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Verspannungen

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Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Verspannungen

Ob kleine Krämpfe, verhärtende Muskelkater oder ein steifer Rücken – Verspannungen können in vielen Formen auftreten. Und eines haben alle gemeinsam – sie sind besonders unangenehm und erschweren den Alltag der Betroffenen. Ein hilfreiches Mittel gegen viele verschiedene Formen von Verspannungen sind Produkte, die CBD, also Cannabidiol enthalten. Als anerkannte Naturmedizin hat CBD in vielen renommierten Studien seine positiven Eigenschaften unter Beweis gestellt. So stellte sich auch heraus, dass CBD bei Verspannungen unter anderem die körpereigenen regenerativen Maßnahmen besonders unterstützt.

Leistungssportler, körperlich hart arbeitende Menschen und viele andere Personen, die unter kurzfristigen wie chronischen Verspannungen leiden, verwenden immer häufiger CBD. Die Cannabidiol-Produkte leisten dabei speziell bei verspannungsbedingten muskulären Problemen durchaus wirkungsauffällige Abhilfe. So werden zum Beispiel überstrapazierte Muskelpartien, welche durch Überanstrengung an den Rand der Belastbarkeit und darüber hinausgeführt wurden, mit einem schonenden Entlastungsprogramm in Kombination mit meist einem CBD-Öl in einen relaxten Status überführt.

Die entspannende Wirkung des Cannabinoid CBD, welches aus der Hanfpflanze gewonnen wird, ist bekannt. Im Gegensatz zum artverwandten THC ist CBD nicht psychoaktiv, steht nicht im Verdacht, abhängig zu machen und verursacht keine Rauschzustände.

Ursachen von Verspannungen

Jeder Mensch kennt wohl Verspannungen, sie sind im Alltag häufig präsent. Experten gehen davon aus, dass Krankheiten seltener zu Verspannungen führen als zum Beispiel die vielbeschworenen falschen Körperhaltungen. Verspannungen im Nacken- oder der Schultermuskulatur, bei denen sich der Muskeltonus einseitig und dauerhaft verstärkt, sind in der westlichen Industriegesellschaft die häufigsten Ursachen. Das lange und oftmals vorgebeugte sowie unbewegte Sitzen vor dem Computer (Erwachsene) und vor Spielekonsolen (Kinder) gilt als eine der häufigsten Ursachen für Verspannungen.

CBD bei Verspannungen
Eine gebeugte Körperhaltung sorgt schnell für Verspannungen.

Wer am Morgen schon einmal mit Kreuz- oder Rückenschmerzen aufgewacht ist, kennt die verspannende Wirkung von einseitigem Schlaf. Auch seelische und psychische Belastungen können sich muskulär als Verspannungen bemerkbar machen. Laut einer Studie[1] an mehr als 1.200 Personen wurde festgestellt, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen dem subjektiven Befinden und stressauslösenden Vorgängen besteht. Eine weitere Schlussfolgerung war, dass die Verspannungsbeschwerden im Alter zwischen 44 und 50 am ausgeprägtesten wahrgenommen werden.

Wie Verspannungsmittel wirken?

Muskelverspannungen beim Menschen sind so alt wie die Menschheit selbst. Daher gibt es unterschiedlichste Mittel dagegen. Wer ohne die Einnahme von Wirkstoffen auskommen will, legt sich zum Beispiel ein Wärmekissen auf die verspannte Stelle, lässt sich massieren, hält sich an viel Bewegung, verbessert bewusst die eigene Körperhaltung oder erlernt Entspannungstechniken.

Die Pharmazie kennt zwei grundlegende medikamentöse Behandlungsmethoden für Verspannungen – Schmerzmittel und muskelentspannende Mittel.

Schmerzmittel

Schmerzmittel haben eine entkrampfende Wirkung, weil der Mensch sich durch krampfauslösende Schmerzen immer weiter verspannt. Diesen Teufelskreis durchbrechen Schmerzmittel. Das Problem dabei ist allerdings, dass die in Schmerzmittel enthaltenen Wirkstoffe (Opioide, Codein, …) durchaus auch zu Abhängigkeiten führen können.

Muskelentspannende Mittel (Muskelrelaxanzien)

Nicht den Schmerz, sondern dessen Ursache im Muskelgewebe bekämpfen die sogenannten Muskelrelaxanzien. Dabei wird die sogenannte Skelettmuskulatur entspannt. Das Problem bei Muskelrelaxanzien sind die vielfältigen Nebenwirkungen. Unterschiedliche Wirkstoffe verursachen unterschiedliche Nebenwirkungen wie Herzrhythmusstörungen (Pancuronium), leichte anaphylaktische Reaktionen (Mivacurium) oder auch neurologischen Störungen (Dantrolen).

