Krankheiten

Zwangsstörungen

zwangsstoerung
Geschrieben von Stefan K.

CBD bei Zwangsstörungen

Zwangsstörungen machen das Leben von Betroffenen oftmals zu einer Abfolge von Handlungen und Gedanken, die diese gezwungenermaßen immer wieder wiederholen. Dies kann bei den Patienten zu bedeutenden Einschränkungen ihres Lebensalltags führen.

Zwangsstörungen werden von Experten als Angststörungen kategorisiert. Als große Klammer greifen hierbei die depressiven Erkrankungen, die bei beiden Krankheitsbildern auftreten können. Mehr als 50 % aller von einer Zwangsstörung betroffenen Menschen erlitten in ihrem Leben eine schwere Phase schlimmer Depression.

CBD bei Zwangsstörungen wird von Experten wie Psychologen als potentieller Wirkstoff eingestuft. Unter anderem werden durch das Cannabinoid laut Untersuchungen die Symptome bei Zwangsstörungen gemildert. Es gibt Betroffene, die sogar von einem gänzlichen Blockieren der „Ticks“ berichten. CBD ist ein Hanfprodukt, das, anders als das THC, nicht psychoaktiv wirkt, keine Rauschzustände auslöst und nicht abhängig macht. 

Ursachen von Zwangsstörungen

Psychologen kennen zwei grundlegende Symptome von Zwangsstörungen – die Zwangshandlung und die Zwangsgedanken. Erstere werden vom sozialen Umfeld auch optische klar und schnell wahrgenommen. Dazu zählen meist ein ausgeprägter Wasch- und/oder Putzzwang, das zwanghafte Kontrollieren von unter anderem Türen oder Küchenherden, das wiederholte und unkontrolliert zwanghafte An- sowie Ausschalten von Lichtschaltern, das Sammeln bestimmter Objekte über ein gesundes Maß hinaus oder auch das permanente Ordnen von Objekten nach bestimmten, sich nicht ändernden, Kriterien.

Zwangsgedanken sind von außen oftmals nicht so einfach zu erkennen. Zu diesen zählen zum Beispiel das inhaltliche Konzentrieren auf bestimmte Zahlenreihen oder das Wiederholen von einzelnen Sätzen. Diese können laut gesagt, aber auch oftmals „nur“ im Geiste ständig wiederholt werden. Zu Zwangsgedanken gehören auch vielfach religiöse oder auch sexuelle Inhalte. Auch Kleptomanie, Spielsucht oder Kaufrausch fallen darunter.

Die moderne Psychiatrie geht davon aus, dass es mehrere ursächliche Faktoren für Zwangsstörungen gibt. Einschneidende Lebensereignisse wie der Tod von geliebten Menschen, eine Scheidung, sexueller Missbrauch oder auch das Problem im Umgang mit Gefühlen im Allgemeinen können laut Experten Zwangsstörungen auslösen. Hinzu könnte auch der problematische Umgang mit Menschen zusätzlich zu Veränderungen gewisser Hirnregionen kommen. CBD bei Zwangsstörungen kann speziell bei letzterem dadurch hilfreich sein, da es sich positiv auf die Regulierung von Botenstoffen im Hirn auswirkt. Speziell Dopamin soll hierbei eine wichtige Rolle spielen.

Wie Mittel gegen Zwangsstörungen wirken

Diagnostiziert werden Zwangsstörungen meist in ausführlichen Gesprächen der Betroffenen mit Ärzten, Psychologen sowie Psychotherapeuten. Vielfach werden dafür standardisierte Fragebögen verwendet. Um die Krankheit in den Griff zu bekommen, werden oftmals kognitive Verhaltenstherapien und Medikamente eingesetzt. Die Verhaltenstherapie kann dabei helfen, die Zwänge bewusst zu bewältigen sowie Ängste abzubauen.

