Krankheiten

CBD bei Borreliose

Borreliose und CBD Wirkung
Geschrieben von Stefan K.

Borreliose ist eine bakterielle Krankheit, die von Zecken übertragen wird. Eigentlich Lyme-Borreliose genannt, greifen bei der Krankheit diese Bakterien in drei unterschiedlichen Stadien die Organe des Betroffen an. In Deutschland erkranken pro Jahr durchschnittlich zwischen 200.000 und 220.000 Menschen neu an Borreliose. Überträger sind in der Regel die erwähnten Zecken, aber es wurden auch schon Fälle gemeldet, bei denen die Bakterien durch Pferdebremsen oder Stechmücken übertragen wurden.

Borreliose: CBD als Möglichkeit

CBD kann in Fällen von Borreliose hilfreich und lindernd wirken. Vielfach wird die Theorie vertreten, dass ein starkes Immunsystem gegen die Infektion hilft. Dieses wird unter anderem gesteuert und reguliert über das Endocannabinoidsystem. Wie der Name schon vermuten lässt, docken dort CBD-Rezeptoren an und stärken somit das Immunsystem.

Ursachen von Borreliose

In Deutschland, wie in der gesamten nördlichen Hemisphäre, wird Borreliose am meisten durch Zeckenbisse übertragen. Das renommierte Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass rund 6 bis 35 % aller Zecken in Deutschland die Bakterien für eine Borreliose-Erkrankung in sich tragen.

Viele Menschen nehmen an, man könne sich mit von Zecken übertragenen Borrelien nur im Wald oder in einer Wiese anstecken, aber das ist in Zeiten von zunehmender Ausbreitung von Städten passe. Städte grenzen auch an Wälder, und in dortigen Gärten, besonders in den Büschen, befinden sich laut des Robert-Koch-Instituts vermehrt auch Zecken. Damit sind die Städte ebenso ein Gefährdungsgebiet wie die Wälder. Mediziner schätzen, dass in Deutschland nur rund jeder 100. Zeckenbiss zu einer echten Erkrankung führt.

Borreliose- Symptome

Wenn aber doch einmal ein Zeckenbiss die Krankheit auslöst, dann entwickeln sich oft leichte bis schwere Symptome. Diese können wie folgt aussehen:

  • Zu ersteren zählen Rötungen um den Biss herum,
  • körperweite Schmerzen,
  • Fieber,
  • Müdigkeit,
  • separate Kopfschmerzen
  • leichter Mobilitätsverlust in den Muskeln und den Gelenken.

Zu den schweren, manchmal auch dauerhaften, Symptomen bei Borreliose gehören:

  • Arthritis,
  • Gelenkschmerzen,
  • Schädigung des Nervensystems,
  • Meningitis,
  • Nervosität,
  • Depressionen,
  • Ängste oder auch Verwirrtheit.

Hier kann CBD in seinen Darreichungsformen CBD Öl, CBD E-Liquide, CBD Salben oder CBD Cremes helfen. CBD bei Borreliose hilft zum Beispiel bei Arthritis, lindert Gelenkschmerzen und wirkt unter anderem bei Depressionen gemütserhellend.

Wie Borreliose-Mittel wirken

Je früher man eine Borreliose erkennt, desto besser. Im Frühstadium werden von Ärzten meist antibiotische Behandlungen durchgeführt. Dabei werden beispielsweise häufig Tetracycline oder Amoxicillin verschrieben. Diese greifen die Erreger an.

Bei Betroffenen im Spätstadium der Krankheit werden überwiegend Antibiotika eingesetzt. Diese können allerdings bei einer langfristigen Therapie zu einer Antibiotikaresistenz führen. Studien legen nahe, dass CBD als sehr effektive Alternative zu herkömmlichen Antibiotika verwendet werden kann. Eine australische Studie[1] publizierte Ergebnisse, die den Schluss, CBD könne auch als Antibiotika (auch bei Borreliose) angewandt werden, zulässt.