All diese hier nun beschriebenen unerwünschten Nebenwirkungen wurden bislang bei keiner einzigen Studie zu CBD als Wirkstoff bei Verspannungen nachgewiesen.

CBD bei Verspannungen – wie wirkt Cannabidiol?

Zum einen über das Endocannabidiol-System und zum anderen beeinflussen Cannabinoide die menschliche Muskulatur direkt. Damit gilt es in Fachkreisen als probates Mittel, um Verspannungen erfolgreich zu lösen. Der Grund, warum CBD besonders auch bei Muskelverhärtungen hilft, ist, dass es eine nachgewiesene durchblutungsfördernde Eigenschaft besitzt. CBD ist zudem in der Lage, dem Muskelsystem vermehrt Sauerstoff zuzuführen. Das Resultat dieser beiden Eigenschaften ist eine muskelentspannende Wirkung.

Die meisten Menschen kennen CBD in der Darreichungsform Öl. Es lässt sich prima dosieren, denn es kann Tropfen für Tropfen konsumiert werden. Personen, die an Verspannungen leiden, schätzen dies, da sie so ganz einfach die Dosis feststellen können, die sie für eine entspannende Wirkung auf ihre verhärteten Muskeln brauchen. Das CBD Öl wird dabei einfach unter die Zunge gegeben. Dort lässt man es einige Minuten verweilen, sodass es bestens über die Schleimhäute in den Körper eindringen kann. Diese Art der Einnahme beschleunigt die Wirkung von CBD.

Die wärmenden oder auch kühlenden CBD Salben, ebenso wie das für sensible und trockene Haut angenehme und hochwertige Hanfsamenöl werden für die Anwendungen bei entspannenden Massagen empfohlen. Alle hier aufgezählten CBD-Produkte unterstützen den Effekt der heilenden Massagehände. Man hat festgestellt, dass wärmende CBD Salben die Durchblutung fördern. Somit sind sie nicht nur für die Körperregeneration hervorragend zu verwenden, sondern werden zum Beispiel von Sportlern prophylaktisch auch vor der körperlichen Belastung aufgetragen.

Das CBD bei Verspannungen kann durch andere Stoffe durchaus sinnvoll ergänzt werden. So kann man unter anderem mit Magnesium oder auch Vitamin D3, über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten zu sich genommen, die Wirkungsweise von CBD bei Verspannungen supplementieren, also heilend unterstützten.

Gleichzeitig wirkt CBD erwiesenermaßen auch sehr gut als Schmerzmittel, kann also nicht nur die Ursache von Verspannungen bekämpfen, sondern auch deren Symptome lindern.

Spezielle Formen von Verspannungen – CBD als Entspannungsmittel

Zu den häufigsten Formen der Verspannung zählen unter anderem jene, die speziell den Schulterblattheber und die Trapezmuskel betreffen.

Der Schulterblattheber verläuft hinter dem Ohr, über den Hals bis zum Schulterblatt. Dortige Verspannungen können nicht nur zu Kopfschmerzen führen, in Deutschland leiden daran, manchmal auch nur kurzweilig, rund 40 % der Erwachsenen. Das Einreiben mit CBD Öl unterstützt hierbei die Linderung. Beispielsweise zieht die entstehende Wärme in den verspannten Muskel ein und entspannt diesen.

Auf beiden Seiten der oberen Wirbelsäule befinden sich die Trapezmuskeln. Das häufige Tragen von schweren Taschen oder eine berufsbedingte einseitige Körperhaltung können Ursachen für Verspannungen in den Trapezmuskeln sein. Die entspannende Wirkung, die auch beim Schulterblattheber durch CBD Öl eintritt, hilft auch den Trapezmuskeln.

Erfahrungen mit CBD bei Verspannungen

Laut Fachmagazinen, die sich sowohl mit dem Thema CBD als auch eingängig mit Verspannungen befassen, liegt aktuell eine überschaubare Anzahl an Studien mit evidenten Ergebnissen vor. Die Forschung auf dem Gebiet CBD bei Verspannungen ist im Vergleich zu anderen Wirkstoffen noch eine junge Disziplin. Jeden Tag publizieren Experten neue Erkenntnisse aus diesem Forschungsfeld.

Was es umfangreich gibt, sind Erfahrungsberichte von Betroffenen. Diese berichten, dass die Einnahme von CBD bei Verspannungsbeschwerden diese in der Regel lindern, verbessern oder gar auflösen konnte.

Fazit

  • CBD kann sowohl die Ursachen als auch die Symptome von Verspannungen bekämpfen.
  • Die entkrampfende Wirkung bekämpft die Ursachen.
  • Auch die schmerzlindernde Wirkung von CBD kann hier helfen.


[1]https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs11553-012-0341-6?LI=true – 31.07.2019

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".