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CBD bei Heuschnupfen

CBD bei Heuschnupfen Dosierung
Geschrieben von Stefan K.

Der Fr√ľhling ist f√ľr Millionen von Menschen keine Zeit der Freude, sondern Heuschnupfenzeit. Die Pollen von B√§umen und Gr√§sern reizen in dieser Zeit die Nasen und Augen. Viele Betroffene k√§mpfen mit teilweise sehr starken Atembeschwerden. Der Grund f√ľr alles, die Betroffenen reagieren allergisch auf Polleneiwei√ü – die klassische Pollenallergie.

Heuschnupfen, Pollenallergie & Entz√ľndungen – Hanf√∂l mit CBD als Chance

Eine M√∂glichkeit der Behandlung sind Antihistaminika. Diese wirken, haben allerdings teilweise erhebliche Nebenwirkungen. Eine gro√üe Hoffnung setzen sowohl Forscher und vor allem Betroffene nun auf CBD bei Heuschnupfen. Der Grund daf√ľr, CBD hilft gegen Entz√ľndungen, die zu den Hauptsymptomen von Heuschnupfen z√§hlen.

Eine große Rolle bei Heuschnupfen spielt das körpereigene Cannabinoidsystem, das man auch Endocannabinoidsystem (ECS) nennt. Eine der wichtigsten Funktionen des ECS ist die Gewährleistung des homöostatischen Gleichgewichts des Körpers.

Heuschnupfen als allergische Reaktion ist eine √úberreaktion des Immunsystems und bringt es aus dem Gleichgewicht. Die somit gesteigerte Histamin-Produktion sch√§digt den K√∂rper. Da das ECS das Immunsystem positiv unterst√ľtzt, kann das CBD dar√ľber dazu beitragen, dass das Immunsystem wieder ins Gleichgewicht kommt. Das CBD verhindert √ľber das ECS die √ľberm√§√üige Produktion von Histamin.

Doch wie entsteht Heuschnupfen? Was gibt es f√ľr Ursachen?

Pollenallergie – Die Hauptursache von Heuschnupfen

Der Heuschnupfen gilt als Allergie. Ausgel√∂st wird er durch Pollen in der Luft, die √ľber die Atemwege in den K√∂rper gelangen. Mit dem Begriff Heuschnupfen beschreibt man eine Entz√ľndung der Nasenschleimh√§ute, die durch diese Pollen verursacht werden. Mediziner nennen das Krankheitsbild allergische Rhinitis oder auch Pollinosis.

Der Name Heuschnupfen ist urs√§chlich missverst√§ndlich. Der K√∂rper reagiert nicht auf das Heu, sondern er reagiert auf die Pflanzeneiwei√üe in den Pollen. Die bekannten oberfl√§chlichen Symptome des Heuschnupfens an den Augen und der Nase sind dabei nur die Spitze des Eisbergs. Durch die Polleneiwei√üe werden Entz√ľndungsbotenstoffe (Histamine) freigesetzt. Diese f√ľhren zu einer Erweiterung der Blutgef√§√üe und verursachen das Anschwellen der Nasenschleimhaut. Zudem bewirken die Botenstoffe eine Entz√ľndungsreaktion im Immunsystem.

Der Körper reagiert zum Beispiel mit:

  • Niesattacken
  • ger√∂teten und tr√§nenden Augen
  • juckendem Mund– und Rachenraum
  • schlechtem Schlaf
  • grippe√§hnlichen Symptomen.
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Anschwellen der Nasenschleimhaut, Niesen alles Symptome von Heuschnupfen

Wann ist Heuschnupfenzeit?

Sobald der fr√ľhlingsbedingte Pollenflug beginnt, beginnt auch die Heuschnupfenzeit. Hatte man als Heuschnupfenallergiker noch vor wenigen Jahren wenigstens bis M√§rz seine Ruhe, hat sich die Zeit aufgrund der klimatischen Ver√§nderungen immer n√§her an den Jahresanfang verschoben. Fr√ľhbl√ľher wie Hasel oder Erle kommen im Februar. Die normale Bl√ľtezeit f√ľr Pflanzen wie der Weide, Pappel, Esche, Ulme, Buche, Birke oder Eiche ist aktuell zwischen Anfang M√§rz und Juni.

