Ist THC legal?

Ist THC legal Beitragsbild

Dass Cannabis für den Privatgebrauch in Deutschland illegal ist, wissen wohl die meisten. Das liegt vor allem am dort enthaltenen THC. Doch ist eigentlich THC legal in Deutschland oder wie kommt es, dass es bspw. CBD Öl mit THC zu kaufen gibt? Und wie sieht es in der Zukunft aus? Diese und weitere Fragen zur Legalität von THC sollen in diesem Artikel beantwortet werden.

Vorher sollte vielleicht kurz die Frage beantwortet werden: Was ist THC? Dazu wendet man sich am besten an unseren Hauptartikel zum Thema THC.

Die Gesetzeslage: Ist THC legal in Deutschland?

Aufgrund seiner psychoaktiven Wirkung unterliegt Tetrahydrocannabinol in Deutschland einer strengen Reglementierung und fällt unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Während der Besitz zum Zwecke des Eigenbedarfs geduldet wird (geringe Menge), sind Anbau und Handel mit THC-haltigen Produkten nur mit spezieller Erlaubnis möglich.

Gesetzlich ist es folgendermaßen im BtMG geregelt[1]:

In Deutschland gehören „Pflanzen und Pflanzenteile der zur Gattung Cannabis gehörenden Pflanzen“ und „Haschisch, das abgesonderte Harz der zur Gattung Cannabis gehörenden Pflanzen“, sowie die Tetrahydrocannabinole Δ6a(10a)-THC, Δ6a-THC, Δ7-THC, Δ8-THC, Δ10-THC, Δ9(11)-THC und ihre stereochemischen Varianten gemäß § 1 Betäubungsmittelgesetz (BtMG) in Verbindung mit der Anlage I des BtMG zu den nicht verkehrsfähigen Betäubungsmitteln, deren Handel und Abgabe verboten ist.

Betäubungsmittelgesetzt BtMG § 1 und Anlage I des BtMG

Weiterhin gilt folgendes für Anbau, Herstellung, Handel[1]:

Anbau, Herstellung, Handel, Einfuhr, Ausfuhr, Abgabe, Veräußerung, sonstige Inverkehrbringung, Erwerb und Besitz von allen Pflanzenteilen des Cannabis sind nur mit Genehmigung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erlaubt und sonst strafbar.

Betäubungsmittelgesetzt BtMG § 29 ff.

 

Medizinalcannabis: THC auf Rezept

Im Januar 2017 wurde das Betäubungsmittelgesetz geändert und seitdem ist in Deutschland THC auf Rezept zugelassen[2]. Aber auch dann herrschen noch strikte Regelungen, Auflagen und Einschränkungen.

Als Voraussetzung[11] wird in § 31 Abs. 6 SGB V festgelegt, dass

1. eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung

a) nicht zur Verfügung steht oder
b) im Einzelfall nach der begründeten Einschätzung der behandelnden Vertragsärztin oder des behandelnden Vertragsarztes unter Abwägung der zu erwartenden Nebenwirkungen und unter Berücksichtigung des Krankheitszustandes der oder des Versicherten nicht zur Anwendung kommen kann,

2. eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf oder auf schwerwiegende Symptome besteht.

Auszug § 31 Abs. 6 SGB V

Zusätzlich werden schwerwiegenden Erkrankungen[11] folgendermaßen definiert:

Welche Erkrankungen als „schwerwiegende Erkrankung“ zu bewerten sind, wird weder im Gesetzestext noch in der Gesetzesbegründung näher ausgeführt. In anderen Kontexten des SGB V wird eine Krankheit jedoch dann als schwerwiegend verstanden, wenn sie lebensbedrohlich ist oder wenn sie aufgrund der Schwere der durch sie verursachten Gesundheitsstörungen die Lebensqualität auf Dauer nachhaltig beeinträchtigt

dazu § 34 Abs. 1 SGB V und § 35 Abs. 2 SGB V

Zusammengefasst dürfen Patienten also nur dann Cannabis-Arzneimittel auf Rezept erhalten, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

