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CBD für Tiere

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Geschrieben von Stefan K.

CBD für Tiere

Der treue Hund, die verschmuste Katze, das kraftvolle Pferd und viele weitere Tiere bereichern das Leben von uns Menschen. Das Wohlbefinden dieser Tiere liegt den meisten dabei sehr am Herzen. Aber auch Tiere können krank werden. Sie können sowohl körperlich, wie auch psychisch leiden. Ein Mittel, diese Leiden zu lindern oder gar zu beenden kann in vielerlei Fällen CBD sein.

CBD steht für Cannabidiol. Es ist ein Produkt aus der Hanfpflanze. Der Hanf beinhaltet nach aktuellem Wissensstand aus etwas mehr als 100 verschiedenen Cannabinoiden. CBD, aber auch THC, sind Bestandteile davon. Im Gegensatz zum THC wirkt das CBD allerdings nicht psychoaktiv, es macht nicht abhängig und verursacht auch keine Rauschzustände. Damit kann CBD bei Tieren in der Regel gefahrlos angewendet werden.

Wichtig zu erwähnen ist, dass CBD ein reines Naturprodukt darstellt. Viele Tierbesitzer achten verantwortungsbewusst exakt darauf, dass alles, was Ihr Liebling zu fressen bekommt, ohne verfälschende chemische Substanzen produziert wurde. Sowohl, was das Futter an sich angeht, ist dies ein wichtiger Faktor, als auch bei Futterergänzungsmitteln. Grundlegend kann man über CBD für Tiere sagen, dass es aufgrund seiner vielfältigen positiven Eigenschaften zum einen die körperliche Verfassung stärken kann. Zum anderen kann CBD bei Tieren zum Beispiel Stresssituationen abfedern. Hinzu kommt, dass CBD bei Pferden, Hunden, Katzen, Kühen oder anderen Tieren auf natürliche Weise entzündungshemmend wirkt. Und bislang sind kaum nennenswerte Nebenwirkungen bekannt.

Wie wirkt CBD bei Tieren?

Das Wissen, dass der Mensch über ein sogenanntes Endocannabinoid-System (ECS) verfügt, ist mittlerweile allgemein bekannt. Die Rezeptoren, die zu diesem Systems gehören, sind über den gesamten Körper verteilt. CBD verbindet sich mit diesen Rezeptoren (CB1 und CB2) und beeinflusst die Körperfunktionen in der Regel positiv. Eine wichtige Erkenntnis über Säugetiere wie Hunde oder Katzen ist, dass auch diese über ein ECS verfügen. Damit ist festgehalten, dass CBD Produkte wie das CBD Öl, CBD Kapseln oder CBD Salben auf Tiere ebenso wirken.

Befragungen bei Tieren sind wenig erfolgversprechend. Daher haben sich die Forscher darauf verständigt, über Verhaltens-Beobachtungen herauszufinden, wie CBD auf Tiere genau wirkt. Dabei stellte sich heraus, dass sich bei Tieren, die CBD erhalten, das Wahrnehmen von Schmerzen und deren Bewusstsein verändert. Damit scheint CBD die gleiche Wirkung auf Tiere zu haben, wie dies beim Menschen nachgewiesen[1] wurde. CBD bei Tieren wirkt also ebenso schmerzstillend wie bei Menschen.

CBD für Tiere mit chronischen Entzündungen

Neben der schmerzstillenden Wirkung können mit CBD bei Tieren auch andere Leiden behandelt werden. Dazu gehören unter anderem jene, die auf einer chronischen Entzündung basieren. Diese entstehen bei Tieren oftmals dadurch, dass sie durch genetische Dispositionen begünstigt aufgrund eines geschwächten Immunsystems auftreten. Viele Tiere leiden daher unter Magenentzündungen. Auffällige Symptome sind das Verweigern von Fressen und Schmerzverhalten bei der Ausscheidung. CBD für Tiere kann bei Entzündungen helfen. Forscher fanden im Rahmen einer Studie[2] heraus, dass viele Darmentzündungen durch Lipopolysaccharide ausgelöst werden. Die Zugabe von CBD an den kranken Organismus hatte nachgewiesenermaßen einen positiven Einfluss auf die Entzündungsbekämpfung im Dickdarm.

