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CBD beim Sport – Cannabidiol für die Regeneration

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Geschrieben von Stefan K.

CBD beim Sport – Gilt CBD als Doping?

Viele Menschen nutzen Sport als Ausgleich zu ihrem stressigen Job. Für andere ist Sport einfach der Ausdruck ihres unbändigen Bewegungsdrangs. Regelmäßigen Sport betreiben laut einer aktuellen Erhebung aus dem Jahr 2019 rund 11,67 Millionen Menschen in Deutschland mehrmals pro Woche. Besonders beliebt sind dabei die Breitensportarten Schwimmen, Joggen und Radfahren.

Um das Trainingsziel zu erreichen oder um Beschwerden beim Sport zu lindern, greifen viele Sportler auf unterschiedliche Strategien zurück. Hilfreich können Physiotherapien, Entspannungsübungen oder auch Nahrungsergänzungsmittel sein. Immer mehr ins Zentrum des Interesses zahlreicher Sportler rückt auch das CBD. Das Cannabidiol ist ein Cannabisprodukt. Der Hanf enthält über 100 verschiedene Inhaltsstoffe, von denen das CBD und das THC die bekanntesten sind. CBD hat im Gegensatz zum THC keine psychoaktive Wirkung, verursacht keine Rauschzustände und macht nicht abhängig. Zahlreiche Forscher gehen heute davon aus, dass CBD als entzündungs– und schmerzhemmender Stoff auch für Sportler zunehmend interessanter wird.

Eines sollte an dieser Stelle grundlegend festgehalten werden – CBD gilt nicht als Doping. Die WADA, die Welt-Anti-Doping-Agentur, hat CBD offiziell von der Liste der verbotenen Substanzen gestrichen. Allerdings muss man trotzdem vorsichtig sein. THC ist und bleibt auf der Liste vertreten. Darum sollten Leistungssportler, die von der WADA kontrolliert werden, bei ihren CBD-Produkten auf den Anteil THC achten. In der Europäischen Union dürfen CBD-Produkte mit einem THC-Anteil von 0,2 % und weniger legal verkauft werden. Sportler, die hierbei auf Nummer sicher gehen wollen, sollten sich CBD-Produkte mit einem ausgewiesenen THC-Anteil von 0,0 % kaufen.

Auch der menschliche Körper produziert Cannabinoide. Diese dienen innerhalb des Endocannabinoid-Systems dazu, im Körper zum Beispiel Einfluss auf die Wahrnehmung von Schmerzen auszuüben. Über die CB1- und CB2-Rezeptoren dockt das CBD an das ECS an. Auch die Entzündungsbekämpfung wird über das ECS geregelt.

Die Wirkung von CBD bei Sportlern

Je höher das Trainingspensum, desto höher ist das Risiko für Sportler, mit Verletzungen kämpfen zu müssen. Zu diesen Blessuren können sich dann auch noch Probleme mit schmerzenden Muskel- oder Gelenkentzündungen hinzugesellen. Sportverletzungen sind in der Regel mit einem langwierigen Heilungsprozess kombiniert. Vielfach kommen hier klassische Therapien wie Physiotherapie, Kühlung oder auch Kompressionen zum Einsatz. Diese Mittel sollten dabei helfen, zum einen die Schmerzen zu mindern, zum anderen auch Entzündungen.

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Oft bringen Sportverletzungen einen langwierigen Genesungsprozess mit sich.

CBD bei Entzündungen

CBD ist laut einer Studie ein wirksames Mittel, um Entzündungen zu bekämpfen. Am weltberühmten Imperial College London wurde in einer weiteren Studie belegt, dass CBD bei den Probanden deren Infektionen um bis zu 50 % reduzieren konnte. Forscher dokumentierten in einem Bericht im „Journal of Experimental Medicine“, dass CBD sowohl gegen Entzündungen, als auch gegen Schmerzen wirksam ist. Man berichtete, dass CBD bei beiden Krankheitsbildern die Symptome unterdrücken konnte. CBD scheint dabei eine Auswirkung auf die Glycinrezeptoren zu haben. Diese sind dafür zuständig, dem Gehirn mitzuteilen, dass der Körper unter Schmerzen leidet.

