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CBD Tee

CBD-Tee
Geschrieben von Stefan K.

Pflanzen mit heißem Wasser übergießen, ziehen lassen und genießen. Tee ist ein Getränk, das die Menschheit in vielen Ausprägungen seit jeher begleitet. Geschichtlich gesichert ist, dass es im Jahr 221 v. Chr. während der Qin-Dynastie bereits eine Teesteuer gab. Mit dem Indienhandel kam der Tee im Jahr 1610 erstmals nach Europa – genauer gesagt kam grüner Tee in die Niederlande.

CBD Tee, auch als Hanftee bezeichnet, ist eine der ältesten Darreichungsformen für CBD. Wurde das Getränk früher speziell wegen des THC-Gehalts konsumiert, sind heute nur noch Hanftees mit einem THC-Gehalt von unter 0,2 % erlaubt. CBD, also das Cannabidiol aus dem Hanf, ist bei diesen Tees der Hauptwirkstoff. Im Gegensatz zum THC wirkt CBD nicht psychoaktiv, verursacht keine Rauschzustände und macht auch nicht abhängig.

Bei den meisten CBD Tees variiert der Anteil des Cannabidiols zwischen 1 und 10 %.

Woraus wird CBD Tee gewonnen?

Hergestellt wird CBD Tee aus dem Nutzhanf. Die häufigste Art ist der Cannabis Sativa. Für den CBD Tee werden meist die getrockneten Blüten, Zweige und Blätter der Cannabispflanze verwendet. Für die Gewinnung des CBD Tees müssen die Blätter der Cannabispflanze rund 15 Minuten auf eine Temperatur von 130 Grad Celsius erhitzt werden. So stellen die Hersteller sicher, dass sich das natürlich vorliegende CBDa zu potenterem CBD umwandelt. 

Im CBD Tee stecken neben dem CBD auch andere wertvolle Inhaltsstoffe. Vitamine, Nährstoffe sowie Antioxidantien sind feste Bestandteile des CBD Tees.

Wichtig ist, hierbei ganz klar zu beachten, dass unverarbeitete CBD-Tees an Endkunden gar nicht verkauft werden dürfen!

CBD Tee bei chronischen Schmerzen

Einer der Hauptgründe für den Konsum von CBD Tee ist, dass CBD bei der Linderung von Schmerzen gute Dienste leisten kann. Experten haben herausgefunden, dass die aktiven Wirkstoffe im Tee sowohl im Verdauungstrakt, als auch in der Leber absorbiert werden. Anders als bei CBD Ölen (30 Minuten) oder bei CBD Liquiden (20 Minuten) tritt die Wirkung von CBD Tee 40 bis 90 Minuten nach der Einnahme auf. Viele Konsumenten berichten davon, dass, ob der etwas längeren Dauer, bis die Wirkung einsetzt, diese dafür zwischen vier und acht Stunden anhält.

Bei der akuten Schmerzbekämpfung gibt es aus der CBD-Produktfamilie schnellere Alternativen. Dafür punktet der CBD Tee bei der täglichen Langzeitwirkung. Durch diese Art der Wirkung gegen Schmerzen kann CBD Tee zum Beispiel bei rheumatischer Arthritis helfen. Dass CBD allgemein bei Arthritis hilft, gaben rund 2.600 Teilnehmer einer Umfrage [1] der Arthritis Foundation an. Diese sagten, sie würden die Schmerzen der Krankheiten durch die Einnahme von CBD besser und leichter ertragen.

Um die Wirkung gegen Schmerzen zu verbessern, raten Hersteller dazu, den CBD Tee auf nüchternen Magen zu konsumieren.

CBD Tee bei Ängsten und Depressionen

Die WHO schätzt, dass weltweit rund 350 Millionen Menschen an Depressionen leiden. Zudem leidet laut der Weltgesundheitsorganisation jede dreizehnte Person an einer Angststörung. In den USA sind diese Störungen die häufigste Form der psychischen Erkrankung. Untersuchungen haben festgestellt, dass CBD anxiolytisch, dies bedeutet angstlösend und antipsychotisch, wirkt. Den Grund dafür vermuten Forscher in der Wirkung von CBD auf das Endo-Cannabinoid-System (ECS). Dieser Teil des menschlichen Nervensystems ist zum Beispiel für die Angst- und Fluchtreaktion des Körpers verantwortlich. CBD wirkt im ECS jeweils auf die CB1- sowie CB2-Rezeptoren. Die Aufnahme von CBD lindert also Ängste, wie eine aktuelle Studie[2] belegt.