CBD bei Borreliose – Wie Cannabidiol wirkt

In der angesprochenen Studie wird dezidiert darauf verwiesen, dass man aktuell in Krankenhäusern oftmals zu schnell und in einem zu großen Rahmen reguläre Antibiotika verwenden würde, obwohl zum Beispiel gar keine bakterielle, sondern eine virale Infektion vorliege. Durch diesen massierten Einsatz geschieht es immer häufiger und auch immer schneller, dass Bakterien gegen die viele Antibiotika resistent werden. Dieser Entwicklung kann durch den Einsatz von CBD bei Borreliose als Antibiotika-Alternative entgegengewirkt werden.

Als Nahrungsergänzungsmittel kann CBD bei Borreliose laut einigen renommierten Studien die Qualität des Alltags der Betroffenen verbessern. Ein Beispiel dafür liefert eine Studie[2], die sich neben der antibakteriellen Wirkung von CBD bei Borreliose auch auf die Symptome Schmerzen, Kopfschmerzen und Übelkeit fokussierte. Da CBD bei Borreliose das Immunsystem stärkt, krampflösend wirkt und es den Betroffenen ermöglicht, Depressionen, Ängste und ihre Nervosität in den Griff zu bekommen, wird Cannabidiol mittlerweile von vielen Fachärzten bei Borreliose in die therapeutischen Maßnahmen mitaufgenommen.

Dass CBD bei Borreliose erfolgreich die dafür verantwortlichen Bakterien bekämpfen kann, zeigte eine im Jahr 2008 publizierte Studie[3] der „The American Chemical Society and American Society of Pharmacognosy“. Dabei wurde nicht nur die Wirksamkeit gegen die Lyme-Borreliose dargelegt, sondern, und das ist für viele Betroffene besonders wichtig, auch gezeigt, dass CBD bei Borreliose auch gegen bereits antibiotikaresistente Keime Wirkung gezeigt hat.

Natürlich gibt es nicht nur empirische Studien, auch Erfahrungsberichte von CBD-Anwendern geben den Betroffenen Mut. So berichtet eine Patientin, dass sie durch das kontinuierliche Rauchen von CBD-Liquiden über einen E-Vaper (E-Zigarette) es geschafft hat, die Anfälle, die durch Borreliose verursacht wurden, zu reduzieren.

Borrelliose-CBD
Der Konsum einer E-Zigarette kann helfen, Anfälle zu reduzieren.

CBD bei Borreliose kann neben der Bekämpfung der Bakterien selbst auch dazu beitragen, viele Symptome besser in den Griff zu bekommen. So löst Borreliose oftmals eine Schädigung des Nervensystems aus. Hierbei vermuten einige Forscher, dass CBD helfen kann, da es ein Mittel zum Schutz der Nerven darstellt. Eine der wichtigsten Eigenschaften von CBD, auch bei Borreliose, ist es, dass es schmerzlindernd und schmerzhemmend wirkt. So werden zum Beispiel Gliederschmerzen effektiv gelindert.

Die positiven Effekte[4], die CBD bei Migräne oder auch Kopfschmerzen hat, können auch vielfach die Symptome bei Borreliose lindern.

Fazit

  • Eine Borreliose-Behandlung mit CBD hat nicht nur unterstützende, sondern im Fall von antibiotikaresistenten Auslösern auch eine bekämpfende Funktion.
  • Neben den wissenschaftlichen Studien sind es letztendlich die positiven Rückmeldungen von Betroffenen, die CBD bei Borreliose eingenommen haben, die die Hoffnung bei auch anderen Betroffenen erhellt.
  • Viele Ärzte sind der fundierten Meinung, dass man CBD in Kombination mit pharmazeutischen Antibiotika durchaus auch gegen Borreliose verwenden kann.


[1] https://www.ganjapreneur.com/study-cbd-potential-potent-antibiotic/ – 16.09.2019

[2] https://link.springer.com/article/10.1186/s40538-018-0125-0 – 16.09.2019

[3] https://pubs.acs.org/doi/10.1021/np8002673 – 16.09.2019

[4] https://www.springermedizin.de/patterns-of-medicinal-cannabis-use-strain-analysis-and-substitut/15790304 – 16.09.2019

Weitere Studien

https://pubs.acs.org/doi/full/10.1021/np8002673

http://www.stcm.ch/en/files/paper_izzo_tips_2009.pdf

http://www.murakamicentreforlyme.org/

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".