Stressbekämpfung durch CBD für Tiere

Silvester und die obligatorischen Feuerwerke läuten in vielen Städten, Gemeinden und Dörfer traditionell das neue Jahr ein. Allerdings mündet dieses laute Knallen speziell bei Tieren oftmals in einem dramatisch erhöhten Stresslevel. Dies gilt nicht nur für in der Wildnis lebenden, sondern ganz besonders für Haus- und Hof-Tiere. Durch das Feuerwerk steigt der Cortisolspiegel auch im tierischen Organismus. Dieser reguliert allerdings die Kampf- sowie die Fluchtreaktion. Schüttet der Körper also viel Cortisol aus, sind die Stress- und Angstniveaus drastisch erhöht. Verabreicht man dem Tier bereits im Vorfeld CBD, kann dieses auch prophylaktisch zu einem Cortisol-Gleichgewicht beitragen[3]. Durch CBD erleben Tiere Stresssituationen wie lautes Feuerwerk entspannter.

Weitere Situationen, in denen CBD Tieren helfen kann, das Stressniveau auf ein erträgliches Maß zu senken, sind beispielsweise Tiertransporte, Tierarztbesuche oder auch Umzüge.

CBD kann Gewichtsprobleme bei Tieren beheben

Der Gesundheitszustand von Tieren spiegelt sich oftmals in deren Fressverhalten wider. Übergewicht ist für Hunde, Katzen und andere Haustiere ebenso ein Gesundheitsrisiko wie Untergewicht. Dabei kann CBD für Tiere in beiden Fällen Abhilfe schaffen. Was paradox klingt, macht durchaus Sinn. CBD wurde bei Ratten erfolgreich dahingehend getestet[4], dass es appetitzügelnd wirkt. Einen umgekehrten Effekt[5] kann CBD allerdings auch haben. Um dieses Paradoxon aufzulösen sei erwähnt, dass CBD über das ECS regulierend auf das Hungergefühl einwirken kann. Damit kann also CBD bei Tieren deren Fressverhalten auf ein durchschnittliches Maß regulieren.

CBD für Tiere mit Diabetes

Eine Folge von Übergewicht kann unter anderem Diabetes sein. Tieren, die daran leiden, kann häufig nur mit einer Injektion an jedem Tag ihres Lebens geholfen werden. So sehr dies deren Leben auch erleichtern mag, wird die Maßnahme oftmals von den Katzen oder Hunden als eine Tortur wahrgenommen. Erleichterung für die Tiere verspricht auch hierbei das CBD. Wie in einer Studie[6] belegt, kann CBD bei Tieren die Auswirkungen von Diabetes lindern und signifikant senken.

Wenn ein Tier an Diabetes erkrankt ist, können oftmals nur noch Spritzen helfen. Dies kann eine für Tiere beunruhigende Situation darstellen. Um die Angst der Tiere zu mildern, verabreichen viele Tierbesitzer im Vorfeld CBD.

Tiere mit Arthritis – Cannabidiol kann helfen

Eine der schlimmsten Krankheiten, an der Haustiere leiden können, ist Arthritis. Dies Form der Gelenkentzündung kann sich zum Beispiel durch infektiöse Krankheitserreger ausbreiten. Über Bisse und Verletzungen können diese in den Körper des Tieres eindringen. Gut erforscht sind die Ursachen für Arthritis bei Tieren speziell bei Hunden und Katzen. Der Grund ist einfach – sie sind die häufigsten und damit beliebtesten Haustiere. Ähnlich wie Menschen leiden auch Tiere an typischen Arthritis-Symptome wie Schmerzen, Schlaflosigkeit und sogar Angststörungen.

