Krankheiten

Alzheimer

Geschrieben von Elena E.

CBD bei Alzheimer – Eine natürliche Therapieform

Man vergisst wo der Schlüssel liegt, sucht die Sonnenbrille, trägt sie währenddessen im schlimmsten Fall die ganze Zeit auf dem Kopf oder verwechselt den ein oder anderen Namen im Verwandtenkreis. Keine Angst, nicht jede kognitive Zerstreutheit ist ein Hinweise auf Alzheimer. Dennoch macht sich die Demenzerkrankung schleichend bemerkbar. So sind es anfangs kleine Lappalien der Vergesslichkeit, die mit zunehmender Erkrankung zu Verhaltens- und Persönlichkeitsveränderungen führen.

Alzheimer ist in der Gesellschaft weit verbreitet. Bis heute ist keine krankheitslösende Behandlung in Sicht. Zwar können Therapien und Medikamente Beschwerden lindern, die Krankheit selbst kann nicht geheilt werden. CBD bei Alzheimer ist ein Thema, welches in letzter Zeit immer wieder aufkommt. Wie Studien ergeben haben, kann Cannabidiol nämlich womöglich das Fortschreiten von Alzheimer verzögern und den Betroffenen zu einer besseren Lebensgrundlage verhelfen.

Alzheimer  – Woher kommt die Erkrankung?

Demenz beeinträchtigt mehr als 35 Millionen Menschen weltweit. Eine der verbreitetsten Formen dieser Erkrankung ist Alzheimer (AD). Die Ursachen der neurodegenerativen Erkrankung sind umstritten und bis heute nicht vollständig geklärt. Dennoch wird Alzheimer oft auf Genetik, Entzündungen des Nervengewebes und/oder auf Ablagerungen im Gehirn zurückgeführt. Bei letzterem passiert im Körper Folgendes: Körpereigene Zellen werden im Gehirn durch die sogenannten senilen Plaques Ablagerungen lahmgelegt. Diese lahmgelegten Zellen werden behindert, Informationen an das Nervensystem weiterzuleiten.

Alle bisher untersuchten Alzheimer-Ursachen führen zu Gedächtnisverlust und Verhaltensänderungen. Die Symptome von Alzheimer sind vor allem durch kognitive Beeinträchtigungen geprägt. Zunächst leidet das Kurzzeitgedächtnis des Betroffenen, später das Langzeitgedächtnis unter der Krankheit. Die Degeneration der Gehirnzellen ruft depressive Verstimmungen, Aggressionszustände und Psychosen hervor. Der Antrieb fehlt und der Leidtragende zieht sich zurück.

Konzentrationsschwierigkeiten und ein verringertes Urteilsvermögen, bis hin zu einem degradierten sprachlichen Ausdruck sind Stationen der Alzheimer Symptome. Die Verhaltens- und Persönlichkeitsstörungen führen im schlimmsten Fall zu kompletter Orientierungslosigkeit. Das Leben kann von dem Betroffenen selbst nicht mehr bestritten werden.

Konventionelle Therapiemaßnahmen – Kann man Alzheimer heilen?

Ganz klare Antwort der Wissenschaft: Nein. Alzheimer ist als Krankheit nicht heilbar. Dennoch versprechen einige Therapiemaßnahmen Erfolge in der Eindämmung der Symptome und eine Verzögerung des Fortschreitens der Erkrankung. Nicht allzu häufig liest man in Fachartikeln, die Krankheit lasse sich nicht aufhalten, die Symptome aber eindämmen. An dieser Stelle kann CBD bei Alzheimer helfen.

Üblicherweise unterscheidet man in der konventionellen Schulmedizin unter der Therapie mit Medikamenten und der nicht-medikamentösen Therapieform.

In der Alzheimer-Medizin werden meist Cholinsterase-Hemmer oder Memantine eingesetzt, um die Krankheit aufzuhalten. Diese sollen die Neurotransmitter im Gehirn auffordern, wieder zu normalem Verhalten zurückzukehren. Wie man weiß, funktioniert diese Therapiemaßnahme nur latent.

