Gelenksdruck abzufangen.

Wie Arthrosemittel wirken

Arthrose wird von vielen Faktoren begünstigt. Dazu zählen beispielsweise Übergewicht, Gelenksfehlstellungen, hormonelle Störungen oder auch Nervenschäden. Neben einer Bewegungstherapie verschreiben viele Orthopäden auch Medikamente. Zu diesen zählen zum Beispiel antirheumatische Medikamente gegen Schmerzen und Entzündungen, schmerzstillende Medikamente oder direkt verordnete Opiate, hinzukommen noch muskelentspannende Wirkstoffe, Vitamin E in hoher Dosis oder auch Kortison-Injektionen direkt in die betroffenen, schmerzenden Gelenkpartien.

Neben Medikamenten versuchen viele Orthopäden mittels Krankengymnastik, physiotherapeutischer Maßnahmen, Schuherhöhungen, Gehhilfen oder auch Bandagen das Problem in den Griff zu bekommen. Zwar nicht für Chirurgen, aber für alle anderen Mediziner ist der letzte Schritt ein durch eine Operation eingesetztes künstliches Gelenk.

CBD bei Arthrose – wie wirkt Cannabidiol?

Cannabidiol (CBD) wird seit der Legalisierung zu medizinischen Zwecken vor wenigen Jahren immer mehr als ein Wundermittel gegen viele Krankheiten und deren Symptome gefeiert. Zum einen zu Recht, weil es ohne bisher bekannte Nebenwirkungen bei schmerzhaften Krankheiten erkennbare Linderung verschafft, zum anderen steckt vielerorts die Forschung dazu noch in den Kinderschuhen. Da CBD bei Arthrose in bisherigen Untersuchungen jedoch so vielversprechende Eigenschaften gezeigt hat, befassen sich aktuell viele Forscher an vielen Universitäten auf der ganzen Welt mit Cannabidiol.

  • 1. CBD Öl ist kein Wundermittel, kann aber helfen!

    Cannabis und der darin enthaltene Stoff "CBD" ist sicherlich kein Wundermittel, aber für viele Menschen ein natürliches Hilfsmittel bei über 65 verschiedenen Krankheitsbildern. CBD ist noch recht unerforscht, aber viele Wissenschaftler, Ärtze und Apotheker entledigen sich des Cannabis-Stigmas und erforschen die möglichen Wirkungen von Cannabidiol. Wichtig ist hier immer: Es kann helfen - muss aber nicht.

  • 2. CBD spricht das Endo-Cannabinoid-System an

    Kein Mensch nimmt CBD ohne Grund ein! CBD gehört zu der Gruppe der Cannabinoiden, die in vielen verschiedenen Pflanzen und Lebensmitteln natürlicher Weise vorkommen. Diese Cannabinoide sprechen das Endo-Cannabinoid-System an, welches jeder Mensch besitzt. Über verschiedene Rezeptoren innerhalb dieses Systems werden dann die verschiedenen Baustellen im Körper natürlich reguliert, erneuert und repariert.

  • 3. Auch in der Muttermilch ist CBD enthalten!

    In einer Studie von 2017 wurde belegt, dass Cannabinoide nicht nur natürliche Bestandteile der Cannabis-Pflanze sind, sondern dass sie schon in der Muttermilch vorkommen. Sie sind nicht nur für wichtige neurologische Wachstumsphasen wertvoll, sondern haben noch weitere erstaunliche Funktionen. Ohne die Cannabinoide der Milch würden die Babys nicht mehr hungrig sein und weniger saugen! Erstaunlich, aber wahr.

  • 4. CBD ist der Allrounder unter den Cannabinoiden

    Obwohl jedes Cannabinoid für sich selber spezielle Wirkungsmechanismen hat und nicht ohne Grund besteht, ist CBD der Allrounder unter den Cannabinoiden. So kann es nicht nur entzündungshemmend, sondern unter anderem auch das Zellwachstum von kranken Zellen hemmen, anxiolytisch oder immunsuppressiv wirken. Somit empfiehlt es sich immer CBD zu sich zu nehmen und ergänzend dazu (z.B. in einem Vollspektrum Öl) auch andere Cannabinoide wirken zu lassen.

  • 5. CBD macht nicht high und bekämpft das THC

    Cannabidiol ist der sogenannte Antagonit des THC´s. THC steht für Tetrahydrocannabinol. Es wirkt psychoaktiv und ist in gezüchteten Cannabisblüten enthalten. Das CBD wirkt dabei gegen das "high" Gefühl. So ist in CBD Produkten nicht nur lediglich ein Spurenelement an THC (weniger als 0,2% THC) enthalten, sondern durch den hohen CBD Gehalt wird das "high" komplett eingedämmt. Auf diese Weise sind CBD Produkte völlig legal und für den Alltag geeignet.