Die Arthritis Foundation, eine Organisation aus den USA, hat eine Studie[7] in Auftrag gegeben, die die Wirkung von CBD auf die Krankheit darlegt. Dabei kam heraus, dass die schmerzstillenden und entzündungshemmenden Eigenschaften des CBD auch bei Arthritis Linderung verschaffen. Durch die Gleichheit der Symptome und der Wirkmechanismen im Körper der Menschen und der Tiere darf davon ausgegangen werden, dass das CBD auch bei Tieren mit Arthritis wirkt.

CBD bei Epilepsie

Genetisch bedingt scheint wie beim Menschen auch bei den Tieren die Krankheit Epilepsie zu sein. Dabei können kleinste Verletzungen oder Narbengewebe im Gehirn dazu führen, dass, ausgelöst von einem Nervenreiz, Teile des Körpers oder der ganze von heftigen und vor allem schmerzhaften Krämpfen gepeinigt werden. Eine aktuell publizierte Studie[8] lässt Haustierbesitzer und Haustiere gleichermaßen aufatmen. Dabei wurde ein Mädchen mit CBD behandelt, dass von mindestens 300 Anfällen pro Woche geplagt wurde. Durch die Einnahme von CBD wurde die Zahl auf drei pro Woche gesenkt.

Tiere mit einer Lebererkrankung

Falsche Ernährung und der Kontakt mit Umweltgiften können auch die Leber eines Tieres belasten. Daneben können auch ein Bewegungsmangel, die oben angeführte Diabetes sowie bestimmte Medikamente zu einer Lebererkrankung bei Tieren führen. Eine Studie[9], veröffentlicht im Fachmagazin British Journal of Pharmacology, hat experimentell nachgewiesen, dass CBD, angewandt bei Leberversagen, binnen einer 12tägigen Behandlung die Leistung der Leber wieder verbessern konnte.

CBD bei Reisekrankheit

Für viele Menschen sind Reisen mit einem Schiff, einem Zug, dem Auto oder gar mit einem Flugzeug keine Alltagssituationen. Und dies gilt noch mehr für Tiere. In der Regel verbringen die tierischen Begleiter den Großteil einer Reise eingesperrt in einem Käfig. Dass dabei Ängste aufkommen, kann wohl jeder nachvollziehen. Wie beim Menschen kann man die Reisekrankheit auch bei Tieren mit CBD behandeln. Eine Studie[10] zum Thema Reisekrankheit und CBD kam zu dem Schluss, dass über das ECS die Symptome dieser Krankheit bekämpft werden können.

CBD für Tiere mit Krebs

Krebs ist eine jener Diagnosen, die ein Arzt stellen kann, die das Leben von Grund auf verändern. Dies gilt für einen Menschen ebenso wie für ein Tier. Auch in diesem Fall kann CBD dem Tierwohl dienen. Eine Studie[11] zeigt zum Beispiel, dass sich unter anderem die Geschwindigkeit, in der sich Metastasen bildeten, bei den Probanden, die CBD einnahmen, signifikant reduzierte. Damit kann man attestieren, dass Tieren, die an Krebs leiden, die Einnahme von CBD eine Verlängerung des Lebens in Aussicht stellt.

Cannabidiol Öl für Tiere mit Rheuma?

Eine der schmerzhaftesten Autoimmunerkrankungen, die sowohl Hunde wie auch Katzen massiv in ihrem Bewegungsdrang einschränken kann, ist das Rheuma. Man muss sagen, leider hat die Medizin bislang rund 400 verschiedene Ursachen für die Krankheit diagnostiziert. Die meisten äußern sich in Schmerzen und Entzündungen. In beiden Fällen ist die Behandlung mit CBD eine erfolgversprechende Linderungsmaßnahme.

Wirkung von CBD für Haustiere

Die bereits aufgezählten Wirkungen gelten in der Regel allesamt bei Hunden. Darüber hinaus setzen viele Hundebesitzer auf die positiven Eigenschaften von CBD bei Problemen mit der Haut oder dem Fell ihres vierbeinigen Begleiters. CBD kann gegen Haarausfall helfen und damit das allgemeine Wohlbefinden des Hundes fördern. Neben einer Verbesserung der Fellstruktur wirkt CBD bei Hunden auch auf die Qualität der Nägel.