  • der Patient ist schwerkrank und leidet unter Schmerzen
  • andere therapeutische Möglichkeiten sind bereits ausgeschöpft
  • oder der Arzt entscheidet, dass therapeutische Alternativen nicht angebracht sind
  • wenn die Einnahme die Symptome oder den Krankheitsverlauf voraussichtlich verbessert

Beispielsweise kann Medizinalhanf verordnet werden bei: Schmerzpatienten, Multipler Sklerose oder bestimmten psychiatrischen Erkrankungen[2]. Auch hier muss man also weiterhin viele Regelungen beachten um nicht gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verstoßen. Die Hürden sind also selbst im Krankheitsfall weiterhin vergleichsweise hoch.

Aktuell gehen Marktschätzungen davon aus, dass in Deutschland rund 80.000 Menschen Cannabis für therapeutische Zwecke verschrieben bekommen, diese zahl beinhaltet Selbstzahler und Privatversicherte[3].

Ist THC eine Droge?

Nachdem wir also die Legalität von THC genauer abgeklärt haben, lässt sich aus den gewonnen Kenntnissen auch die Frage beantworten: Ist THC eine Droge?

Laut des BtMG in Verbindung mit Anlage I gilt THC klar als Betäubungsmittel. Genau wie Pflanzen und Pflanzenteile der Gattung Cannabis und Haschisch ist THC verboten.

THC ist aber nicht per se vollkommen illegal. Während THC-reiche Produkte zwar grundsätzlich vom Handel ausgeschlossen ist, gelten für Erzeugnisse unter bestimmten Voraussetzungen andere Regeln: Produkte, die garantiert weniger als 0,2% THC beinhalten und mit ordnungsgemäßer Anmeldung als EU-Nutzhanf hergestellt worden sind.

Trotzdem muss man beim Konsum von THC-haltigen Produkten vorsichtig sein, vor allem wenn man danach Autofahren will. Denn THC kann bei Drogentests nachgewiesen werden. Für Infos rund um das Thema haben wir den folgenden Artikel:

> ÜBERSICHT: WIE WIRKT CBD BEI KRANKHEITEN <

(60+ Krankheitsbilder zum Aufklappen)

Übersicht: Wie wirkt CBD bei Krankheiten

(Wichtigste Krankheitsbilder zum Aufklappen)

THC in CBD Öl und weiteren Cannabidiol Produkten

Als Ausnahme gilt also die Regel, dass der sogenannte Nutzhanf (auch Industriehanf genannt) einen maximalen Prozentsatz von 0,2% enthalten darf, um verkehrsfähig zu sein. Hierbei wird davon ausgegangen, dass ein Konsum in Mengen, die einen Rausch verursachen, nicht möglich ist. 

Es gelten also folgende Bedingungen: 

  • THC ist nicht freiverkäuflich 
  • THC Öl, THC Liquid, Cannabisöl mit THC oder CBD mit viel THC sind illegal 
  • unter 0,2% THC für Nutzhanfblüten im gewerblichen Handel 
  • freiverkäufliche Produkte dürfen maximal 0,2% THC enthalten[4]

Wie viel THC dürfen CBD Produkte enthalten?

Entsprechend werden auch andere Cannabinoid-Produkte streng reguliert. Mit dieser Information kann man jetzt auch die Frage beantworten: Wie viel THC dürfen CBD Produkte enthalten? CBD Produkte dürfen maximal 0,2% THC enthalten.

Mehr zur Gesetzeslage und Regelungen von CBD Produkten ist in unserem dazugehörigen Artikel zu finden:

Erfahren Sie alles über die wichtigsten Cannabinoide der Cannabispflanze

CBD ist die Abkürzung von Cannabidiol.

Es ist das bekannteste Cannabinoid der Cannabispflanze und ist der Allrounder unter den Wirkstoffen. Es bietet ein großes Potenial und ist gerade sehr gefragt.

