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CBD E-Liquids

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Geschrieben von Dennis Mattern

Cannabidiol zum Dampfen: Was sind CBD E-Liquids?

Rauchen, ohne dass etwas verbrannt wird. Das ist die grundlegende Funktionsweise von E-Verdampfern, sogenannten Vaporisatoren (auch E-Zigaretten genannt). Um etwas zu verdampfen, also über die jeweilige Siedetemperatur hinaus zu erhitzen, benötigt man in einem Vaporizer zuallererst eine Flüssigkeit, die den Stoff, dessen Aroma oder dessen Inhaltsstoff man inhalieren möchte, enthält.

Diese Stoffe nennt man (E-)Liquids. Mittlerweile sind auch auf dem Markt der Cannabinoide immer mehr sogenannte CBD E-Liquids zu finden. Die Liquide werden als Verbrauchsstoff in den Vape Pen eingeführt. E-Liquids bestehen in der Regel aus 2 Komponenten: Propylenglycol (häufig als „PG“ abgekürzt) und Glycerin (VG). Die allermeisten E-Liquids enthalten für den Geschmack zusätzliche verschiedene Aromastoffe. Diese variieren von Produkt zu Produkt und von CBD Hersteller zu Hersteller. Einige E-Liquids enthalten zudem Nikotin. PG und VG werden übrigens nicht erst seit der Erfindung solcher E-Liquids verwendet. Bereits finden Sie beispielsweise als Nebelfluide in Nebelmaschinen Anwendung.

Durch elektrischen Strom, der durch eine Batterie gespeist wird, wird das Liquid erhitzt und anschließend verdampft. Dieser Dampf erzeugt beim Benutzer ein sensorisches Gefühl, dass den Reizen beim „echten“ Rauchen zum Verwechseln ähnlich ist. Der Raucher nimmt über diesen Dampf den Inhaltsstoff des Liquids direkt auf.

CBD kann durchaus auch mit Hilfe solcher CBD E-Liquids als Träger durch Inhalation in den Körper aufgenommen werden. Generell werden jegliche E-Liquids, die CBD enthalten, als CBD E-Liquids bezeichnet. Diese können in der Regel mit handelsüblichen E-Zigaretten / Vape Pens / Vaporizern verdampft werden. Solche E-Liquids existieren mit zum Teil sehr unterschiedlichem CBD-Gehalt. So gibt es beispielsweise E-Liquids mit 30mg Cannabidiol pro Fläschchen, aber auch Produkte mir mehr als 1000mg CBD-Gehalt gibt es mittlerweile.

Die Inhaltsstoffe – Was steckt drin in Cannabidiol Liquids?

CBD E-Liquids bestehen in der Regel aus Glycerin, Propylenglycol und Cannabidiol. Wurde Glycerin in vergangenen Tagen hauptsächlich aus tierischen Fetten gewonnen, verwenden die Produzenten heutzutage ausschließlich VG (=Vegetable Glycerin), also rein pflanzliches Glycerin. Glycerin ist ein vielfältiger Stoff, der abseits von Vaporizern für CBD E-Liquiden unter anderem auch in Kosmetika, Salben und Tiernahrung Verwendung findet. Bei Vaporizern hat Glycerin unter anderem den Sinn und Vorteil, dass es den produzierten Dampf dichter werden lässt. Dieser kann somit leichter inhaliert werden und das Gefühl ähnelt jenem des Konsumierens einer Zigarette.

Neben dem Glycerin wird in CBD E-Liquids auch Propylenglycol, kurz „PG“, als weiterer Trägerstoff eingesetzt. PG führt beim Konsumieren von CBD-Liquiden auch dazu, dass ein Teil der Inhaltsstoffe intensiver schmeckt. Hinzu kommt, dass je höher die Dosis an Propylenglycol ist, desto mehr spürt der Rauchende während des Zugs in der Lunge. Langzeitstudien mit Propylenglycol, die speziell auf mögliche schädliche Wirkungen hin die Probanden untersuchten, fanden bis heute keine. Die Ergebnisse dieser Studien waren Grundlage dafür, dass heutzutage PG nicht nur als Liquid in Vaporizern verwendet wird, sondern auch in kosmetischen Produkten, Zahnpasta und überdies hinaus sogar in Asthma-Sprays. Weitere Studien kamen zu dem Schluss, dass PG die Eigenschaft hat, Keime abzutöten. Seitdem dies publiziert und in Folgestudien bestätigt worden ist, wird PG beispielsweise in Krankenhäusern direkt über die Klimaanlage eingedampft. Hinzu kommen Einsatzgebiete, die zum einen von der Landwirtschafts- und Nahrungsmittelbehörde und zum anderen von der Gesundheitsbehörde streng kontrolliert werden. PG wird in der Milchviehfütterung und als Streckungsmittel für Medikamente eingesetzt.