Dies erfordert in der Regel allerdings viel Zeit und Geduld. Medikamentöse Behandlungen von Zwangsstörungen setzten oftmals auf die gleichen Wirkstoffe, die auch bei Depressionen verwendet werden. Hierbei wäre ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer zu nennen (mögliche Nebenwirkungen: Übelkeit, Nervosität, Schlafstörungen). So wird im Gehirn die Konzentration des Botenstoffs Serotonin medikamentös erhöht.

In dieselbe Kerbe kann hier auch CBD bei Zwangsstörungen schlagen. Zum einen kann es gegen Depressionen stimmungsaufhellend wirken, zum anderen kann es über das ECS-Nervensystem (Endocannabinoid-System) die Ausschüttung von Botenstoffen wie dem Serotonin nach aktuellem Forschungsstand nebenwirkungsfrei regulieren.

CBD bei Zwangsstörungen – Wie Cannabidiol wirkt

Die Regulierung von Botenstoffen im menschlichen Körper ist für das CBD bei Zwangsstörungen ein Hauptargument. Durch die Zugabe von CBD konnte laut einer Studie[1] der Universität von Minnesota ein Patient von seiner Zwangsstörung, sich ständig die eigenen Haare auszureißen, der sogenannten Trichotillomanie, geheilt werden.

Der Botenstoff Serotonin gilt als Neurotransmitter, der „Glücksgefühle“ steuert und somit mitverantwortlich für die Stimmung eines Menschen ist. Sollte hierbei eine Störung des hormonellen Gleichgewichts auftreten, kann es entweder zu heftigen Stimmungsschwankungen, Zwangsstörungen oder längerfristigen Depressionen kommen. CBD bei Zwangsstörungen bindet sich an den Serotoninrezeptor. Somit wird die Produktion reguliert und der Serotoninspiegel wieder auf ein normales Level gehoben.

  • CBD kaufen und keine Ahnung von CBD – was tun?

    Cannabis ist schon seit vielen Jahrzehnten ein Heilmittel, aber dennoch sind CBD Produkte bei der breiten Bevölkerung nicht wirklich bekannt. So ist es natürlich schwer einzuschätzen, welches Produkt wirklich gut ist und welches nicht. Oder worauf man vor dem Kauf achten muss und wer ein seriöser Hersteller ist. Wir von CannaTrust haben allgemeine Hilfen herausgesucht, um beim ersten Ausprobieren kein Geld zu verlieren und ein gutes Produkt zu erhalten.

  • 1. Den CBD Gehalt in Relation setzen und vergleichen

    Die Hersteller in der Branche nutzen teilweise unterschiedliche Inhaltsangaben zum CBD Gehalt. So gibt es %-Angaben oder explizite Angaben in Miligramm. Die Prozente sollten immer im Verhältnis zur Füllmenge der Flasche angeben sein - hier wird oft gemogelt. Schauen Sie deshalb, wie viel Miligramm (mg) das Produkt effektiv enthält. Diese Menge wird auch den Preis bestimmen, welchen man nun mit anderen Produkten vergleichen kann. Ein 10% Öl mit einer 10ml Flasche enthält somit 1.000mg CBD. Mit ein paar einfachen Rechnungen kann man also viel Geld sparen und Geldmacherei verhindern.

  • 2. Laboranalysen geben einen Blick auf die enthaltenen Cannabinoide

    Eigentlich sollten Laboranalysen der Produkte kein Standard in einer seriösen Branche sein. Da es aber wenig Überwachungsinstitutionen gibt und einige Leute "schnelles Geld" machen möchten, sind Laboranalysen zu einem gewissen Standard geworden. Schauen Sie deshalb vor dem Kauf eines Produktes auf genau solch eine Analyse, in welcher die Cannabinoide und deren Menge im Produkt gemessen werden. Es ist nicht unbedingt notwendig, aber eine gut lesbare und identifizierbare Laboranalyse sollte auch aus einem akkreditierten Labor stammen - zum Beispiel aus Deutschland. Auf diese Weise geben die Laboranalysen eine gewisse Sicherheit für den ersten Kauf.