Mehr über CBD erfahren

THC ist die Abkürzung von Tetrahydrocannabinol

Zumeist wird von THC dann gesprochen, wenn es um illegale Substanzen geht. Das THC darf in Deutschland nur in sehr kleinen Prozenten in Produkten enthalten sein. Wird es zu viel, dann ist das Produkt eine Droge und wirkt auch berrauschend. Grundsätzlich ist THC aber auch ein Cannabinoid der Cannabispflanze und kann sehr gute Wirkungen haben.

Mehr über THC erfahren

CBG steht für Cannabigerol.

CBG ist die sogenannte "Mutter aller Cannabinoide". Das kommt daher, dass aus CBG viele andere Cannabinoide "entwachsen" können. Die Wirkungen des Heilstoffes sind vielfältig und deshalb gibt es auch schon einige CBG Produkte am Markt.

Mehr über CBG erfahren

CBC ist die Abkürzung von Cannabichromen

Bislang wurden im Cannabis 113 sogenannte Cannabinoide entdeckt. Einer davon ist das Cannabichromen. CBC unterstützt die schmerzlindernde Wirkung anderer Hanfprodukte. CBC wirkt unter anderem beruhigend und antibiotisch auf den Organismus.

Mehr über CBC erfahren

CBN steht für Cannabinol.

Erst in der letzten Erntephase der Cannabispflanze. Es ist ebenfalls ein Cannabinoid. Erst wenn die getrocknete Pflanze mit Sauerstoff längere Zeit in Berührung kommt, wird es produziert. Deshalb ist Cannabinol oftmals in Cannabisprodukten enthalten. CBN wird ebenfalls eine positive Wirkung zugesprochen.

Mehr über CBN erfahren

Erfahren Sie alles über die wichtigsten Cannabinoide der Cannabispflanze

CBD ist die Abkürzung von Cannabidiol.

Es ist das bekannteste Cannabinoid der Cannabispflanze und ist der Allrounder unter den Wirkstoffen. Es bietet ein großes Potenial und ist gerade sehr gefragt.

Mehr über CBD

THC ist die Abkürzung von Tetrahydrocannabinol

Das THC darf in Deutschland nur in sehr kleinen Prozenten in Produkten enthalten sein. Wird es zu viel, dann ist das Produkt eine Droge und wirkt auch berrauschend. Grundsätzlich ist THC ein Cannabinoid der Cannabispflanze, dass sehr gute Wirkungen haben kann.

Mehr über THC

CBG steht für Cannabigerol.

CBG ist die sogenannte "Mutter aller Cannabinoide". Das kommt daher, dass aus CBG viele andere Cannabinoide "entwachsen" können. Die Wirkungen des Heilstoffes sind vielfältig und deshalb gibt es auch schon einige CBG Produkte am Markt.

Mehr über CBG

CBC ist die Abkürzung von Cannabichromen

Bislang wurden im Cannabis 113 sogenannte Cannabinoide entdeckt. Einer davon ist das Cannabichromen. CBC unterstützt die schmerzlindernde Wirkung anderer Hanfprodukte. CBC wirkt unter anderem beruhigend und antibiotisch auf den Organismus.

Mehr über CBC

CBN steht für Cannabinol.

Erst in der letzten Erntephase der Cannabispflanze. Es ist ebenfalls ein Cannabinoid. Erst wenn die getrocknete Pflanze mit Sauerstoff längere Zeit in Berührung kommt, wird es produziert. Deshalb ist Cannabinol oftmals in Cannabisprodukten enthalten. CBN wird ebenfalls eine positive Wirkung zugesprochen.

Mehr über CBN

CBDa steht für Cannabinolsäure.

Ein dem Cannabidiol (CBD) sehr nahes Cannabinoid ist das sogenannte „CBDa“ (Cannabidiol acid). Es handelt sich hierbei um eine saure Vorstufe des CBD. Studien zeigen, dass auch CBDa bei einer Vielzahl von Krankheiten positive Effekte erzielen kann.

Mehr über CBDa

CBGa steht für Cannabigerolsäure.

CBGa gilt in der Fachwelt als der Ausgangspunkt für die Vorprodukte der Cannabis-Inhaltsstoffe CBD oder auch THC. Oft wird CBGa auch “die saure Form von CBG” genannt.