Je milder die Winter werden, desto fr√ľher beginnen die Pflanzen damit, ihre Pollen √ľber den Wind in die Umgebung zu entlassen. In gem√§√üigten Klimazonen kann es passieren, dass die Heuschnupfenzeit sogar schon im Dezember startet.

Wirkung & Studien – Welche Mittel gegen Pollenallergie / Heuschnupfen ?

Um Heuschnupfen oder Pollenallergie zu behandeln, greifen Mediziner zu unterschiedlichen Möglichkeiten. Zahlreiche Patienten erhalten Medikamente, die zur Linderung der HeuschnupfenSymptome beitragen. In diese Kategorie fallen zum Beispiel die Antihistaminika. Diese werden entweder als Tabletten oder als Nasenspray verkauft. Antihistaminika schwächen oder negieren die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs Histamin. Die Antihistaminika blockieren dabei die Histamin-Rezeptoren. Neben den positiven Effekten haben Antihistaminika auch Nebenwirkungen. Zu diesen gehören Benommenheit, Kopfschmerzen, Mundtrockenheit sowie Schläfrigkeit.

Eine andere Behandlungsform ist die Hyposensibilisierung. Unter medizinischer Aufsicht wird das Immunsystem des Patienten dabei Schritt f√ľr Schritt an die ausl√∂senden Polleneiwei√üe gew√∂hnt.

Die Behandlung von Heuschnupfen beruht auf drei Säulen:

  1. Auslöser meiden. Dabei begeben sich Allergiker in eine Allergen-Karenz.
  2. Hyposensibilisierung, dabei wird das Immunsystem an die Allergene gewöhnt.
  3. Linderung der Symptome – hier kann CBD helfen.

CBD als Entz√ľndungshemmer

Viele Schleimh√§ute im K√∂rper entz√ľnden sich bei Heuschnupfen. Eine im M√§rz 2014 publizierte Studie[1] zeigt, wie CBD bei Entz√ľndungen helfen kann. Dabei wurde festgestellt, dass CBD die Entz√ľndungen reduziert.

Eine Studie[2] aus dem Jahr 2011 legt nahe, dass CBD die Menge an Histaminen im Blut senken kann. Dabei wirkt CBD bei Heuschnupfen wie ein Antioxidans. Diese sind in der Lage, die Sekretion von Mastzellen zu verringern. Diese Zelltypen sind f√ľr die Freisetzung von Histaminen in das Blut verantwortlich.

Nicht nur in den Atemwegen und den Augen treten die Symptome des Heuschnupfens auf. Durch Heuschnupfen k√∂nnen Hautausschl√§ge auftreten. Diese kommen als allergische Dermatitis oder auch als Ekzeme vor. Eine Studie[3] aus dem Jahr 2018 hat gezeigt, dass CBD bei einer experimentellen Anwendung bei allergischer Kontaktdermatitis eine entz√ľndungshemmende Wirkung gezeigt hat.

CBD gegen den Juckreiz bei Heuschnupfen

Eine weitere Studie[1] stellt einen Zusammenhang zwischen CBD und der Verbesserung des Juckreizes durch Heuschnupfen her. Dabei wurde festgestellt, dass Cannabinoide auch bei vielen weiteren Hauterkrankungen helfen können. Die Forscher legen aber nahe, sich aufgrund der zahlenmäßig vergleichsweise geringen Studienlage mehr mit den Zusammenhängen zwischen CBD und dem Juckreiz bei Heuschnupfen zu beschäftigen.

Cannabidiol bei heuschnupfenbedingter Schlaflosigkeit

Nicht nur die Symptome von Heuschnupfen können durch das CBD angegangen werden. Die meisten der Betroffenen leiden neben den eigentlichen Symptomen vor allem an Schlafmangel. CBD wirkt in seinen verschiedenen Darreichungsformen beruhigend auf den Körper. Speziell die Muskeln entspannen sich.

