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Herzprobleme

CBD bei Herzproblemen
Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Herzproblemen

Leider gelten unter Medizinern die Kardiologen als eine der meist beschäftigten Ärzte in westlichen Industrienationen. Herzspezialisten werden deswegen so häufig gebraucht, weil Herzprobleme eine der häufigsten Krankheits- oder auch Todesursachen darstellen.

Das Herz ist ein Hohlmuskel, der bei uns Menschen wie bei den meisten anderen Lebewesen dafür zuständig ist, das Blut im Körper zirkulieren zu lassen. Damit werden alle Organe mit dem so transportierten lebenswichtigen Sauerstoff versorgt.

Ursachen für Herzprobleme gibt es viele. CBD bei Herzproblemen kann immer dann hilfreich sein, wenn sich diese Probleme zum Beispiel aus Entzündungen oder Stoffwechselstörungen heraus entwickeln. CBD hilft gegen Herzprobleme besonders gut, wenn man den sogenannten Entourage-Effekt des CBD, also das gemeinsame Wirken des vollen Inhaltsspektrums des Cannabis, zur Entfaltung kommen lässt. Dabei ist wichtig zu erwähnen, dass für CBD Öle, CBD Liquide, CBD Cremes oder auch CBD Salben nur legaler Nutzhanf verwendet wird, bei dem der Anteil an THC unter 0,2 Prozent liegt. CBD hat im Gegensatz zum THC keine psychoaktiven Wirkungen, macht nicht süchtig und verursacht auch keine Rauschzustände.

Ursachen von Herzproblemen

Ursächlich für Herzprobleme können viele Dinge sein. Darunter fallen neben psychischen Störungen auch Erkältungen, Tabakkonsum, angeborene Herzfehler, Fettleibigkeit oder auch Entzündungen. Herzkrankheiten reichen von A wie Akutes Koronarsystem bis Z wie Zyanotischer Herzfehler. Dazwischen liegen viele Möglichkeiten, wie das Herz gestört, geschädigt oder angegriffen werden kann.

CBD bei Herzproblemen kann immer dann sinnvoll eingesetzt werden, wenn zum Beispiel eine Entzündung vorliegt, da CBD unter anderem entzündungshemmend wirkt. CBD gegen Herzprobleme kann aber auch präventiv eingesetzt werden.

Eine weitere häufige Ursache von massiven Herzproblemen ist starker Stress. Dabei kann der Herzmuskel durch Überbelastung geschädigt werden. CBD bei Herzproblemen, die durch Stress verursacht werden, kann durch seine beruhigende Wirkung dabei helfen, dass sich dieser schädliche Stress vermindert.

Wie Mittel gegen Herzprobleme wirken

Spezielle Mittel und Medikamente für Herzprobleme zu nennen ist nicht einfach, da es eine Vielzahl an Ursachen und Krankheitsbildern rund um das Herz gibt. Daher können wir hier nur einige der häufigsten Ursachen mit den dafür verwendeten Mittel und Medikamenten nennen.

So wird die bereits erwähnte Fettleibigkeit als ein massiver Auslöser bestimmter Herzprobleme angesehen. Gegen Fettleibigkeit werden oft Adipositas-Medikamente wie zum Beispiel Orlistat verschreiben. Dieses Mittel führt dazu, dass Fette im Magen und im Dünndarm nicht gespalten werden. Damit bleiben sie zu groß, um durch die Darmwand direkt in den Blutkreislauf und somit in Richtung Herz zu gelangen.

Ein weiterer Faktor bei Herzproblemen ist übermäßiger akuter oder chronischer Stress. In beiden Fällen kann es zu einem erhöhten Blutdruck kommen. Vor allem chronischer Stress kann neben psychischen Folgen zu Herzproblemen führen. Antidepressiva, Betablocker oder auch Antihistaminika werden von Fachärzten des Öfteren dagegen verschrieben. Speziell wenn Stress zu Herzproblemen führt, kann CBD als Mittel nicht nur die Stimmung des Betroffenen aufhellen, CBD gegen Herzprobleme wirkt auch allgemein beruhigend auf das Gemüt und ist somit stresshemmend.

CBD bei Herzproblemen – wie Cannabidiol wirkt?