Zusammenfassend schrieben die Forscher, dass die Einnahme von CBD bei chronischen Entzündungen und bei neuropathischen Schmerzen hilft.
CBD kann bei Sportlern, die unter Entzündungen leiden, in Kombination mit dem Adenosin einen positiven Effekt erzielen. Adenosin ist im Körper dafür verantwortlich, dass die Botenstoffen Noradrenalin sowie Dopamin ausgeschüttet werden. Beide haben eine entzündungshemmende Wirkung. CBD kann nun die Wirkung des Adenosins verstärken und damit in der Folge auch die Wirkungen von Dopamin und Noradrenalin. Eine Studie aus dem Jahr 2015 belegt diesen Zusammenhang.

Für Hobbysportler, die ein gewisses Alter erreicht haben, kann CBD gegen Vorstufen von Arthritis helfen. Zwar kann auch das Cannabidiol nichts gegen den einsetzenden Knorpelschwund ausrichten, aber gegen die Schmerzen und etwaige Entzündungen kann es hier sehr hilfreich sein. Nicht nur die orale Aufnahme ist dabei ein probates Mittel. CBD-Öl als Massageöl direkt auf die betroffene Stelle gerieben, kann in Kombination mit der Reibungswärme gegen die Gelenkentzündung helfen. Bei einer oberflächlichen Behandlung von Entzündungen sind speziell CBD Salben oder CBD Cremes besonders hilfreich. CBD kann also „müde Knochen wieder munter machen“, wie man sagt. Es hilft älteren Sportlern, trotz der Beschriebenen unangenehmen Alterserscheinungen, weiterhin in einem gewissen Umfang den Sport der Wahl zu betreiben.

CBD bei Schmerzen

Sportverletzungen können tückisch sein. Sie können nicht nur akut Schmerzen verursachen, sollte man sie nicht richtig heilen lassen, können sie zu chronischen Schmerzen führen. Egal, ob man beim Tennisspielen umgeknickt ist, sich beim Skifahren eine Prellung zugezogen hat oder beim Armdrücken eine Zerrung erlitten hat – behandelt man diese Verletzungen nicht fachmännisch, können die daraus resultierenden Schmerzen sich über einen langen Zeitraum ziehen. So gehandicapt fällt nicht nur der Sport, sondern auch der Alltag schwer.
Die Wirkung von CBD zur Linderung von Schmerzen ist vielfach dokumentiert. Eine Crossover-Studie mit 34 Teilnehmern, die alle unter chronischen Schmerzen litten, zeigte, dass sich bei diesen zum Beispiel die Schlafqualität aufgrund des gesunkenen Schmerzniveaus gehoben hatte.

Muskelkater – Hilft Cannabidiol?

Eine der harmloseren Arten von Entzündungen ist jedem Sportler vermutlich bestens bekannt – der Muskelkater. Er tritt dann schmerzvoll in Erscheinung, wenn sich kleinste Muskelfaserverletzungen entzünden. Die Ursache davon ist, dass Sportler entweder während intensivster Trainingseinheiten oder beim Leistungssport ihre Muskelfasern zu stark belasten .
Diese kleinen Verletzungen können den betroffenen Sportler binnen weniger Stunden oder erst nach ein paar Tagen heimsuchen. Im Schnitt dauern diese Schmerzen dann bis zu 7 Tage. Cannabidiol kann aufgrund seiner entzündungshemmenden und schmerzlindernden Eigenschaften die negativen Auswirkungen eines Muskelkaters lindern.

CBD bei der Regeneration nach dem Sport

Trainingspausen sind für den Sportler wichtig. Nur so kann sich der Körper gut von den Strapazen der körperlichen Betätigung ausreichend erholen. Es gibt immer wieder Sportenthusiasten, die voller Ungeduld und Bewegungsdrang die Pausen zwischen den Einheiten viel zu kurz planen.

CBD kann die Regeneration von Sportlern unterstützen. Das Erholen des Körpers kann durch Schmerzen erschwert werden. Die Einnahme von CBD zwischen Wettkämpfen und nach Trainingseinheiten kann diese Schmerzen reduzieren und somit die entspannende Regeneration des Körpers ermöglichen.
Aber nicht nur die Physis spielt bei der Regeneration eine wichtige Rolle. Wie viele Sportler wissen, entscheidet oft der Kopf über Sieg oder Niederlage. Ein ausgeruhter, regenerierter Geist kann also erfolgsentscheidend sein. Auf Sportler lastet auch immer wieder ein immenser Druck. Dieser kann von außen oder von innen kommen. Guter Stress kann einen Wettkämpfer zwar ideal vorbereiten, aber negativer Stress kann zu einem verkrampften Handeln führen. In allen drei Fällen kann CBD regenerativ und entspannend wirken.