Selbstverständlich enthalten CBD E-Liquids auch Cannabidiol. Dieses liegt in der Regel in isolierter Form vor (CBD-Isolat / CBD-Kristalle). Aus diesem Grund sind die meisten Cannabidiol Liquids THC-frei.

Für den Geschmack enthalten E-Liquids in der Regel zusätzlich Aromastoffe oder natürliche Terpene. Diese sorgen beim Anwender für die Wahrnehmung schier unendlich vieler Geschmackssorten. Hierbei sollte man als Endverbraucher vor allem darauf achten, dass möglichst ausschließlich natürliche Aromastoffe bei der Herstellung von CBD E-Liquids verwendet wurden.

In einigen Fällen enthalten solche Liquids zusätzlich Nikotin. Das liegt daran, dass E-Zigaretten vor allem bei vielen Rauchern sehr beliebt sind. Immer mehr Menschen nutzen solche Vape Pens sogar auch zur langsamen Rauchentwöhnung.

Kurz zusammengefasst

  • CBD E-Liquids bestehen vor allem aus CBD, Propylenglycol (PG) und Glycerin (VG).
  • Für den Geschmack sorgen oft Aromastoffe oder auch Terpene.
  • Einige Liquids enthalten zudem Nikotin.

Das richte PG/VG-Verhältnis

Für das Dampferlebnis ist vor allem das Verhältnis aus PG und VG entscheidend. Ein „richtig“ oder „falsch“ gibt es hier jedoch nicht, denn letztendlich ist es Geschmackssache. Die Mischung dieser beiden Komponenten wirkt sich auf die Viskosität eines E-Liquids aus. Ist die Viskosität sehr gering, also ist das Liquid sehr flüssig, besteht die hohe Wahrscheinlichkeit, dass es sehr rasch verdampft. Konsumenten können ein Übermaß an beinhaltetem destilliertem Wasser oder auch zu viel PG daran erkennen, dass es beim Dampfen im Vaporizer zu Knack- oder Knallgeräuschen kommt. Glycerin ist bedeutend zähflüssiger als PG. Um ein bekanntes Bild zu nehmen – VG hat in etwa die Konsistenz von handelsüblichem Honig. Wenn das Verhältnis von PG und VG also ideal ist, steht dem entspannten CBD Dampfen nichts mehr im Weg. Ist die Viskosität des VG allerdings zu hoch, ist der Zufluss zum Heizwendel im Verdampfer zu gering. Dies erkennen Verbraucher leicht daran, dass der Dampf sozusagen verbrannt schmeckt.

CBD-Liquid – Wie wirkt es?

In zahlreichen Studien seit Ende der 1970er Jahre wurden immer wieder neue Wirkungsweisen des CBD entdeckt. Trotz dieses Zeitraums ist die CBD-Forschung noch an keinem Endpunkt angelangt. Noch heute werden immer wieder neue Zusammenhänge zwischen Krankheiten und der heilenden und auch präventiven Wirkung von CBD nachgewiesen.

Die Hauptdarreichungsart von CBD ist aktuell noch CBD-Öl. Nach der Einnahme des Cannabidiol dringt es durch die Schleimhäute im Mund und im Magen in den Körper ein. Beim Cannabidiol Dapfen hingegen wird das Cannabinoid vor allem über die Lungenbläschen in den Körper aufgenommen und gelangt über diesen Weg in die Blutbahn. Einige Forschungsergebnisse weisen nun darauf hin, dass die Aufnahme von CBD über die Lunge aufgrund einer möglicherweise höheren Bioverfügbarkeit über das Vapen schneller stattfindet.

Bisher belegten Studien eine Reihe von Wirkungen, die man ohne Zweifel auf das CBD zurückführen konnte. So hemmt die Einnahme von CBD beispielsweise Schmerzen, die zum Beispiel durch Migräne oder andere Auslöser den Körper peinigen. So wird zum Beispiel bei schmerzhaften Gebrechen wie Osteoporose oder Krankheiten wie Krebs zur Linderung der daraus folgenden Schmerzen CBD verwendet.