  • 6. Die WHO hält CBD für unbedenklich

    Die Welt-Gesundheits-Organisation - WHO - hält CBD in einem kritischen 27-Seiten-Report für unbedenklich. So heißt es: „Reines CBD und Produkte daraus mit weniger als 0,2 % THC-Gehalt werden in keiner Weise in die Drogenkonventionen aufgenommen“. Als Grund wird genannt, dass bei CBD keine Gefahr der Abhängigkeit besteht und es kein Missbrauchspotenzial gibt. CBD ist somit genauso unbedenklich wie Wasser!

  • 7. CBD ist kein Dopingmittel und wird im Profisport genutzt

    Aufgrund seiner positiven Eigenschaften kann CBD zum Beispiel Entzündungen lindern oder die Regeneration fördern. Auf diesen Gründen nutzen vornehmlich in den USA viele Profisportler aus dem Football, Basketball oder Kampfsportarten das legale CBD. So gibt es sehr bekannte Profisportler, die für diese Präperate werben. Im August 2019 sorgte UFC Champion Nate Diaz für Aufsehen, als er vor einem Kampf einen CBD Joint rauchte und dies völlig legal war. CBD ist auf der Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur explizit ausgeschlossen und nicht aufgeführt.

  • 8. CBD kann auch verschrieben werden

    Natürlich ist Cannabidiol in der Schulmedizin noch nicht so verbreitet, da sich die Ärtze erst einmal über CBD informieren, Stigmatas ablegen und Erfahrungen sammeln müssen. Es gibt jedoch jetzt schon etliche Fachärzte und Allgemeinmediziner, die gerne auf Cannabis als Medizin zurückgreifen. Bei schwerwiegenden Fällen ist es keine Seltenheit, dass CBD verschrieben wird.

  • 9. CBD bzw. Cannabis kann die Umwelt reinigen

    Cannabis ist eine Pflanze, welche natürlicher Weise fast überall auf der Welt wachsen kann. Sie hat zudem die Eigenschaft, dass sie bis zu viermal so viel CO2 verbraucht wie Bäume. Zusätzlich zieht der Hanf Giftstoffe und radioaktive Chemikalien aus dem Boden! Cannabis kann somit die Umwelt reinigen und würde sehr viel zur Verbesserung des Klimas beitragen.

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  • 10. CBD gibt es in unzähligen Darreichungsformen

    Der großen Allgemeinheit ist CBD in Form eines CBD Öls bekannt. Dies liegt daran, dass es leicht zu dosieren ist und gut aufgenommen werden kann. Aber es gibt noch viele andere CBD Produkte wie zum Beispiel E-Liquids, Salben, Cremen, Pasten, Blüten, Süßigkeiten, Lebensmittel oder Kristalle. Viele dieser Produkte finden Sie auf unserem kostenlosen Bewertungsportal Cannatrust.eu!

Kurz zusammengefasst kann man sagen, die Wirkung von CBD bei Arthrose ist …

  • entzündungshemmend
  • schmerzlindernd
  • bewegungsfördernd und

… es vermittelt ein angenehm wohliges Gefühl, wenn es auf die Haut aufgetragen wird.

Es wurden bereits umfangreiche Studien zur Entzündungshemmung durch CBD durchgeführt. Der britische Immunologe Marc Feldmann publizierte eine Studie, in welcher er nach Versuchen zu dem Schluss kam, CBD reduziere die Schmerzen bei Arthritis drastisch. Laut Feldmann vermindere CBD die Entzündungen bei Gelenkserkrankungen um rund 50 Prozent.

Eine weitere Studie[1] aus dem Vereinigten Königreich, genauer gesagt einer Testreihe an 58 Patienten des Royal National Hospitals, belegt die schmerzlindernde Wirkung von CBD bei Arthrose-Schmerzen. Die Verbesserung der Bewegungsabläufe durch deutliche Verminderung der Schmerzen wurde hierbei durch den Einsatz des Cannabisextraktes Sativex zustande gebracht.

Dem direkten Einfluss von CBD auf das Schmerzempfinden des Menschen sind Forscher des American College of Rheumatology seit dem Jahr 2007 auf der Spur. In einer damals veröffentlichen Studie[2] publizierten sie valide Hinweise darauf, dass jene Nerven, die im Gehirn für die Schmerzübertragung verantwortlich sind, sozusagen mit Andockstationen für Cannabinoide übersät seien.