Sportler, die nach dem Wettkampf oder dem Training noch voll aufgeputscht sind, können oftmals nicht besonders gut einschlafen. Dabei ist zum Beispiel während eines mehrtägigen Turniers der erholsame Schlaf sehr wichtig. CBD kann Menschen, die einen unruhigen Einschlafprozess durchleiden, dabei helfen, diesen zu überwinden.

CBD bei Bodybuildern

Wie dargelegt verwenden Sportler CBD in der Regel nach dem Sport. So könnte auch ein ganz bestimmter Mythos entstanden sein. Nach diesem Mythos könne CBD beim Muskelaufbau aktiv helfen. Klar gesagt, dies ist falsch. Allerdings kann CBD Bodybuilder indirekt dabei unterstützen, das eigene Trainingsziel zu erreichen. Auch bei diesem Leistungssport kann CBD die Regenerationsphase vereinfachen. Muskeln können nur dann nach einem intensiven Programm im Studio wachsen, wenn man diesen genug Zeit zur Erholung gibt. Starkes, eventuell übertriebenes Bodybuilding kann zu mikroskopisch kleinen Muskelverletzungen führen. Entzündungen sind auch hier die Folge. Bodybuilder berichten immer wieder davon, dass sie gegen diese Art der Sportverletzung CBD einnehmen.

So wenden Sportler CBD an

Das bekannteste CBD-Produkt ist das CBD Öl. Allerdings gibt es noch viele weitere, die man als Sportler anwenden kann. Darunter finden sich …

Einige CBD-Produkte werden vermehrt in der Vorbereitung zu und bei der Regeneration nach einer Trainingseinheit verwendet. Dazu gehört zum Beispiel das erwähnte CBD Öl. Anwendungen wie die CBD Cremes, CBD Gels oder auch die CBD Salben werden aber auch für die Behandlung von Sportverletzungen verwendet.
Da CBD durchaus bei Schlafstörungen helfen kann, die Einnahme also zu Ermüdungserscheinungen führen könnte, wird davon abgeraten, es direkt vor einem Training oder einem Wettbewerb einzunehmen.
Eine allgemeine Dosierungsempfehlung für Sportler kann es nicht geben, da die meisten Menschen für sich selbst und für die gewünschte Wirkung die ideale Dosis selbst herausfinden müssen. Ein Herantasten an diese Dosiermenge wird empfohlen.

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Cannabidiol

Im Vergleich zu Medikamenten darf man CBD mit Fug und Recht als nebenwirkungsarm beschreiben. Was aber nicht bedeutet, dass es frei davon ist. Wie gesagt, die Einnahme von CBD kann zu Schläfrigkeit führen. Auch eine leichte Benommenheit sowie ein trockenes Mundgefühl wurden schon beschrieben. CBD könnte durchaus den Blutdruck senken. Sportler, die hier anfällig sind, sollten vor der Einnahme des CBD mit ihrem Arzt sprechen. Sollte man Nebenwirkungen spüren, kann man entweder die Dosierung verändern oder die Einnahme unterbrechen.

Fazit

  • CBD kann Sportlern bei zahlreichen Gelegenheiten helfen und diese unterstützen. CBD gilt laut der WADA nicht als Dopingmittel, Sportler sollten aber hierbei darauf achten, CBD-Produkte mit einem THC-Anteil von 0,0 % zu erwerben.
  • Studien belegen, dass CBD sowohl Schmerzen als auch Entzündungen, zwei der schlimmsten Geißeln eines Sportlers, lindern kann. Dazu gehört auch der berüchtigte Muskelkater.
  • Bei der Regeneration nach einer sportlichen Anstrengung kommt CBD zum Einsatz. Es ermöglicht dabei entspannende Ruhephasen, in der sich der Körper ebenso wie der Geist erholen können.
  • Allgemein wird empfohlen, CBD nach dem Sport anzuwenden.

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".