Eine andere Wirkung von CBD können sich Menschen zunutze machen, die unter Angst- oder Schlafstörungen leiden. CBD hat die Eigenschaft, Muskeln zu entkrampfen, also zu entspannen. Damit wird ein beruhigender Effekt ausgelöst, der das Ein- sowie das Durchschlafen langsam erleichtert, und nach einer Weile völlig problemlos ermöglicht. Die schmerzhemmenden Eigenschaften von CBD helfen ebenso bei Schlafstörungen. Dies liegt daran, dass viele Menschen vor Angst, von morgendlichen Schmerzen unsanft geweckt zu werden, erst gar nicht einschlafen wollen. Wenn man kurz vor dem Einschlafen Cannabidiol in welcher Darreichungsform auch immer konsumiert, hemmt dies diese morgendlichen Schmerzen und im Umkehrschluss die abendlichen Einschlafängste.

Neben der Eigenschaft, Schmerzen zu hemmen, hat CBD auch noch eine nachgewiesen positiven Einfluss auf entzündliche Krankheiten. Aber nicht nur bei „großen“ entzündlichen Krankheiten hilft CBD. Die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung kann auch bei der Reduzierung von Akne helfen. Der Clou dabei ist, dass CBD zur Reduzierung des Fettgehalts der Haut dauerhaft beiträgt.

CBD hat auch eine besonders beruhigende Wirkung und kann somit hervorragend gegen Stress, Beklemmungen, Nervosität oder auch Überbelastung sowohl in der Schule oder an Unis, im Berufsalltag sowie im Privatbereich helfen. Und sollte jemand die psychoaktive Wirkung des artverwandten THC unterschätzt haben und dieser entgegenwirken wollen: CBD gilt als THC-Antagonist.

CBD als E-Liquid regt das körpereigene Immunsystem an und wirkt wie schon beschrieben entzündungshemmend. Asthma, das durch ein fehlgeleitetes Immunsystem ausgelöst werden kann, wird mittlerweile vielfach mit CBD behandelt. CBD stärkt das Immunsystem und wirkt daher auch gegen Allergien. Durch CBD E-Liquid können Allergieschübe zum Teil reduziert werden.

Tipps zum CBD-E-Liquid Kaufen

CBD E-Liquids gibt es dank der hohen Nachfrage nach diesem Produkt augenblicklich von einer großen Zahl an Herstellern aus der ganzen Welt. Grundlegend gilt wie bei jedem Produkt, dass auch bei CBD-Liquiden sowohl die Qualität als auch der Preis von Hersteller zu Hersteller schwanken können.

Ganz allgemein kann man festhalten, dass sich der Preis eines CBD-Liquids vor allem an der darin enthaltenen CBD-Konzentration orientiert. Der Verkauf von CBD-Liquiden ist in Deutschland legal. Auch ein Ablaufdatum, wie dies bei verderblichen Produkten die Regel ist, gibt es bei CBD-Liquiden nicht.

Als verantwortungsbewusster Verbraucher sollte man sich immer vor Augen halten, dass hier in Deutschland produziertes CBD-Liquid unter strengen Qualitätsauflagen hergestellt werden muss. Beim Kauf sollte man auch darauf achten, dass man nur CBD erwirbt, dass aus Hanf gewonnen wurde, dass durch die EU zur späteren Verarbeitung zum Endprodukt Cannabidiol legitimiert worden ist.

Die richtige Einnahme von Cannabidiol-Liquid

Der Konsum, also die Einnahme und das Vaporisieren von Cannabidiol-Liquids ist einfach. Dennoch geben wir an dieser Stelle einige Tipps, deren Beachtung das CBD Dampfen erheblich angenehmer machen.

Zuerst sollte an dieser Stelle erwähnt werden, dass das CBD-Liquid in Sachen Konzentration des Wirkstoffes nicht mit der CBD-Blüte verglichen werden kann. Wie bereits erwähnt, liegt CBD in E-Liquids in der Regel in isolierter Form vor. Das bedeutet, dass keine weitere Cannabinoide enthalten sind und der Entourage-Effekt nicht zum Tragen kommt. Dies ist aber nicht unbedingt schlecht.