In einer von der University of Colorado veröffentlichen Studie[2] wird der Fall einer 10-jährigen Patientin beschrieben. Zwar lag die Ursache der Schlafstörung nicht bei einer allergischen Reaktion, sondern bei einer posttraumatischen Belastungsstörung, aber CBD erleichterte dem Mädchen das Einschlafen. Sogar die Qualität des Schlafes wurde durch das CBD verbessert.

Im Rahmen einer Studie[3] der Universitiy of Michigan befragte man eine Vielzahl an Studienteilnehmern, ob ihre Schlafprobleme nach der Einnahme von CBD geringer wurden. 80 % der Teilnehmer bestätigten, dass die Qualität und die Quantität des Schlafes verbessert wurden.

Pollenallergie – CBD Einnahme

Empfohlen bei Allergien wird die Einnahme von Vollspekturm-CBD-√Ėlen. Dort sollten neben Flavonoiden und Terpenen auch Phytocannabinoide enthalten sein. Laut zahlreichen Erfahrungsberichten wurden bereits mit 5%igen CBD √Ėlen gute Ergebnisse erzielt.

Bei Heuschnupfen als Form der Pollenallergie empfehlen Fachleute, mit der Einnahme bereits vor der Hochsaison der Bl√ľtezeit zu beginnen. Ein guter Wegweiser sind Pollenflugkalender oder entsprechende Apps.

Die t√§gliche Dosis CBD √Ėl kann je nach Verlauf der Heuschnupfenzeit variiert werden. Sollten Akutf√§lle auftreten, kann in der Regel eine Verdoppelung der Dosis bedenkenlos durchgef√ľhrt werden.

Produkte mit Cannabidiol bei Heuschnupfen

F√ľr die verschiedenen Symptome von Heuschnupfen bieten sich jeweils passende CBD-Produkte an. Neben dem klassischen CBD √Ėl k√∂nnen die Auswirkungen auf die Atemwege durchaus durch das Inhalieren von CBD gelindert werden. Eine schnelle Form daf√ľr sind CBD E-Liquide. Diese k√∂nnen einfach √ľber Vaper (E-Zigaretten) aufgenommen werden.

Sollten durch Heuschnupfen juckende Stellen auf der Haut auftreten, gibt es verschiedene M√∂glichkeiten. Zu diesen z√§hlen zum Beispiel CBD Cremes oder auch CBD Salben. F√ľr den Bereich des Gesichts ziehen viele Menschen auch CBD Kosmetika vor.

Fazit

  • CBD bei Heuschnupfen hat vor allem bei der Behandlung der Symptome gute Chancen. Da CBD entz√ľndungshemmend wirkt, kann es bei geschwollenen Augen oder Nasen eingenommen werden. Neben den eigentlichen Krankheitssymptomen kann CBD auch bei heuschnupfenbedingter Schlaflosigkeit helfen. Sowohl als CBD √Ėl, CBD Liquid als auch als CBD Salben, CBD Cremes oder auch CBD Kosmetika kann der Wirkstoff sinnvoll eingenommen oder aufgetragen werden.

Häufig gestellte Fragen

  1. Kann CBD bei Heuschnupfen/ Pollenallergie helfen?

    Ja, CBD kann bei Heuschnupfen helfen. Da CBD entz√ľndungshemmend wirkt, kann es bei geschwollenen Augen oder Nasen eingenommen werden. Das CBD √Ėl oder Vapes wirken dabei √ľber das Endocannabinoid-System.

  2. Gibt es Nebenwirkungen bei der Einnahme von CBD √Ėl?

    Nein, bisher sind keine Nebenwirkungen bekannt.

  3. Welche CBD Produkte helfen bei Heuschnupfen?

    Sowohl als CBD √Ėl, CBD Liquid als auch als CBD Salben, CBD Cremes oder auch CBD Kosmetika kann der Wirkstoff sinnvoll eingenommen oder aufgetragen werden. Achten Sie dabei stets auf hochwertige Produkte. Lesen Sie hier auf CannaTrust Erfahrungsberichte von anderen Kunden.

[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30142706 – 19.05.2020

[2] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27768570 – 19.05.2020

[3] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28926791 – 19.05.2020

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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√úber den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus √Ėsterreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem f√ľr das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung √ľberzeugt, schreibt er nun fundiert √ľber alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".