Bevor Sie bei Herzproblemen ein Mittel, ein Medikament oder etwas anderes nehmen, sollten Sie mit einem Facharzt darüber sprechen. CBD bei leichten Herzproblemen hat das Potential, die Symptome erheblich abzumildern.

Entzündliche Krankheiten, die das Herz oder auch das gesamte Herz-Kreislauf-System betreffen, können unter anderem von Entzündungen im gesamten Körper des Menschen ausgehen. Sogar Entzündungen in den Extremitäten oder im Dentalbereich können das Herz schädigen und somit zu ernsthaften Folgen führen. CBD bei Herzproblemen setzt unter anderem hier an, da CBD entzündungshemmend wirkt. Viele Studien[1], die sich mit diesem Thema auseinandergesetzt haben, bestätigen diese Eigenschaft des CBD bei Herzproblemen. Zusammenfassend kann man sagen, dass speziell bei Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) CBD seine lindernde Wirkung zeigt. Die sogenannten CD3- sowie CD4-Lymphozyten-Werte nahmen bei den Versuchen durch die Verwendung von CBD dauerhaft ab. Im Endeffekt kann sich durch den Einsatz von CBD gegen Herzprobleme das Herzgewebe schneller und langfristig besser erholen.

In der Vorbeugung von Krankheiten rund um das Herz-Kreislauf-System kommen CBD Öle, CBD Liquide sowie CBD Salben und CBD Cremes immer wieder zum Einsatz. Die CBD Produkte können bei Herzproblemen die Risikofaktoren entweder minimieren oder manche sogar ganz hemmen. Nicht nur, dass Stress durch CBD abgebaut und bei Fettleibigkeit der Appetit reguliert wird, in US-amerikanischen Studien, die von den 1970er bis in die späten 2010er Jahre durchgeführt wurden, konnten Zusammenhänge zwischen CBD und anderen Cannabisprodukten bei kardiovaskulären Erkrankungen geschlussfolgert werden.

Sogar bei autoimmuner Herzmuskelentzündung scheint CBD seine positiven Eigenschaften zu entfalten. Einer Studie[2] zufolge kann CBD hierbei sowie auch bei anderen Autoimmunerkrankungen und bei Organtransplantationen dazu beitragen, Fehlfunktionen des Herzmuskels abzumildern. Hinzu kommt, dass CBD bei Herzproblemen als sogenanntes Antioxidans wirken kann. Dieses bekämpft sogenannte freie Radikale, die in einem Übermaß im Körper dazu führen können, dass Zellschäden, auch am Herzen, entstehen können.

Wer unter kurz aufflammenden, Herzschmerzen leidet, kann anstatt oder zusätzlich zu Schmerzmittel, und nach Absprache mit einem Arzt, auch CBD einnehmen. CBD hat eine nachgewiesene schmerzlindernde Wirkung. Zusätzlich dazu kann CBD Schmerzen auch soweit dämpfen, dass die Stärke und die Dosis anderer Schmerzmedikamente drastisch gesenkt werden können. Somit arbeitet CBD effektiv gegen eine mögliche Schmerzmittelabhängigkeit auch bei Herzproblemen an.

Fazit

  • Wer sich nach Absprache mit dem Haus- oder Facharzt dazu entschließt, die positiven Eigenschaften von CBD bei Herzproblemen für sich nutzbar zu machen, kann dadurch signifikant das Risiko von Entzündungen verringern, und sogar bei bereits bestehenden Entzündungen CBD als Mittel dagegen verwenden.
  • Herzprobleme, die durch Stress oder ähnliche Faktoren ausgelöst wurden, können mit CBD abgemildert werden, denn CBD wirkt auch bei Herzproblemen aufhellend auf das Gemüt. Damit können auch Symptome wie Depressionen nach einem Herz- oder Schlaganfall besser bewältigt werden.


[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26772776 – 23.09.2019

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26772776 – 23.09.2019

Weitere Studien

http://heart.bmj.com/content/97/24/e8.9.abstract?cited-by=yes&legid=heartjnl;97/24/e8-q

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22670794

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20590615

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21144973

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24853683

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17890433

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Endocannabinoids+acting+at+cannabinoid-1+receptors+regulate+cardiovascular+function+in+hypertension

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17445087

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25569804

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".