Mehr über CBGa

THCv steht für Tetrahydrocannabivarin.

Dieser Hanfwirkstoff ist noch relativ unerforscht. Aktuell gehen Forscher davon aus, dass es einen aktivierenden und energetischen Rausch auslösen kann. 

Mehr über THCv

Cannabis weltweit - Wo ist THC legal?

In vielen Ländern weltweit ist THC zu medizinischen Zwecken bereits etabliert. Aber neben der medizinischen Nutzung ist auch der Freizeitgebrauch in den letzten Jahren vermehrt legalisiert worden. Sowohl in den USA als auch in Kanda ist THC bereits legal, und auch in Europa werden in diversen Ländern bereits große Schritte in Richtung Legalisierung von Cannabis unternommen. Wo genau kann man bereits legal THC konsumieren? Und in welchen Ländern handelt es sich noch um eine Straftat?

Map-of-world-cannabis-laws

Grafik: THC Legalität weltweit [5]

blau – legal
orange – entkriminalisiert
rosa – keine zwingende Strafverfolgung
rot – illegal
grau – keine Information

USA und Kanada: THC legal für Jedermann?

Besonders zu beachten ist auch, dass Deutschland inzwischen hinter die USA zurückgefallen ist, denn dort ist der Freizeitgebrauch von Cannabis mittlerweile in vielen Bundesstaaten legalisiert worden.

Auch Kanada hat Cannabis seit Ende 2018 legalisiert. Studien, die sich mit einem potentiellen Anstieg des Cannabiskonsums in Kanda befassen, zeigen schon erste Ergebnisse. Mehr zu einer dieser Studien gibt es hier zu lesen: Kanadische Studie zur Cannabis-Legalisierung

Wo sonst sind Cannabis und THC legal?

Sowohl in Europa als auch weltweit ist der THC Konsum zu Freizeitzwecken teilweise legalisiert worden. In Portugal ist beispielsweise bereits 2001 der Konsum und Besitz von Cannabis entkriminalisiert worden; erst ab einem Besitz von über 25 Gramm kann es zu Gefängnisstrafen kommen.

Luxemburg ist einer der europäischen Vorreiter, was Legalisierung von Cannabis angeht. Dort exisiert seit 2018 die Idee, Cannabis vollständig zu entkriminalisieren und 2021 soll Anbau und Besitz von THC für den persönlichen Konsum überhaupt kein Problem mehr darstellen.

Trotzdem bleibt in vielen Ländern in Europa der Anbau und Verkauf von Cannabis illegal. Immerhin haben viele Länder den Konsum und Besitz von geringen Mengen entkriminalisiert, sodass der Besitz von THC oft auf keine Straftat sondern nur auf eine Ordnungswidrigkeit herausläuft[6].

Medizinisches Cannabis weltweit

Die Legalisierung von medizinischem Cannabis macht weltweit zwar große Schritte nach vorne, es gibt allerdings immer noch Länder, die sich selbst gegen Cannabis zum medizinischen Gebrauch wehren. Unter anderem gehören dazu auch progressive Länder wie zum Beispiel Schweden und Island.

Auch in der Europäischen Union gibt es noch keine klare Position zum Thema Legalisierung von medizinischem THC. Manche Mitglieder zeigen kein großes Interesse an einer Legalisierung, andere haben es schon legalisiert oder stehen kurz davor.

Map-of-world-medical-cannabis-laws

Grafik: Legalität Medizinalcannabis weltweit [5]

grün – legal (verschreibungspflichtig)
blau – legal auch für den Freizeitgebrauch

Jetzt haben wir den Rahmen ein bisschen abgesteckt. Während die Legalisierung von THC weltweit also große Schritte macht, vergleichen wir das noch mal mit Deutschland.

Aussicht: Wird THC legal in Deutschland?

Die Frage, ob THC zum Freizeitgebrauch in Deutschland legal wird, bleibt aktuell offen. Es gibt Bestrebungen von diversen Parteien und immerhin ist es in Deutschland möglich, THC auf Rezept zu erhalten.

