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Stimmungsschwankungen

CBD Wirkung bei Stimmungsschwankungen
Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Stimmungsschwankungen

Stimmungsschwankungen hat jeder Mensch mit Sicherheit schon einmal erlebt. In einem Moment fühlt man sich großartig, im nächsten dagegen ist man niedergeschlagen. Spätestens wenn ein junger Mensch in die Pubertät kommt, wird er damit erste Erfahrungen machen.

Nun wird aber in der Medizin zwischen zwei grundlegenden Formen der Stimmungsschwankungen unterschieden – diese sind physiologische und pathologische. Bei den physiologischen Stimmungsschwankungen handelt es sich um Folgen der Pubertät, der Regelblutung oder auch einer Schwangerschaft. Hormonelles Ungleichgewicht spielt in diesen Fällen eine Rolle. Pathologische, also krankhafte Stimmungsschwankungen hingegen werden zum Beispiel im Kontext einer bipolaren affektiven Störung oder auch bei einer Abhängigkeit von Drogen oder auch Medikamenten diagnostiziert.

CBD bei Stimmungsschwankungen kann zum Beispiel dahingehend angewandt werden, die mit Stimmungsschwankungen einhergehenden Depressionen zu lindern oder gar zu hemmen. Dabei hilft die Eigenschaft des CBD, stimmungsaufhellend und beruhigend zu wirken.

Ursachen von Stimmungsschwankungen

Auch bei den Ursachen kann man zwischen physiologischen und pathologischen unterscheiden. Wie schon erwähnt sind Stimmungsschwankungen ein ganz alltäglicher Umstand im Zeitraum der Pubertät. In der Zeit zwischen dem Eisprung und der Monatsblutung leiden einige Frauen aufgrund des PMS unter Stimmungsschwankungen. Auch das Klimakterium geht mit diesem Symptom einher. Sowohl Natrium- wie auch ein Magnesiummangel können ebenfalls zu Stimmungsschwankungen führen.

Stimmungsschwankungen

Zu den pathologischen Ursachen von Stimmungsschwankungen zählen als manisch-depressive Krankheit die bipolare Störung, die Borderline-Störung oder auch Demenz. Andere Krankheiten, die zu teilweise sehr heftigen Stimmungsschwankungen führen können sind Multiple Sklerose, Parkinson oder auch Leberzirrhose – gegen diese Krankheiten verwenden viele Betroffene CBD. Drogen- sowie Medikamentenabhängigkeit führt oft zu starken emotionalen Störungen – zu diesen gehören neben Depressionen vor allem auch Stimmungsschwankungen.

Über das Endocannabinoidsystem werden durch das steuernde Ausschütten von Botenstoffen der Hormonhaushalt und auch das Glücksgefühl im Menschen mitgesteuert. CBD bei Stimmungsschwankungen kann hier als Steuermechanismus eingesetzt werden. So kann es zum Beispiel auf die Hormonproduktion von Dopamin sowie Serotonin Einfluss nehmen.

Wie Mittel gegen Stimmungsschwankungen wirken

Ärzte gehen während der Anamnese mit dem Betroffenen dessen Krankheitsgeschichte durch, um so tiefer in die Ursachen eindringen und andere ausschließen zu können. Neben diesem ausführlichen Gespräch führen Ärzte, die sich ein genaues Bild von den Ursachen von individuellen Stimmungsschwankungen machen wollen, unterschiedliche Untersuchungen durch. Zu diesen zählen Blutuntersuchungen (Mangelerscheinungen), neurologische Untersuchungen (Nervenschäden), Computer- oder Magnetresonanztomografie (neurologische Auslöser) oder auch eine Ultraschalluntersuchung (Leberzirrhose). Um die für den Betroffenen passenden Mittel gegen Stimmungsschwankungen zu finden, untersucht der Arzt auch auf Schwangerschaften oder Drogenabhängigkeit.

Bei Stimmungsschwankungen verschreiben Ärzte unter anderem Antidepressiva. Der Grund, die Schwankungen hin zu positiven Gefühlen werden nicht als Problem erachtet. Hingegen einen emotionalen Ausschlag hin zu negativen Gefühlen wie Depressionen werden als problematisch angesehen.

CBD bei Stimmungsschwankungen – Wie Cannabidiol wirkt

Ein Stimmungshoch, gejagt von einem Stimmungstief – viele Betroffene von Stimmungsschwankungen kennen oftmals nur die Extreme. Das kann zu Problemen führen, da man sich zum einen in den Tiefphasen nicht helfen lassen will, da alles trost- und hilflos aussieht. Aber auf der anderen, der Hochstimmungsseite, wiederum lässt man sich auch nicht helfen, da man kein Problem erkennt – es geht den Betroffenen „zu gut“.