  • 3. Nicht auf ein Heilversprechen hereinfallen

    Das Heilmittelwerbegesetz untersagt es Unternehmern, Nahrungsergänzungsmittel mit Heilversprechen zu verkaufen. CBD "kann" helfen, muss aber nicht. Wenn man das Heilmittelwerbegesetz streng auslegt, dann sollte ein Verkäufer von CBD überhaupt nicht über die Wirkung dessen sprechen - auch nicht über die potentielle Wirkung. Insofern ist es wichtig, dass man von solchen Produkten und Verkäufern Abstand nimmt. Im Gegensatz dazu stehen die Bewertungen und Aussagen hier auf CannaTrust. Da wir keine Produkte verkaufen und auch nicht dahin verlinken, darf hier alles geschrieben werden bezüglich der möglichen Heilung mit CBD Produkten.

  • 4. CBD ist nicht immer gleich CBD

    Je günstiger desto besser? Das würden wir nicht unterschreiben. So wissen wir, dass gerade im CBD Bereich auch schwarze Schaafe unterwegs sind. Diese schwarzen Schaafe vertreiben CBD Produkte mit minderwertigen CBD aus China oder sogar synthetischen CBD. Wir sind starke Verfechter von der unbedingten Natürlichkeit des CBD und bitte Sie deshalb, drastisch günstigere Produkten genau zu prüfen. Zusätzlich sollten Sie sich vor dem Kauf entscheiden, ob Sie ein "reines CBD Öl" oder ein "Vollspektrum Öl" kaufen möchten. Ein reines CBD enthält CBD in Kristallform gemengt in Öl. Im Gegensatz dazu steht ein Vollspektrum Öl, welches aus einem natürlich Extrakt besteht mit weiteren Cannabinoiden neben dem CBD. Beide Varianten haben Vor- und Nachteile.

  • CBD Bewertungen auf CannaTrust lesen

    Wir von CannaTrust haben es uns zur Aufgabe gemacht, Transparenz für den Verbraucher zu erschaffen. Lesen Sie deshalb die echten Erfahrungsberichte - händisch geprüft - der Produkte unserer teilnehmenden Hersteller bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden. Das Gute daran: Vollkommen transparent und ohne Verkaufsinteresse! Wir werden Sie nicht manipulieren.

  • 5. Der Preis ist ausschlaggebend?

    Diese Frage ist nicht mit einem "Ja" oder "Nein" zu beantworten. Der Preis sollte immer fair sein, aber dennoch gilt: CBD Produkte sind eher teuer auf den ersten Blick. Rechnet man die Investition aber auf die gesamte Einnahmezeit und den möglichen natürlichen Benefit um, ist es fast schon erschwinglich! Wir denken, dass es nicht immer richtig ist, möglichst günstiges CBD zu kaufen. Höhere Preise für eine gute Herstellung, BIO Qualität oder einen seriösen Vertrieb lassen einen gewissen Spielraum zu. Günstig ist genau wie teuer also nicht "am besten"! Haben Sie Ihr Produkt aber gefunden, dann nutzen Sie auf jeden Fall einen Preisvergleich über das Internet oder suchen Sie nach Gutscheinen für den jeweiligen Shop.

  • 6. CBD Tests und Vergleiche

    Als unerfahrener Nutzer möchte man natürlich auf Vergleiche und Tests von verschiedenen Produkten zurückgreifen. Hier müssen wir allerdings vor der Subjektivität der Betreiber warnen. In der Regel dienen diese Texte dazu, um Nutzer auf die jeweilige Webseite zu locken und Verkäufe anzuregen. Zumeist kassieren die Betreiber über einen Empfehlungslink, über welchen Sie zum Produkt gelangen, eine Provision. Eine unabhängige Meinung sieht somit natürlich anders aus!

  • Ein bisschen Bauchgefühl ist auch ok!