Antidementia, Antidepressiva und Neuroleptika sollen bei mit Alzheimer erkrankten Patienten die Krankheitsform verzögern und Symptome lindern. Die verschiedenen Medikamente aus der Schulmedizin sind dabei aber mit diversen Nebenwirkungen versehen. So führen Neuroleptika zwar zu einer Verbesserung von auffälligen Verhaltensmustern und dämmen Aggressivität, Schlafstörungen und Wahnvorstellungen ein, bringen aber gleichzeitig eine Verschlechterung der kognitiven Leistungen einher. Eine natürliche Variante von Alzheimer Medikamenten erscheint in Form des Ginkgo Biloba. Es gibt Hinweise darauf, dass der Extrakt des Ginkgo Baums für ein besseres Denk- und Erinnerungsvermögen sorgt.

Alzheimer Symptomen kann mit nicht-medikamentösen Behandlungstherapien entgegen gewirkt werden. Wichtig ist es, den Alltag des Patienten zu bestärken, die Sinnesorgane in Anspruch zu nehmen und das Gedächtnis zu trainieren. Diverse Therapieformen präsentieren sich derzeit offen gegenüber Alzheimer. Kognitives Training, Erinnerungsübungen, Physio-, Ergo- und Verhaltenstherapien stehen dabei wesentlich im Mittelpunkt.

CBD bei Alzheimer – Wie wirkt Cannabidiol im Krankheitsverlauf ?

CBD bei Alzheimer nimmt in verschiedenen Stadien der Krankheit eine positive Rolle ein. Schon heute wissen wir, dass das natürliche CBD neuronal stimulierend, antioxidativ und entzündungshemmend wirken kann. Bei richtiger Dosierung sogar ohne Nebenwirkungen.

  • 1. CBD Öl ist kein Wundermittel, kann aber helfen!

    Cannabis und der darin enthaltene Stoff "CBD" ist sicherlich kein Wundermittel, aber für viele Menschen ein natürliches Hilfsmittel bei über 65 verschiedenen Krankheitsbildern. CBD ist noch recht unerforscht, aber viele Wissenschaftler, Ärtze und Apotheker entledigen sich des Cannabis-Stigmas und erforschen die möglichen Wirkungen von Cannabidiol. Wichtig ist hier immer: Es kann helfen - muss aber nicht.

  • 2. CBD spricht das Endo-Cannabinoid-System an

    Kein Mensch nimmt CBD ohne Grund ein! CBD gehört zu der Gruppe der Cannabinoiden, die in vielen verschiedenen Pflanzen und Lebensmitteln natürlicher Weise vorkommen. Diese Cannabinoide sprechen das Endo-Cannabinoid-System an, welches jeder Mensch besitzt. Über verschiedene Rezeptoren innerhalb dieses Systems werden dann die verschiedenen Baustellen im Körper natürlich reguliert, erneuert und repariert.

  • 3. Auch in der Muttermilch ist CBD enthalten!

    In einer Studie von 2017 wurde belegt, dass Cannabinoide nicht nur natürliche Bestandteile der Cannabis-Pflanze sind, sondern dass sie schon in der Muttermilch vorkommen. Sie sind nicht nur für wichtige neurologische Wachstumsphasen wertvoll, sondern haben noch weitere erstaunliche Funktionen. Ohne die Cannabinoide der Milch würden die Babys nicht mehr hungrig sein und weniger saugen! Erstaunlich, aber wahr.

  • 4. CBD ist der Allrounder unter den Cannabinoiden

    Obwohl jedes Cannabinoid für sich selber spezielle Wirkungsmechanismen hat und nicht ohne Grund besteht, ist CBD der Allrounder unter den Cannabinoiden. So kann es nicht nur entzündungshemmend, sondern unter anderem auch das Zellwachstum von kranken Zellen hemmen, anxiolytisch oder immunsuppressiv wirken. Somit empfiehlt es sich immer CBD zu sich zu nehmen und ergänzend dazu (z.B. in einem Vollspektrum Öl) auch andere Cannabinoide wirken zu lassen.

  • 5. CBD macht nicht high und bekämpft das THC

    Cannabidiol ist der sogenannte Antagonit des THC´s. THC steht für Tetrahydrocannabinol. Es wirkt psychoaktiv und ist in gezüchteten Cannabisblüten enthalten. Das CBD wirkt dabei gegen das "high" Gefühl. So ist in CBD Produkten nicht nur lediglich ein Spurenelement an THC (weniger als 0,2% THC) enthalten, sondern durch den hohen CBD Gehalt wird das "high" komplett eingedämmt. Auf diese Weise sind CBD Produkte völlig legal und für den Alltag geeignet.