Da die Wirkung von CBD sich von Person zu Person unterscheiden kann, kommt es durchaus häufig vor, dass die Aufnahme über den Vaporizer eine effektivere und wirkungsvollere sein kann. Der Grund für den allgemeinen Unterschied zwischen Dampf und beispielsweise CBD Öl ist, dass durch das Erhitzen verschiedenen Wirkstoffe verloren gehen können, während andere durch die höhere Konzentration und das Verdampfen flüssiger Begleitstoffe stärken zur Geltung kommen.

Auch wenn E-Liquids zum Teil weniger Cannabinoide und Terpene enthalten, kann die Verwendung solcher Produkte durchaus sinnvoll sein. Viele Anwender bevorzugen auch schlichtweg CBD Liquids, da ihnen beispielsweise CBD Öl nicht schmeckt oder gar schlecht bekommt.

Ob CBD-Öl oder CBD-Liquid – letztlich kommt es ganz auf die individuellen Vorlieben des Verwenders an. Wir raten immer dazu, wenn, dann beide Darreichungsformen einmal auszutesten um zu sehen, welche der beiden zu Ihnen passt.

Mit CBD-Liquiden das Rauchen aufhören

Rauchen ist eine Angewohnheit, die nicht nur dem Geldbeutel schadet. Das in Zigaretten enthaltene Nikotin ist nachweislich auch ein starkes Nervengift und es macht stark abhängig. Zusätzlich machen Tabakerzeugnisse nicht nur physisch, sondern auch psychisch abhängig. Der Raucher bekommt immer wieder Lust auf eine Zigarette, wenn er in eine Situation gerät, in der ihm früher eine Zigarette Entspannung gebracht hat. Forscher haben nun einen Zusammenhang zwischen Cannabinoiden und dem Aufhören mit dem Rauchen festgestellt.

Wissenschaftler aus London testeten an 24 Freiwilligen, die allesamt mit dem Rauchen aufhören wollten, die Wirkung von CBD bei der Rauchentwöhnung. Dazu wurde der einen Hälfte der Teilnehmer ein Placebo, der anderen das CBD in der Darreichungsform eines Inhalators verabreicht. Sieben Tage sollte man diese immer dann anwenden, wenn man das Verlangen nach einer Zigarette verspürte. Das Ziel war zunächst die Verringerung der Anzahl gerauchter Zigaretten. Bei den Teilnehmern der Placebogruppe konnte kein signifikanter Rückgang des Zigarettenkonsums festgestellte werden. Im Gegensatz dazu reduzierten die CBD-Konsumenten ihren Zigarettenbedarf um fast die Hälfte.

Noch gelten die Ergebnisse solcher Studien als nicht ausreichend bestätigt. Aber in Verbindung mit anderen Sucht- und Schmerzstudien darf durchaus der Schluss gezogen werden, dass eine suchtmindernde Wirkung aktuell zumindest nicht ausgeschlossen werden darf. Dafür verantwortlich wird auch eine Verbindung der CB1- und CB2-Rezeptoren des Endocannabinoid-Systems auf das Suchtverhalten von Menschen gemacht. Der Effekt dabei wäre, dass durch das CBD die Erinnerungen an die Belohnungssituation durch den Konsum einer Zigarette gelöscht worden wäre.

Fazit

  • Bei E-Liquids wird CBD über die Atemwege in die Lunge geleitet und wird dort vom Körper aufgenommen.
  • Es existieren heute unzählige verschiedene Geschmackssorten.
  • CBD E-Liquids eignen sich gut zur Rauchentwöhnung.

Bei der Einnahme von cannabinoidhaltigen Produkten kann es unter Umständen zu Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten kommen. Sollten Sie selbst Medikamente einnehmen, dann so ist der Einsatz von CBD und anderen Cannabinoiden vorher mit dem behandelnden Arzt abzusprechen.

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Über den Autor

Dennis Mattern

Dennis ist ein essenzieller Bestandteil des CannaTrust-Teams. Er ist seit Tag 1 beim Projekt dabei und ist seines Zeichens COO und Account Manager bei CannaTrust. Mit CBD und anderen Cannabinoiden hat er selbst schon zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Vor allem aber in seiner Familie nutzen mehrere Personen CBD regelmäßig gegen ihre chronischen Erkrankungen.