    Am Ende können auch wir von CannaTrust nur Tipps, Hilfen und Informationen bieten. Den Kauf müssen Sie am Ende selber tätigen und jeder hat andere Bewertungsfaktoren. Ein gutes Gefühl beim Kauf, eine Empfehlung oder eine Bauchentscheidung ist dabei völlig ok. Wir hoffen, dass Sie mit uns zu Ihrem Produkt gefunden haben und dass es Ihnen hilft.

CBD hat einen maßgeblichen Effekt auf die Reduzierung des Niveaus der Angst bei einer Angststörung. Durch diese Eigenschaft kann CBD bei Zwangsstörungen durchaus dabei behilflich sein, die Angst, dass ein Tick oder ähnliches ausbricht, zu senken. Oftmals ist es diese Angst, die eine Zwangsstörung erst auslöst.

Neben den „normalen“ Symptomen leiden die Betroffenen durchaus auch an anderen Symptomen. Zu diesen zählen häufig Depressionen ebenso wie Schlaf- oder auch Essstörungen. Diese Folgeerkrankungen kann CBD bei Zwangsstörungen ebenfalls hilfreich angehen. CBD wirkt beruhigend und kann somit gut bei Schlafstörungen verwendet werden. CBD wirkt unter gewissen Umständen regulierend auf den Appetit.

Bei Zwangsstörungen kann es auch zu körperlichen Symptomen kommen. Dazu zählen zum Beispiel Hauterkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparats oder auch Haarausfall. Beim Bewegungsapparat kann es zu Schmerzen kommen, die man durch die Einnahme von CBD Öl bei Zwangsstörungen lindern kann. Hauterkrankungen können zu stressigen Juckerscheinungen führen. CBD, eingenommen als beispielsweise CBD Liquid (E-Zigarette), kann den Körper so weit entspannen, dass man sich nicht mehr kratzen will und die Krankheit somit nicht weiter verschlimmert.

Durch das Vapen von CBD bei Zwangsstörungen, also dem Einnehmen über CBD Liquide in E-Zigaretten, kann es bei Betroffenen dazu kommen, dass binnen drei Minuten eine symptomatische Erleichterung eintritt. CBD Öl gegen Zwangsstörungen kann über die Mundschleimhaut oder den Magen aufgenommen werden. Die Zeit, bis man akut eine Wirkung merkt, ist in der Regel länger als beim Vapen.

Fazit

  • Die beruhigende Wirkung von CBD bei Zwangsstörungen kann dazu beitragen, dass die Symptome der Krankheit gemildert werden, das heißt, die Spitzen der Zwänge können mit CBD in ausreichender Dosierung leichter überwunden werden.
  • Durch die Regulierung des Haushalts von Botenstoffen wie dem Serotonin kann CBD bei Zwangsstörungen regulierend eingreifen.
  • Folgeerkrankungen von Zwangsstörungen wie Depressionen, Schlaf- oder Essstörungen können durch die Einnahme von CBD Öl oder auch CBD Liquiden mitbehandelt werden.


[1] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21590520 – 22.10.2019

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

Weitere Studien

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=Plasma+and+brain+pharmacokinetic+profile+of+cannabidiol+%28CBD%29%2C+cannabidivarine+%28CBDV%29%2C+%CE%94%E2%81%B9-tetrahydrocannabivarin+%28THCV%29+and+cannabigerol+%28CBG%29+in+rats+and+mice+following+oral+and+intraperitoneal+administration+and+CBD+action+on+obsessive-compulsive+behaviour

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.“

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Über den Autor

Stefan K.

Stefan K.

Stefan ist nicht nur ein wertvoller Bestandteil des CannaTrust Magazins, nein er besticht auch mit einem fundierten Wissen zur Wirkungsweise von Cannabinoiden. Als Autor aus Österreich sammelte er gute Erfahrungen unter anderem für das Stadtblatt Salzburg. Auf "Cannabis" gekommen ist er durch die vielen positiven Medienberichte. Von der Wirkung überzeugt, schreibt er nun fundiert über alle Themenbereiche rund um das bekannteste Cannabinoid "CBD".