Vielfach fußen sowohl Depressionen wie auch Angstzustände auf der Furcht vor (chronischen) Schmerzen. Das Wirken von CBD Produkten wie CBD Tee bei der Schmerzminderung kann auch dazu beitragen, so gegen damit verbundene Depressionen und Ängste zu helfen.

Ein anderer Effekt des CBDs ist, dass es entzündungshemmend[3] wirkt. Damit werden auch Schwellungen im Gehirn bekämpft, welche als eine der Hauptursachen von Depressionen und Ängsten gelten.

Neben den genannten Wirkmöglichkeiten liegt der Tätigkeit des bewussten Teetrinkens eine Ruhe inne. Der Genuss einer heißen Tasse Tee beruhigt das Gemüt und entspannt. Zudem wird CBD nachgesagt, gemütserhellend zu sein.

CBD-Tee

CBD Tee bei Lungenproblemen

Eine der häufigsten Lungenprobleme stellt Asthma dar. Dies ist eine atopische Krankheit. Anders ausgedrückt, Asthma ist eine allergische Reaktion, fußend auf einem Problem des Immunsystems. Eine der zahlreichsten Folgen der Erkrankung sind chronische Entzündungen in der Lunge und den Atemwegen. Atemnot kann davon ein Symptom sein, ebenso wie Keuchen, Husten oder ein Engegefühl in der Brust.

Das Cannabidiol im CBD Tee wirkt wie ein Bronchodilator. Dieser weitet die Bronchien, verringert so den Widerstand in den menschlichen Atemwegen und erhöht somit die Durchstromrate des Sauerstoffs. Hier kann CBD Tee gute Dienste leisten. Nicht nur, dass das CBD entzündungshemmend bei Asthma wirkt und die Schmerzen damit auch gelindert werden können, die Wärme des Tees beruhigt die betroffenen Regionen zusätzlich.

CBD Tee stärkt das Herz

Beim Konsum von CBD Tee wird eine kleine oder größere Menge CBD vom menschlichen Organismus aufgenommen. Damit können Entzündungen im Körper bekämpft werden. Dies gilt selbstverständlich auch für jene, die das Herz und das Herz-Kreislauf-System betreffen. Dabei ist wichtig zu wissen, dass Entzündungen im gesamten Körper sich negativ auf das Herz auswirken können. Vielfach wurden Herzprobleme sogar auf Entzündungen im Dentalbereich zurückgeführt.

Das Cannabidiol, welches über den CBD Tee in den Körper kommt, wirkt entzündungshemmend. Zahlreiche Studien[4], welche die Zusammenhänge von CBD mit Entzündungen untersuchten, kamen zu dem Ergebnis, dass CBD bei Herzproblemen einen positiven Effekt haben kann. Die Studien stellten fest, dass speziell bei Myokarditis, also einer Herzmuskelentzündung, CBD lindernd wirkt. Bei jenen Menschen, die CBD zu sich nahmen, wurde im Rahmen der Studien herausgefunden, dass die CD3- und CD4-Lymphozyten-Werte dauerhaft abnahmen. Ein Resultat durch die Einnahme von CBD auch in Form von CBD Tee ist, dass sich das Herzgewebe schneller regeneriert.

CBD Tee bei Verdauungsproblemen

Das Trinken von warmen CBD Tee führt nicht nur durch die Wärme zu einem wohligen Gefühl im Magen- und Darmtrakt, auch andere Verdauungsprobleme können so gelindert werden. Eine Studie[5] aus dem Jahr 2011 hat untersucht, wie entzündliche Darmerkrankungen, welche als Ursache von Verdauungsproblemen gelten, durch die Einnahme von CBD gelindert werden können. Die Forscher kamen zu dem Ergebnis, dass CBD die Schäden durch Magenentzündungen mindern kann. CBD, so die Forscher weiter, hat eine Wirkung auf die Gliazellen. CBD kann deren Aktivierung steuern.