  • 6. Die WHO hält CBD für unbedenklich

    Die Welt-Gesundheits-Organisation - WHO - hält CBD in einem kritischen 27-Seiten-Report für unbedenklich. So heißt es: „Reines CBD und Produkte daraus mit weniger als 0,2 % THC-Gehalt werden in keiner Weise in die Drogenkonventionen aufgenommen“. Als Grund wird genannt, dass bei CBD keine Gefahr der Abhängigkeit besteht und es kein Missbrauchspotenzial gibt. CBD ist somit genauso unbedenklich wie Wasser!

  • 7. CBD ist kein Dopingmittel und wird im Profisport genutzt

    Aufgrund seiner positiven Eigenschaften kann CBD zum Beispiel Entzündungen lindern oder die Regeneration fördern. Auf diesen Gründen nutzen vornehmlich in den USA viele Profisportler aus dem Football, Basketball oder Kampfsportarten das legale CBD. So gibt es sehr bekannte Profisportler, die für diese Präperate werben. Im August 2019 sorgte UFC Champion Nate Diaz für Aufsehen, als er vor einem Kampf einen CBD Joint rauchte und dies völlig legal war. CBD ist auf der Dopingliste der Welt-Anti-Doping-Agentur explizit ausgeschlossen und nicht aufgeführt.

  • 8. CBD kann auch verschrieben werden

    Natürlich ist Cannabidiol in der Schulmedizin noch nicht so verbreitet, da sich die Ärtze erst einmal über CBD informieren, Stigmatas ablegen und Erfahrungen sammeln müssen. Es gibt jedoch jetzt schon etliche Fachärzte und Allgemeinmediziner, die gerne auf Cannabis als Medizin zurückgreifen. Bei schwerwiegenden Fällen ist es keine Seltenheit, dass CBD verschrieben wird.

  • 9. CBD bzw. Cannabis kann die Umwelt reinigen

    Cannabis ist eine Pflanze, welche natürlicher Weise fast überall auf der Welt wachsen kann. Sie hat zudem die Eigenschaft, dass sie bis zu viermal so viel CO2 verbraucht wie Bäume. Zusätzlich zieht der Hanf Giftstoffe und radioaktive Chemikalien aus dem Boden! Cannabis kann somit die Umwelt reinigen und würde sehr viel zur Verbesserung des Klimas beitragen.

    https://pixabay.com/de/photos/hanfpflanze-hand-cannabis-sativa-3661210/
  • 10. CBD gibt es in unzähligen Darreichungsformen

    Der großen Allgemeinheit ist CBD in Form eines CBD Öls bekannt. Dies liegt daran, dass es leicht zu dosieren ist und gut aufgenommen werden kann. Aber es gibt noch viele andere CBD Produkte wie zum Beispiel E-Liquids, Salben, Cremen, Pasten, Blüten, Süßigkeiten, Lebensmittel oder Kristalle. Viele dieser Produkte finden Sie auf unserem kostenlosen Bewertungsportal Cannatrust.eu!

CBD als neuronales Stimulans

In den letzten Jahren wurde die Rolle des Endocannabinoid-Systems (ECS) bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Alzheimer untersucht. Der CB1-Rezeptor, einer der beiden wichtigsten Endocannabinoid-Rezeptoren, ist in jenen Regionen im Gehirn vertreten, die für das Gedächtnis und das Lernen zuständig sind. Hier kann man eine Brücke zwischen CBD und Alzheimer spannen, denn CBD dockt bei dem CB1-Rezeptor an.

Die pflanzlichen Cannabinoide aktivieren, genau wie die körpereigenen, endogenen Cannabinoide, den CB1-Rezeptor. Dieser vermittelt die Wirkung von Cannabinoiden im zentralen Nervensystem. So kann das von der Hanfpflanze exogen zugeführte CBD womöglich helfen, den Beginn von neurologischen Erkrankungen hinauszuzögern und dabei einen positiven Einfluss auf das komplexe Nervensystem haben. 

Die Stimulierung des Nervengewebes durch CBD bei Alzheimer kann bestimmte Symptome eindämmen. Deshalb kann CBD als neuronales Stimulans betrachtet werden.