Dennoch gibt es viele Gründe, die erstmal gegen eine baldige Legalisierung von Cannabis zum Freizeitgebrauch spricht. Dazu gehören unter anderem fehlende Grundlagen, zum Beispiel die Überführung von Kleinbesitzmengen aus dem Strafrecht ins Ordnungsrecht. So würde der Besitz von THC nur noch eine Ordnungswidrigkeit darstellen, und keine Straftat. Außerdem müsste die Politik vor einer Legalisierung für den Straßenverkehr bestimmte THC Grenzwerte festlegen. Und das ist noch nicht in Aussicht[8]. Polizeigewerkschaften warnen außerdem vor einer Legalisierung[9].

Bisher hätten wir gesagt: Für eine THC Legalisierung sieht es schlecht aus in Deutschland. Trotzdem scheint es zu einer Legalisierung von Cannabis kommen. Die Ampel-Koalition könnte es möglich machen, denn sie hat sich schon im Vorfeld der Regierungsbildung darauf geeinigt. So hat auch schon SPD-Politiker Karl Lauterbach in einem Interview für eine kontrollierte Abgabe an Erwachsene plädiert[10].

Allerdings scheint es aktuell keine Bewegung im Plan, THC zu legalisieren, zu geben.

Geschichte der Cannabis Legalität in Deutschland

Das “Cannabisverbot” gibt es schon lange: 1929 wurde es vom deutschen Reichstag beschlossen! Und zwar in Form eines geänderten Opiumgesetzes.

Zu Beginn der 1970er-Jahre wurden in vielen Ländern weltweit Gesetze zu Drogen und insbesondere Cannabis verschärft. In den USA begann mit Nixon der so genannte „War on Drugs“. Währenddessen wurde 1971 in Deutschland das Opiumgesetz durch das Betäubungsmittelgesetz ersetzt. Durch dieses rückten neben den Händlern dann auch die Konsumenten verstärkt in den Fokus der Strafverfolgung. Diese Entwicklung führte zur aktuellen Lage der Cannabis Legalität in Deutschland[7].

Erfahren Sie mehr über CBD Produkte

Erfahren Sie mehr über CBD Produkte

info icon

Fazit

 Die 3 Parteien (SDP, FDP und Grüne) der Ampel-Koalition haben sich in unterschiedlichem Ausmaß für die Legalisierung von Cannabis ausgesprochen und diese in den Sondierungsverhandlungen beschlossen. Wann es dann wirklich zu einer Legalisierung kommt, bleibt abzuwarten.

HÄUFIGE FRAGEN ZUR LEGALITÄT VON THC

Ist THC legal in Deutschland?

Nicht in großen Mengen und nicht freiverkäuflich. THC kann zwar in bestimmten Situationen vom Arzt verschrieben werden und CBD Produkte dürfen bis zu 0,2% THC enthalten, größere Mengen Cannabis zu besitzen ist in Deutschland aber nicht möglich.

Wann darf mein Arzt THC verschreiben?

Ein Arzt darf THC nur verschreiben, wenn der Patient schwerkrank ist und unter Schmerzen leidet. Außerdem müssen andere therapeutische Möglichkeiten bereits ausgeschöpft oder laut behandelndem Arzt nicht angebracht sein und die Einnahme muss Symptome oder Krankheitsverlauf voraussichtlich verbessern.

Wird THC in Zukunft legal?

Mit der Ampel-Koalition sehen wir durchaus eine Chance, dass THC legalisiert werden könnte. Die Politiker der SPD, FDP und Grünen haben sich bereits unterschiedlich stark, aber positiv zu dem Thema geäußert.

Über den Autor

Hendrik ist aus dem Team rund um CannaTrust nicht mehr wegzudenken. Er ist nicht nur der Kopf hinter der Idee CannaTrust, sondern engagiert sich mit Leidenschaft und Hingabe rund um die Aufklärung im Bereich CBD und andere Cannabinoide. Als Gründer und CEO von CannaTrust verfügt er über ein enorm breites Wissen in diesen Bereichen, welches er bereitwillig mit allen Interessierten teilt.