Übelkeit ist ein weiteres Problem mit der Verdauung, bei dem Hanf Tees oder CBD Tees helfen können. CBD regt den Appetit an und kann somit zum Beispiel dem Gewichtsverlust, den Patienten durch eine Chemotherapie erleiden, ebenso wie der damit verbundene Übelkeit, entgegenwirken.

CBD Tee bei Alzheimer

Alzheimer und Demenz sind die Geiseln einer immer älter werdenden Gesellschaft. CBD Tee bei Alzheimer kann durch die neuroprotektive Wirkung des Cannabisstoffes durchaus Anlass zur Hoffnung geben. Über das ECS und dessen Rezeptoren kann zum Beispiel die Produktion von Beta-Amyloid-Proteinen[6] verlangsamt werden. Damit wird ein Schlüsselfaktor für das Auftreten von Alzheimer abgemildert.

CBD ist allerdings kein Mittel gegen Alzheimer. Bisher konnten lediglich lindernde Faktoren wie oben aufgeführt nachgewiesen werden.

CBD Tee für Kinder?

In der EU dürfen CBD Tees und andere CBD Produkte nur vertrieben werden, wenn ihr THC-Anteil unterhalb von 0,2 % liegt. So wird gewährleistet, dass der CBD Tee nicht psychoaktiv wirkt, keine Rauschzustände auslöst und ebenso nicht abhängig macht. CBD wird bei einigen Leiden auch Kindern verabreicht.

Ein besonders bekannter Fall, bei dem CBD bei einem Kind eingesetzt wurde, ist jener von Charlotte Figi. Das kleine Mädchen litt am Dravet-Syndrom. Das bedeutet, sie wurde pro Woche von bis zu 300 Krampfanfällen gebeutelt. Durch die Einnahme von Cannabisprodukten senkte sich die Anzahl auf drei Anfälle pro Woche. Eine Studie[7] befasst sich mit ihrem speziellen Fall.

Kindern, die aus psychischen Gründen unter Schlafstörungen leiden, kann das Trinken eines CBD Tees durchaus dabei helfen, die innere Unruhe auszuschalten und somit leichter einzuschlafen. Auch das Durchschlafen bei Kindern wird so positiv unterstützt.

Alternativen zu CBD Tees – andere CBD Produkte

CBD Tees gibt es von vielen Anbietern und Produzenten. Es ist aber nicht die einzige Darreichungsform. Zum CBD Tee gesellen sich zum Beispiel auch …

  • CBD Öle,
  • CBD Liquide,
  • CBD Salben,
  • CBD Cremes,
  • CBD Tinkturen,
  • CBD Edibles

… und viele weiter mögliche Formen der Einnahme hinzu.

Fazit

  • CBD Tees können bei vielen physischen sowie psychischen Krankheiten eine lindernde Wirkung entfalten.
  • Neben den Effekten der Wärme des Tees, sind es vor allem die Linderungen von Schmerzen, die entzündungshemmenden Möglichkeiten und die nervenschützenden Eigenschaften, die den Stoff CBD in Tees so beliebt machen.
  • CBD Tees sind kein Allheilmittel. Allerdings kann man Wirkungen auf viele Regionen des menschlichen Körpers wie den Atemwegen, dem Herz-Kreislauf-System oder auch dem Magen durch Studien belegen.
  • Sowohl älteren Menschen mit Demenz und Alzheimer sowie Kindern mit epileptischen Problemen unter ärztlicher Aufsicht wird CBD verabreicht. Dabei entstehen immer wieder positive Effekte für die Patienten.


[1] http://blog.arthritis.org/news/patients-tell-us-cbd-use/?_ga=2.46425764.266938547.1571986061-1364950660.1571820475 – 07.04.2020

[2] https://www.cbd-anxiety-study.com/ – 07.04.2020

[3] https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0028159 – 07.04.2020

[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26772776 – 07.04.2020

[5] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3232190/ – 07.04.2020

[6] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24288245 – 07.04.2020

[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24854149 – 07.04.2020

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".