CBD als Antioxidans

CBD bei Alzheimer wird außerdem als antioxidativer Zellschutz betrachtet. Oxidation im Körper sorgt für den Gewinn von Energie, welche für unser Wohlbefinden und Überleben zuständig ist. Oxidativer Stress hingegen mindert diesen Prozess und führt zu Immunentzündungen. Dadurch wird die antioxidative Fähigkeitder körpereigenen Zellen beeinträchtigt und freie Radikale freigesetzt. Es kommt zum Verlust von Synapsen und Neuronen. Unter anderem wird oxidativer Stress in Zusammenhang mit Alzheimer gebracht.

Es gibt einige hilfreiche Methoden, um der vermehrten Bildung von freien Radikalen in unserem Körper entgegenzuwirken. Neben der richtigen Ernährung gilt CBD als antioxidatives Mittel. Es kann den Prozess von oxidativem Stress verlangsamen und neurologische Symptome lindern. Die antioxidativen Eigenschaften von Cannabidiol (CBD) wurden bereits in Studien untersucht. Es kann über positive Ergebnisse berichtet werden. Bei der Verwendung von CBD als Antioxidans sollte man jedoch auf eine richtige Dosierung achten. Zuviel Antioxidantien im Körper könnten sich negativ verhalten.

CBD als Antiphlogistikum 

CBD zeigt in verschiedenen Studien eine entzündungshemmende Wirkung. Neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer führen meist zu einer Entzündung des Nervengewebes. Außerdem hat eine Studie der DGN (Deutsche Gesellschaft für Neurologie) herausgefunden, dass Entzündungen des Gehirns nicht nur eine Begleiterscheinungen von Alzheimer sind. Die Entzündungsprozesse tragen sogar zum Fortschreiten der Neurodegeneration bei. Die entzündungshemmende Wirkung von CBD kann hilfreich gegen diese Infektionen sein und so das Wachstum der Krankheit verzögern.

Weiteren positiven Nutzen zeigt CBD bei Alzheimer Patienten mit Aggressionszuständen, Appetitlosigkeit, Schlafstörungen und anderen Verhaltensproblemen. Da CBD als allgemein beruhigend gilt, die Stimmungslage der Anwender positiv bereichert und sich lösend bei Ängsten und Schmerzwahrnehmungen zeigt, kann CBD bei Alzheimer durchaus ein wohltuendes Mittel zur Wahl sein.

Alzheimer und CBD – Ein Ausblick

Als möglicher Wegbereiter für den Einsatz von CBD bei der Behandlung von Alzheimer kann eine Studie von 2016 betrachtet werden: Bei 10 Alzheimer Patienten zeigte der Konsum von CBD nach nur 4 Wochen eine signifikante Reduktion des NPI (neuro-psychiatrischer Inventarwert) von 44,3 auf 12,9. Der bemerkenswerte Rückgang von Verhaltensauffälligkeiten wie Aggression, Aufregung, Täuschung, Apathie und Reizbarkeit, veranlasste eine umfangreiche klinische Studie.

Aktuell beschäftigen sich zahlreiche Studien mit der positiven Wirkung von CBD im Kampf gegen Alzheimer. Dabei zeigen immer mehr dieser wissenschaftlichen Forschungen eine gewinnbringende Resonanz.

Fazit

  • CBD kann sowohl zur Verzögerung der Krankheit als auch als Hilfsmittel gegen die Symptome verwendet werde.

Weitere Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26271310

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22448595

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24256258

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2562334/

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15030397

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25024327

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25147120

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19370677

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17592514

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19228180

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Cannabinoid+receptor+1+deficiency+in+a+mouse+model+of+Alzheimer%E2%80%99s+disease+leads+to+enhanced+cognitive+impairment+despite+of+a+reduction+in+amyloid+deposition

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18781980

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21639405

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19370677

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24288245

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24634659

http://www.nextavenue.org/article/2012-10/can-marijuana-save-aging-brain

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26757043

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26271310

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27110749

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27567873

http://www.mdpi.com/1422-0067/18/1/26

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28217094

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28412918

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

Wie gut fandest du diesen Beitrag?

Klicke auf ein Stern um zu bewerten!

Durschnitts Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 8

Über den Autor

Elena E.

Elena E.