Krankheiten

Fibromyalgie

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Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Fibromyalgie

Das Wort „Fibromyalgie“ bezeichnet eine Krankheit, die der Volksmund auch „Weichteilrheuma“ nennt. Dabei treten in den unterschiedlichsten Regionen des Körpers Schmerzen auf. Diese, gepaart mit tiefer Erschöpfung und paradoxerweise gleichzeitigen Schlafstörungen, bilden die Kernsymptome der Fibromyalgie. Betroffene klagen auch immer wieder zusätzlich über Konzentrationsstörungen und/oder über Morgensteifigkeit. Betroffene, die sich wegen Fibromyalgie in einer medizinischen Einrichtung behandeln ließen, sind zu 80 % weiblich.

CBD bei Fibromyalgie wirkt in erster Linie durch die bei Cannabidiol (CBD) nachgewiesenen lindernden Effekte bei chronischen Schmerzen. Dabei erdulden Fibromyalgie-Patienten nicht nur Schmerzen, auch die Schmerzempfindlichkeit steigt als Folge der Krankheit auf ein hohes Level an. Eine etablierte Therapie von Fibromyalgie durch ein spezielles Medikament gibt es noch nicht. Die schmerzlindernden Eigenschaften von CBD bei anderen chronischen Erkrankungen lassen allerdings den Schluss zu, dass CBD bei Fibromyalgie ebenso helfen könnte.

Ursachen von Fibromyalgie

Bei Fibromyalgie konnten sich die Forscher bisher auf keinen singulären Auslöser einigen. Stattdessen wird in der Fachwelt heutzutage angenommen, dass es eine Kombination aus unterschiedlichen Faktoren ist, welche die Krankheit bedingt auslösen. Man spricht von einem „multifaktoriellen Entwicklungsmodell“.

Man nimmt an, dass sowohl soziale, biologische sowie psychische Faktoren auf den Ausbruch der Fibromyalgie Einfluss haben. Zu diesem Schluss kommen Experten, da die Krankheit vermehrt im Familienverbund auftritt, da Rauchen sowie Übergewicht eine Rolle spielen und da bei Kindern, die Opfer häuslicher Gewalt wurden, im Erwachsenenalter die Krankheit häufiger vorkommt. Auch Depressionen spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle.

Die Ursache der hohen Schmerzempfindlichkeit vermuten Forscher zum Beispiel darin begründet, dass das Endocannabinoid-System unter einer Fehlfunktion leidet. Eine Zuführung von Cannabinoiden wie CBD von außen kann dabei den Mangel an körpereigenem CBD ausgleichen.

Wie Fibromyalgie-Medikamente wirken

Das Problem bei der Erkennung von Fibromyalgie ist, dass es keinen speziellen Test zur Verifizierung dieser Krankheit gibt. Die Last der Diagnose verteilt sich auf einen guten Arzt und auf den Patienten selbst, der dem Arzt alles offenbart.

Es gibt noch kein direktes Mittel aus den Laboren der Pharmakonzerne, welches die Fibromyalgie bekämpfen kann. Ärzte verschreiben in der Regel leichte Antidepressiva. Nicht nur, weil sie Depressionen als eine der Ursachen der Fibromyalgie ausgemacht haben, sondern weil die meisten Antidepressiva auch eine leichte schmerzstillende Wirkung haben.

Viele Ärzte schwenken aber mittlerweile auf CBD-Produkte um, da diese ebenso gemütsaufhellende Eigenschaften haben, sowie schmerzlindernd wirken, ohne harte Nebenwirkungen zu haben. CBD-Produkte mit ihren entspannungsfördernden Eigenschaften haben ebenso einen positiven Einfluss auf die durch Schmerzen angestachelten Muskelverhärtungen.

CBD bei Fibromyalgie– Wie wirkt Cannabidiol?

Vorteile bei der Behandlung bietet der Einsatz von CBD bei Fibromyalgie – in all seinen Darreichungsformen. Da Fibromyalgie unter anderem auf ein Ungleichgewicht im Endocannabinoid-System zurückzuführen sein kann, also auf einen Mangel von körpereigenem Cannabidiol, kann CBD in Form von beispielsweise oral eingenommenen CBD Ölen hier zur Linderung der Schmerzen beitragen.