Dass das Produkt nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere bedenkenlos ist, zeigt die Tatsache, dass es von Tierärzten für die heimischen Lieblinge verordnet wird. CBD für Tiere wir vor allem verabreicht, um Beschwerden wie Epilepsie, Appetitlosigkeit oder Ängste massiv zu lindern. Speziell bei Katzen und Hunden werden CBD-Produkte auch bei altersbedingter Arthrose verwendet.

CBD-Produkte können also nicht nur nachweislich, sondern auch frei von bisher bekannten oder erforschten Nebenwirkungen zu einer mehr als erkennbaren Verbesserung der Lebensqualität von Arthrose-Patienten beitragen. Die Einnahme von beispielsweise CBD-Ölen kann auch als vorbeugende Maßnahme für Sportler oder älteren Menschen gesehen werden, um sich gegen Gelenks-, Muskel- oder Sehnenverletzungen zu wappnen.

Massagegels auf der Basis von Hanfprodukten wie CBD erreichen durch sanftes Einreiben auf den betroffenen Stellen nicht nur ein umgehend einsetzendes angenehmes Wärmegefühl, sondern lindern sofort den Schmerz in der entsprechend gemarterten Körperregion.

Spezielle Formen von Arthrose – CBD als Schmerzmittel

Wie bereits oben dargestellt, unterteilen Fachleute Arthrose in zwei durch die Auslöser unterschiedene Formen – primäre und sekundäre Arthrose.

Falls sich Gelenke ohne von außen klar zu definierendem Auslöser verändern oder verschleißen, spricht man von primärer Arthrose. Häufig entsteht diese Form der Arthrose durch entweder eine jahrelange Fehlstellung mit anschließender ungünstiger Belastung des Gelenks, oder durch berufs- oder sportbedingte falsche Belastung. Primäre Arthrose wird auch durch Vernachlässigung der das entsprechende Gelenk umgebenden Muskulatur begünstigt. Dies geschieht besonders an hochbelasteten Stellen wie den Knien und den Schultern. Neben bestimmter Trainingsmethoden wie Radfahren oder Spazierengehen kommen Mediziner und Forscher immer häufiger zu dem Schluss, dass CBD-Produkte nicht nur therapeutische, sondern auch präventiv positive Wirkungen auf Gelenke haben. So hilft CBD bei Arthrose praktisch vor, während und nach der Arthrose.

Um primärer Arthrose vorzubeugen, sollte man CBD-Produkte entweder direkt auf die zu schützende Stelle auftragen, oder die Wirkstoffe dem ganzen Körper mittels Tabletten über den Verdauungstrakt zugänglich machen. Sogar familiäre Dispositionen können durch den Einsatz von CBD abgemildert werden.

Untersuchungen am Universitätsspital in Zürich[3] haben gezeigt, dass sekundäre Arthrose die Folge von extrinsischen gelenksschädigenden Ereignissen ist. Dazu zählen die Mediziner zum Beispiel Knochenbrüche nahe an Gelenken oder auch chronische Gelenksentzündungen.

Bekannte Symptome der sekundären Arthrose sind Schmerzen, sobald das Gelenk belastet wird (gehen, laufen, Gewichtsverlagerung), bereits vorhandene Ergüsse (ausgelöst durch Entzündungsreaktionen) oder auch Überwärmung und sogar Ruheschmerzen (speziell nach einer übermäßigen Belastung). An sekundärer Arthrose leidende Patienten klagen auch immer wieder über eine signifikante Morgensteifigkeit der entzündeten Gelenkspartien. Je länger diese Art der Arthrose anhält, desto mehr können strukturelle Schäden an den ineinandergreifenden Gelenkspartnern entstehen. Somit schädigt sekundäre Arthrose in hohem Maße die Stabilität des Gelenks. Letztlich fußen darin zum einen ein verminderter Bewegungsumfang und zum anderen eine rasche Steigerung des Schmerzlevels. Speziell gegen dieses zweite Symptom helfen nach aktuellem Forschungs- und Entwicklungsstand CBD-Produkte wie Öle oder Gele.

Ausblick und Erfahrungen

Die bisherigen Erfahrungen, sowohl von Patienten also auch von Ärzten, lassen für CBD und die daraus hergestellten Produkte eine äußerst positive Bilanz ziehen. Speziell an schmerzenden Tagen, dies berichten Betroffene, lindert die Einnahme oder das Auftragen von CBD die Auswirkungen von Arthrose.

Fazit

  • Auch wenn es Arthrose natürlich nicht heilen kann, so hilft die schmerzlindernde Wirkung von CBD vor allem dabei, den betroffenen Personen wieder mehr Lebensqualität zu verleihen.


[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16282192 – 24.07.2019

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2503660/ – 24.05.2019

[3] http://www.rheumatologie.usz.ch/fachwissen/Seiten/arthrose.aspx – 24.07.2019

Weitere Studien

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".