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CBD Razzia bei Cannamigo in Deutschland

Geschrieben von Dennis Mattern

Erst letzte Woche mussten wir von einer Vielzahl an Razzien in verschiedenen CBD-Shops  und Privatwohnungen von Betreibern in Bayern berichten. Am heutigen Freitagmorgen kam es nun zur nächsten Aktion seitens der Justiz. Seit heute Morgen befinden sich laut der offiziellen Cannamigo Instagram Seite mehrere Polizeibeamte im Cannamigo Tea House in Sonthofen und befragen Mitarbeiter.

Schon seit längerem ist Cannamigo mit seinem Tea House in Österreich in der Branche bekannt. Vor allem auch die Produkte der Eigenmarke überzeugen viele Kunden. Zudem ist Cannamigo seit dem Launch von CannaTrust ein enger Partner des Projekts und setzt sich gemeinsam mit uns für Aufklärung und Transparenz im Bereich CBD ein. Im August dieses Jahres nun eröffnete das junge, dynamische Unternehmen endlich auch in Deutschland sein erstes „Tea House“.

Wie nun bekannt wurde, wird eben jenes Ladengeschäft im bayerischen Sonthofen im Oberallgäu derzeit von der Polizei besucht. Dies verwundert vor allem deshalb, da in diesem Fall sogar noch weniger Grund für solche Maßnahmen besteht, als bei vorangegangenen Razzien in CBD Shops. Als erfahrener CBD Hersteller hat man im Hause Cannamigo aufgrund der rechtlichen Grauzone nämlich bewusst darauf verzichtet, Produkte wie CBD Blüten im deutschen Geschäft anzubieten. Auch reine Hanftees stehen hier bewusst nicht in den Regalen.

Zusätzlich hat man im Hause Cannamigo von Beginn an und bereits vor der Eröffnung versucht, eng mit den Behörden zusammen zu arbeiten und hat die Entnahme von Proben angeboten, um unnötige, Aufsehen erregende Razzien zu vermeiden. Die Behörden lehnten dieses Angebot jedoch zunächst dankend ab. Warum sie dann nun demonstrativ in Form der Polizei in der Fußgängerzone parkend und mit zwei Polizei-Transportern vor dem Cannamigo Tea House in Sonthofen aufkreuzen, ist fraglich. Was genau dort gerade passiert, ist noch nicht ganz klar. Derzeit werden die Mitarbeiter getrennt voneinander befragt und es ist davon auszugehen, dass auch Waren beschlagnahmt werden.

Quelle: Instagram

Aktuell erscheint die Aktion der bayerischen Polizei also recht willkürlich, gerade wenn man bedenkt, dass Cannamigo versucht hat, diese Situation im Vorhinein zu vermeiden. Zum aktuellen Zeitpunkt liegt jedoch auch noch keine Stellungnahme seitens der Polizei vor. Erst wenn dies der Fall ist, kann die Situation objektiv bewertet werden.

UPDATE 25.10. – 16 Uhr

Beim Inhaber des Ladengeschäfts wurde offensichtlich auch die Privatwohnung durchsucht. Ein weiteres interessantes Detail: Ausgerechnet die Staatsanwältin, die dem Cannamigo-Team im Vorhinein versprach, keine Razzia durchzuführen, war heute Morgen selbst mit 20-30 Polizisten vor Ort. Die lokale Presse und auch Anwohner zeigen sich indes verständnislos gegenüber der scheinbaren Willkür der Polizei. Interessanterweise wird beispielsweise direkt gegenüber des Cannamigo Tea House in einer „Müller“-Filiale unverarbeiteter Hanftee verkauft. Dieser darf laut Gesetz jedoch gar nicht an Privatpersonen verkauft werden. Die Razzia gab es dennoch nur bei Cannamigo.

Quelle: https://www.instagram.com/stories/cannamigo_vibes/2162349668095699837/?igshid=1fa8r8n5zwmom&fbclid=IwAR07T40SZ4AMCzrHALiZNaoEBjgIf4TlfPCb0DGsPu_x_cfNbbRg9Am1okE

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Über den Autor

Dennis Mattern

Dennis Mattern

Dennis ist ein essenzieller Bestandteil des CannaTrust-Teams. Er ist seit Tag 1 beim Projekt dabei und ist seines Zeichens COO und Account Manager bei CannaTrust. Mit CBD und anderen Cannabinoiden hat er selbst schon zahlreiche Erfahrungen gesammelt. Vor allem aber in seiner Familie nutzen mehrere Personen CBD regelmäßig gegen ihre chronischen Erkrankungen.