Das Endocannabinoid-System reguliert in komplexen Vorgängen über das Nervensystem das Schmerzempfinden im Körper. CBD hilft, das Gleichgewicht im Endocannabinoid-System wiederherzustellen.

Stimmungsaufhellend, vor allem aber stabilisierend auf die Psyche, wirkt das CBD bei Fibromyalgie. Wie bereits erwähnt wurde, weisen Experten auf den Zusammenhang von psychischem Ungleichgewicht und dem Ausbruch der Krankheit hin. Man nimmt an, dass CBD hier vor allem über die schlafregulierenden Eigenschaften der Psyche hilfreich unter die Arme greift.

Bei Fibromyalgie liegen sprichwörtlich die Nerven der Betroffen blank. Der kleinste Reiz kann sowohl körperlich wie auch psychisch zu einer vollkommen überreizten Reaktion führen. Erfahrungsberichte zeigen, dass CBD nervenschonende sowie nervenschützende Wirkungen hat. Somit erleichtert CBD bei Fibromyalgie für Betroffenen oftmals den Alltag.

Die Wirkungen von CBD Öl gegen Fibromyalgie

Die Einnahme von CBD Öl bei Fibromyalgie hat unter anderem einen Einfluss auf die körperinhärenten Autoimmunprozesse. Diese beeinflussen das Immunsystem und können so Entzündungen, die bei betroffenen Menschen überreizte Schmerzreaktionen hervorrufen, lindern.

Oft nehmen Fibromyalgie-Patienten starke Schmerzmittel ein. CBD Öl kann bei Fibromyalgie das Schmerzlevel so weit senken, dass man im besten Fall keine Schmerzmittel mehr braucht oder bedeutend leichtere Sedativa benötigt. Starke Schmerzmittel können zu Abhängigkeiten führen, die durch die Verwendung von CBD Ölen bei Fibromyalgie vermieden werden können.

Schmerzen werden wie gesagt durch Fibromyalgie verstärkt wahrgenommen. Psychische Probleme führen häufig zum Reizdarmsyndrom oder Magenbeschwerden – beide gehen Hand in Hand mit körperlichen Qualen. Gegen beide, sowohl Magenbeschwerden wie auch dem Reizdarmsyndrom, wirkt das CBD Öl.

CBD Öl, wie auch andere CBD-Produkte, verschaffen dem Körper und speziell auch den Muskeln soweit Entspannung, dass konsequenterweise sich auch die Psyche erholen kann. Dies ist meist eine Folge der Linderung der Schlafstörungen durch das CBD. Der Alltag kann somit wieder besser in den Griff bekommen werden. 

CBD als Fibromyalgie-Prävention

Eine präventive, medizinisch nachweisbare Wirkung hat bisher kein Wirkstoff bei Fibromyalgie – auch CBD nicht. Allerdings ist zu bemerken, dass viele Patienten in ständiger Angst vor den brutalen Schmerzen leben, die sie durch diese Krankheit erleiden. Die entspannenden, muskelberuhigenden und schmerzlindernden Eigenschaften von CBD bei Fibromyalgie nehmen den Patienten aber oftmals die den gesamten Alltag lähmende Angst vor jedem noch so geringen Schmerz.

Eine der härtesten Momente für Fibromyalgie-Patienten ist es, wenn sie von Migräne heimgesucht werden. Schon nicht von Fibromyalgie betroffene Menschen kann eine Migräne und die damit einhergehenden Schmerzen oft tagelang lähmen, potenziert man Migräne allerdings mit Fibromyalgie, ergeben sich häufig nicht mehr vorzustellende Qualen. Gegen Migräne, also quasi präventiv gegen Fibromyalgie, kann hier CBD helfen.

Fazit

  • CBD bei Fibromyalgie wirkt in erster Linie schmerzlindernd.
  • Cannabidiol kann ebenso Ängste von Fibromyalgiepatienten lindern und so insgesamt für nötige Entspannung sorgen.

Weitere Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18404144

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21533029

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27428009

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".