CBD bei Stimmungsschwankungen kann stimmungsstabilisierend wirken. Das heißt, durch die Einnahme von CBD Öl oder das Vapen von CBD E-Liquiden (E-Zigarette) treten die positiven Eigenschaften des CBD für Menschen mit Stimmungsschwankungen zutage. Über das Endocannabinoid-System (ECS) reguliert CBD die Produktion beispielsweise des Glückshormons Dopamin und kann die Stimmung auf einem Level einpegeln, dass der Betroffene „gefühlsfreie“ Entscheidungen treffen kann – auch was seine weitere Behandlung betrifft.

Durch das spontane Driften auf die Seite negativer Gefühle kann sich der Mensch schwer auf die plötzlich über ihn einbrechenden Emotionen einstellen. Vielfach werden in der Folge Antipsychotika oder auch Antidepressiva verschrieben. Diese beeinflussen den Körper sehr stark – aber nicht immer auf rein positive Weise. Hierbei kann es zum Beispiel auch zu Medikamentenabhängigkeiten kommen. CBD bei Stimmungsschwankungen ist eine Alternative, die laut aktuellem Erkenntnisstand nicht nur gemütserhellend ist, sondern auch keine Rauschzustände auslöst und vor allem nicht abhängig macht.

Dass CBD bei Stimmungsschwankungen auch präventiv helfen kann, beweisen eine Reihe von Studien[1][2][3]. Der Grund ist, dass Stimmungsschwankungen oftmals durch erhöhten Stress ausgelöst werden können und CBD gegen Stress vor allem im Vorfeld beruhigend wirken kann.

Einige der heftigsten Stimmungsschwankungen durchleiden speziell Frauen während des PMS – prämenstruellen Syndroms. Während dieser Zeit können sie über abrupten Stimmungswechsel zwischen Angstzuständen, Depressionen oder auch kurzen Phasen der Hochstimmung klagen. Unter den Frauen im gebärfähigen Alter leiden laut aktuellen Schätzungen zwischen 20 und 50 % an PMS. Rund 5 % der Frauen leiden sogar an prämenstrueller Dysphorie – einer besonders schweren Form des PMS. Symptomatisch neben den psychischen Auswirkungen können auch Gewichtszunahmen, Schlafstörungen oder auch Übelkeit sein.

Alles drei kann dazu beitragen, die Stimmungsschwankungen weiterzutreiben. CBD bei Stimmungsschwankungen hilft nicht nur dank seiner beruhigenden und antipsychotischen Wirkung gegen Angstzustände, Depressionen und ganz allgemein gegen schnelle Stimmungswechsel. CBD kann auch den Magen beruhigen, den Appetit regeln und es kann bei Übelkeit lindernd helfen.

Bei pathologischen Ursachen wie der bipolaren Störung kann CBD durchaus dank seiner neuroprotektiven Eigenschaften hilfreich sein. Forscher gehen davon aus, dass der antipsychotische Effekt von CBD bei psychotisch assoziierten Symptomen wirksam sein kann. Untersuchungen zeigen, dass CBD sogenannte antikonvulsive Eigenschaften und auch eine Schutzwirkung gegen die Glutamat-Toxizität hat. Zusätzlich hat CBD bei der Krankheit eine stimmungsstabilisierende Wirkung. CBD wirkt damit auf die Stimmungsschwankungen bei der bipolaren Störung ganz ähnlich wie Antikonvulsiva.

Fazit

  • CBD bei Stimmungsschwankungen kann den Betroffenen auf vielfache Art und Weise helfen.
  • CBD kann als Stimmungsstabilisierer wirken und somit „den emotionalen Wagen in der Straßenmitte halten, ohne in den Graben oder in den Gegenverkehr zu kommen“.
  • Über das ECS bietet sich dem Körper die Chance, durch CBD bei Stimmungsschwankungen den Dopamin-Haushalt zu steuern (Glückshormon). Damit werden die negativen Gefühle aus der emotionalen Gleichung sozusagen entfernt.
  • Auch bei Stimmungsschwankungen bei menstruierenden, unter PMS-leidenden oder postnatalen Frauen kann CBD nach Absprache mit dem Arzt zu einer Verbesserung des Gemütszustandes bei Stimmungsschwankungen führen.


[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20439721 – 09.10.2019

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24353209 – 09.10.2019

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21663537 – 09.10.2019

Weitere Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23108553

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19839936

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20353783

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21693551

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21916860

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/14583744

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26845349

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26852073

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27023732

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".