Wirkung von CBD bei Katzen

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Laut einer Studie[12] leiden 61 % aller Katzen ab einem Alter von sechs Jahren in zumindest einem Gelenk an Arthritis. Ab dem 14 Lebensjahr steigt die Zahl auf 82 %. Diese speziell bei Katzen enorm verbreitete Krankheit lässt sich, wie bereits weiter oben dargelegt, durch CBD lindern. Dies bedeutet, dass Katzenliebhaber ein hohes Maß an Mobilität bei ihren Katzen aufrechterhalten können, selbst wenn ihr Haustier ein fortgeschrittenes Alter erreicht hat.

Wirkung von CBD bei Pferden

Auch bei Reit- und Arbeitspferden sind es Gelenkentzündungen, die das Leben oftmals durch Schmerzen beinahe unerträglich gestalten. Eine Behandlung mit CBD kann hier einem Pferd merklich Linderung verschaffen.

Nebenwirkungen von CBD bei Tieren

Eines vorneweg – CBD macht Tiere definitiv nicht high. Rauschzustände, ähnlich jene nach dem Verzehr von vergorenen Früchten, sind bei Tieren durch die Einnahme von CBD nicht zu befürchten. Bislang sind im Zusammenhang mit Tieren und CBD keine gravierenden Nebenwirkungen aufgetaucht. Man sollte nach der Gabe von CBD bei Tieren aber auch immer auf gewisse Dinge achten. Dazu gehört, ob sich eine gewissen Mundtrockenheit manifestiert. Dies erkennt man an einer leicht gesteigerten Trinkhäufigkeit. Es wurde bei manchen Tieren auch ein erhöhtes Schlafaufkommen beobachtet. Ebenso kam es in Ausnahmefällen auch zu leichten Durchfallerscheinungen.

Falls Tiere an Krebs leiden und einer Chemotherapie unterzogen werden, sollte man mit dem Arzt klären, ob CBD eingenommen werden kann. Der Grund ist, dass die Einnahme von CBD dazu führen kann, dass man die Dosis der Chemo-Medikamente erhöhen muss. Da diese Medikamente aber durchaus einen heftigen Einfluss auf den Tierkörper haben können, kann es in diesen Fällen sinnvoll sein, CBD für die Behandlungsdauer abzusetzen.

Fazit

  • CBD kann vielen Haus- und Nutztieren bei verschiedensten körperlichen wie psychischen Gebrechen helfen. Speziell bei Entzündungserkrankungen kann das Cannabis-Produkt Linderung verschaffen.
  • Was bisher noch unerwähnt blieb, ist, dass CBD auch als wirkungsvoller Ersatz für handelsübliche Antibiotika Anwendung findet. Wenn ein Tier also an einer bakteriellen Krankheit leidet, die durch antibiotikaresistente Keime verursacht wurde, ist CBD ein probates Gegenmittel.


[1] https://rupress.org/jem/article/209/6/1121/41297/Cannabinoids-suppress-inflammatory-and-neuropathic – 03.01.2020

[2] https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0028159 – 03.01.2020

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8257923 – 03.01.2020

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22543671/ – 03.01.2020

[5] https://www.biologicalpsychiatryjournal.com/article/S0006-3223(11)00507-5/fulltext – 03.01.2020

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16698671 – 03.01.2020

[7] https://www.arthritis.org/living-with-arthritis/pain-management/chronic-pain/arthritis-foundation-cbd-guidance-for-adults.php – 03.01.2020

[8] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7413719 – 03.01.2020

[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3057300/ – 03.01.2020

[10] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20505775 – 03.01.2020

[11] https://www.researchgate.net/publication/328012075_Report_of_Objective_Clinical_Responses_of_Cancer_Patients_to_Pharmaceutical-grade_Synthetic_Cannabidiol – 03.01.2020

[12] http://www.vetstreet.com/care/arthritis-in-cats – 03.01.2020

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".